Main Yard: Ruby-Gruppe  mit zweitem Hotel in Frankfurt ab 2025

| Hotellerie Hotellerie

Die Ort-Group hat die Münchner Ruby-Gruppe als Betreiber für seine Hotelflächen in der Frankfurter Quartiersentwicklung Main Yard gewinnen können. Das neue siebenstöckige Design-Hotel mit 284 Zimmern und einer Dachterrasse, dessen finaler Name derzeit noch entwickelt wird, soll voraussichtlich im Frühjahr 2025 entlang der Lange Straße eröffnen.

Für die Hotelkette ist es nach dem Ruby Louise Hotel & Bar in der Neue Rothofstraße 3 der zweite Standort in der Mainmetropole. Der Projektentwickler Ort-Group realisiert zwischen Breite Gasse, Allerheiligenstraße und Lange Straße neben dem Hotel-Neubau zusätzlich 300 Wohnungen, 150 Serviced-Apartments sowie zeitgemäße Gastronomie- und Einzelhandelbereiche. Eine etwa 140 Meter lange und begrünte Privatstraße, die derzeit den Projektnamen „Grüne Gaß‘“ trägt, durchzieht das neue Bauvorhaben und soll in Zukunft zum Flanieren, Shoppen und Genießen einladen.

„Mit der Marke Ruby Hotels und ihrem Gründer und CEO Michael Struck haben wir frühzeitig einen starken Partner für unsere Hotelflächen gefunden, der hervorragend in das Konzept unserer Quartiersentwicklung passt“, sagt René Reif, geschäftsführender Gesellschafter der Ort-Group. „Das Design-Hotel wendet sich an Business-Reisende genauso wie an Touristen. Damit schließen wir die Lücke zwischen dem Frankfurter Osten und der Innenstadt.“

Anfang November 2021 begannen die Tiefbauarbeiten für das Main Yard. Der Projektstandort ist durch seine zentrale Lage in der Frankfurter Innenstadt sehr gut an den ÖPNV angebunden. Über die S-Bahn-Station Ostendstraße ist der Frankfurter Hauptbahnhof in sieben Minuten zu erreichen. Der internationale Flughafen Frankfurt am Main (FRA) liegt knapp 20 S-Bahn-Fahrminuten entfernt. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.