Manglkammer-Geschwister übernehmen Lartor-Resort in Unterammergau

| Hotellerie Hotellerie

Die Münchner Gastronomen Thomas und Natascha Manglkammer haben das Lartor-Resort in Unterammergau als neue Pächter übernommen. Wie Merkur.deberichtet, verantworten die Geschwister künftig den Betrieb von Hotel, Restaurant und Kunsthalle im Weiherfeld. Die Wiedereröffnung wurde am Samstag, 6. Juni 2026, mit einem Empfang für geladene Gäste begangen.

Christian Zott übergibt Ensemble nach längerer Nachfolgesuche

Das Ensemble aus Hotel, Restaurant und Kunsthalle wurde nach Angaben von Merkur.de im Herbst 2019 von dem Unternehmer Christian Zott errichtet. In den vergangenen Jahren sei der Betrieb jedoch zunehmend zurückgefahren worden. Die Öffnungszeiten des Restaurants Hieronymus hätten sich zuletzt auf wenige Abendstunden pro Woche beschränkt.

Wie Merkur.de weiter berichtet, begab sich Zott auf die Suche nach einer Nachfolgelösung und nutzte dafür sein persönliches Netzwerk. Nach ersten Gesprächen mit den Geschwistern Manglkammer sei ein Vertrauensverhältnis entstanden. Wenig später vereinbarten die Beteiligten ein Pachtverhältnis „auf längere Zeit“.

Münchner Betreiber wechseln von der Stadt aufs Land

Thomas Manglkammer ist 43 Jahre alt, seine Schwester Natascha 29. Beide stammen aus München und betreiben nach Angaben von Merkur.de seit neun Jahren den Kulturdachgarten am Gasteig. Zudem stand das frühere Boutique-Hotel „Wdrei“ an der Münchner Maximilianstraße unter ihrer Führung. Mit der Übernahme des Lartor-Resorts wechseln die Betreiber nun von einem großstädtischen Umfeld in eine ländlich geprägte Destination in Oberbayern.

Nach ihren Angaben sollen Hotel, Restaurant und Kunsthalle weiterhin eng miteinander verbunden bleiben. Das Restaurant Hieronymus bleibe ein zentraler Bestandteil des Angebots. Es werde auch künftig für „eine hochwertige, zeitgemäße Küche“ stehen. Thomas Manglkammer erklärte laut Merkur.de: „Mir ist es wichtig, den Ball flachzuhalten, gerade am Anfang.“

Auch Eigentümer Christian Zott äußerte sich zur Übergabe des Hauses. „Es ist schon richtig, dass jetzt mal ein frischer Wind durchs Haus weht und junge Leute ihre Handschrift zeigen“, wird er von Merkur.de zitiert.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.