Marco Nussbaum plant schon das nächste Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Marco Nussbaum hat gerade seine Hotelpläne in Hohwacht an der Ostsee angekündigt (Tageskarte berichtete), da wird bereits das nächste Projekt bekannt. In Eutin in Ostholstein liebäugelt der Gründer von Prizeotel damit, gegenüber der dortigen Opernscheune ein Hotel zu errichten.

Bereits am 6. Mai wolle er dem Stadtentwicklungsausschuss zwei verschiedene Entwürfe präsentieren, bestätigte der Hamburger Unternehmer gegenüber dem Ostholsteiner Anzeiger. Einer der beiden Entwürfe sieht den Abriss des ehemaligen Kuhstalls vor, um auf der Fläche einen Neubau zu errichten. Fällt der Entschluss auf den zweiten Entwurf, soll die bauliche Hülle erhalten bleiben und in ergänzende Neubauten integriert werden. Auf diese Weise sollen 60 bis 100 Zimmer entstehen, in denen die Gäste „Nähe und Geborgenheit“ finden können. Auch eine Verwendung als Hochzeitslocation sei denkbar.

Noch ist allerdings unklar, ob Nussbaum seine Pläne wirklich umsetzt, oder wann das Hotel eröffnet wird. „So eine Projektentwicklung dauert lange und geht über viele Stufen. Es gibt auch noch keinen Vertrag. Wir haben keinen Zeitdruck“, so der Unternehmer gegenüber der Zeitung.  „Möglich ist auch, dass wir im Laufe des Prozesses abbrechen, beispielsweise, wenn wir sehen, dass die Baukosten zu hoch sind. So ein Vorhaben muss sich natürlich rechnen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Bareiss in Baiersbronn feierte sein 75-jähriges Bestehen. Der Familienbetrieb entwickelte sich seit 1951 von einem kleinen Kurhotel zu einem international ausgezeichneten Ferienresort unter der Leitung von Hermann und Hannes Bareiss.

Der RBB will eine Immobilie direkt neben dem Hauptgelände des Senders verkaufen. Wie die RBB media GmbH mitteilte, befinden sich in dem Gebäude am Kaiserdamm derzeit ein Hotel, Büro- und Lagerflächen sowie eine Bowlingbahn.

Das Ammersee Hotel in Herrsching stellt sich strukturell neu auf. Durch die Verpachtung an die Lieblingsplatz Hotels setzt das Traditionshaus auf eine Kombination aus digitaler Systemkraft und lokaler Betriebsführung, um den Herausforderungen des Marktes zu begegnen.

Rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste und etwa 11,02 Millionen Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in Frankfurt. Das sind weniger als 2024. In einem Bereich wurde jedoch eine Bestmarke erreicht.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansion in Deutschland fort. Mit sechs neuen Verträgen für Marken wie ibis Styles und greet wächst das gemeinsame Portfolio um über 820 Zimmer an Standorten wie Berlin, Lübeck und Halle.

Laut der Kurzreise-Analyse 2026 gewinnen strukturierte Arrangements gegenüber reinen Übernachtungspreisen an Bedeutung. Transparente Gesamtpakete führen zu längeren Aufenthalten und einer höheren Wertschöpfung in regionalen Hotelmärkten.

Die Tourismusbilanz 2025 für Rheinland-Pfalz weist ein moderates Plus bei Gästen und Übernachtungen aus. Während Campingplätze und die Mosel-Region deutlich zulegen, liegen die Gesamtzahlen sowie das Angebot im Ahrtal weiterhin unter dem Niveau von 2019.

Der Hotelpächter von Meseberg, Bert Groche, will sich nach der Ankündigung der Bundesregierung, das angrenzende Schloss als Gästehaus aufzugeben, zurückziehen. Für ihn falle die Daseinsberechtigung weg, erklärte der 63-Jährige.

Nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Frankfurter Hotels setzt die Hybrid-Marke LyvInn auf Expansion. Bis 2029 plant das Unternehmen unter 14 neue Standorte in europäischen Metropolen wie Berlin und Paris.

Zwei Ibis Budget Hotels in Berlin und Dresden stehen zum Verkauf. Die Objekte in Hoppegarten und Kesselsdorf können einzeln oder als Portfolio erworben werden und bieten verschiedene Optionen für Investoren im Budget-Segment.