Mainzer Gastgewerbe unterstützt Kollegen in Hochwassergebieten mit Benefiz-Event

| Hotellerie Hotellerie

Zusammenhalt ist besonders in schwierigen Zeiten wichtig. So auch jetzt, nachdem das Gebiet um die Ahr mit den Folgen des Hochwassers zu kämpfen hat. Neben Familienhäusern sind auch viele Gastronomien und Hotels in der Region vom Unwetter betroffen und kämpfen gegen vollgelaufene Keller, verwüsteten Küchen oder müssen ihre Existenz komplett neu aufbauen. Zehn Mainzer Gastronomie- und Tourismus-Unternehmen, darunter auch das Hyatt Regency Mainz, haben sich unter dem Motto „Kollegen helfen Kollegen: Unsere Branche hält zusammen“ zusammengeschlossen, um die Flutopfer zu unterstützen. Dazu findet am 8. August von 11 bis 14 Uhr ein Benefiz-Event im Kulturgarten im Mainzer Schloss statt.

„Wir alle können nicht einfach tatenlos zusehen, wie es unseren Kollegen wortwörtlich den Boden unter den Füßen wegreißt – im Gegenteil“, erklärt Malte Budde, General Manager des Hyatt Regency Mainz. Anja Poller von Pollers Häusje, die die Aktion mitinitiiert hat, erklärt: „Uns war schnell klar, dass wir die Gastronomen vor Ort nach Kräften unterstützen müssen und wollen.“ Gemeinsam stellen die zehn Partner das Event unentgeltlich auf die Beine, damit möglichst viele Spenden zusammenkommen. In Ahrweiler und im Umkreis zählt schließlich jeder Cent. Die teilnehmenden Betriebe sind neben Pollers Häusje und dem Hyatt Regency Mainz das Favorite Parkhotel, das Atrium, Gorth Catering, Zum Heringsbrunnen, Bergschön, Eulchen, Mainzer Winzer und Mainz Cityplus Marketing.

Live-Musik und Lunch für einen guten Zweck

Der Kulturgarten bietet die perfekte Kulisse für ein gemütliches Beisammensein mit Live-Musik und allem, was das kulinarische Herz begehrt. Die Speisen stellen dabei die jeweiligen Restaurants und Hotels bereit. Wer etwas zu der guten Sache beitragen möchte, kann sich unter diesem Link ein Ticket für das Benefiz-Event buchen. Um trotz der Dringlichkeit der Unterstützung für Gastronomen ein Corona-konformes Event auf die Beine zu stellen, werden feste Sitzplätze an Tischen für vier oder sechs Personen vergeben.

Die Kosten pro Ticket betragen 85 Euro, in Anlehnung an die 85 Kilometer lange Ahr, hinzu kommt ein kleiner Gebühren-Beitrag, so dass das Gesamtpaket bei 88,50 Euro liegt. Darin enthalten sind ein mehrgängiges Menü, begleitet von Wein aus der Region, natürlich stehen auch Bier und Softdrinks bereit. Damit das Geld genau dort ankommt, wo es gebraucht wird und sinnvoll verteilt werden kann, gehen alle Erlöse an das Spendenkonto des DEHOGA.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Jagdschloss „Hohe Sonne“ bei Eisenach steht seit 38 Jahren leer. Jetzt soll die Ruine abgerissen werden. Doch es gibt Hoffnung für das ehemalige Ausflugsziel: Ein Unternehmer plant, einen Teil des Barockschlosses wieder aufzubauen und in seinen geplanten Hotel- und Gastronomiebetrieb zu integrieren.

Der Hotelkonzern Accor hatte bereits im letzten Jahr angekündigt, zukünftig Luxuskreuzfahrten auf Superjachten anzubieten. Ein Ticket für eine Reise auf der Luxusjacht „Orient Express Silenseas“ könnte dann bis zu 20.000 Dollar kosten. Laut der „Financial Times“ steht Accor jetzt kurz vor einem 800-Millionen-Euro-Deal mit einer Investmentgesellschaft aus Dubai.

Die Hyatt Hotels Corporation hat heute ihre Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2023 bekanntgegeben. Der bereinigte Reinertrag belief sich auf 276 Millionen US-Dollar im Gesamtjahr, der RevPAR stieg um 17,0 Prozent.

Nach einem tödlichen Notfall in einem Hotel auf Usedom soll die Untersuchung eines gestorbenen Gastes weitere Erkenntnisse liefern. Außerdem soll ein Sachverständiger die Hoteltechnik untersuchen.

Leonardo Hotels Central Europe hat im Januar eine weitere Partnerschaft mit dem Namen „Fattal Partnership III (International) LP” abgeschlossen. Auch diese zielt darauf ab, die weitere Expansion voranzutreiben.

Oldenburg bekommt ein neues 4-Sterne-Hotel: Verwirklicht werden soll das Vorhaben direkt neben den Weser-Ems-Hallen. Läuft alles glatt, könnten die Arbeiten in etwa 18 Monaten beginnen.

Die Jugendherbergen in Deutschland haben im Jahr 2023 9,3 Millionen Übernachtungen gezählt. Das ist im Vorjahresvergleich ein Plus von 8 Prozent. Mit 3,8 Millionen Übernachtungen entfiel dabei mit 41 Prozent der größte Teil auf die Schulen.

Die Stadt Düsseldorf hat ein Verfahren gegen den Apartmenthotel-Anbieter Numa eingeleitet. Sie prüft, ob zwei Mehrfamilienhäuser am Wehrhahn in der Stadtmitte zweckentfremdet wurden. Die Baudezernentin hat angekündigt, das Geschäftsmodell von Numa persönlich zu untersuchen und gegebenenfalls zu unterbinden.

Dass die Silo-Türme der ehemaligen Kellogg’s-Fabrik auf der Überseeinsel in Bremen zu einem Hotel umgebaut werden, ist bekannt. Jetzt steht offenbar auch ein Starttermin fest: Medienberichten zufolge sollen bereits im Frühjahr oder Sommer die ersten Gäste in die 40 Meter hohen Silos einziehen.

Nach dem tödlichen Notfall in einem Usedomer Hotel sind mehrere Menschen in Krankenhäuser gebracht worden. Nach Angaben des Landkreises Vorpommern-Greifswald gibt es einen Menschen mit schweren Verletzungen und mehrere Leichtverletzte. Ein Sprecher sagte, ein Kohlenmonoxidmelder an der Kleidung von Einsatzkräften habe ausgeschlagen.