Marriott eröffnet neues W Hotel in Edinburgh

| Hotellerie Hotellerie

W Hotels, Teil des weltweiten Portfolios von Marriott Bonvoy, hat die Eröffnung des W Edinburgh bekanntgegeben. Zu den Highlights zählen eine Dachterrasse mit Rundumblick sowie das Aufnahmestudio Sound Suite – das erste in Großbritannien und das zweite europaweit. Hier haben Musiker, Podcaster, DJs und Künstler die Möglichkeit, sich mit den gewonnenen Eindrücken der Stadt kreativ auszuleben. Das W Edinburgh befindet sich im St. James Quarter, einem wiederbelebten Viertel im Stadtzentrum mit Läden, Unterhaltung und Gastronomie.

„Die Eröffnung des W Edinburgh kennzeichnet nicht nur unseren Markteintritt in Schottland, es ist zugleich unser zweites Haus in Großbritannien und ein Zeichen der weiteren Expansion dort“, so George Fleck, Vice President und Global Brand Leader bei W Hotels. „Unser gewagter Ansatz im Bereich der Luxushotellerie, ergänzt durch ein kulturorientiertes Angebot und innovatives Design, wird die Stadt mit einem verspielten und zugleich raffinierten Extra bereichern. Das W Edinburgh lädt Einheimische und Reisende dazu ein, die Stadt aus dem für die Marke W typischen Blickwinkel zu entdecken."

Regionales Designkonzept

Für das Design des W Edinburgh haben die Innenarchitekten Jestico + Whiles schottische Traditon mit lokalen Einflüssen und kreativen Kooperationen kombiniert. Das Hotel besteht aus drei verschiedenen Gebäuden rund um den St. James Square: dem Ribbon Building, dem James Craig Walk und dem Quarter House. Insgesamt gibt es 199 Zimmer und 45 Suiten, viele davon mit Terrassen und einer Sicht auf die Stadt.

Das zwölfstöckige Ribbon Building spiegelt durch seine markante Außenfassade den Festivalcharakter von Edinburgh wider. Von den Terrassen auf der obersten Etage haben Gäste einen Blick vom Arthur's Seat bis zum Meer. Von den Iglus auf der Dachterrasse aus lässt sich die Aussicht unabhängig vom schottischen Wetter genießen. Der James Craig Walk wiederum ist eine auf das Jahr 1775 zurückdatierte, denkmalgeschützte Häuserzeile, die mit ihrer rustikalen Steinfassade, den hohen Decken und den großen Sprossenfenstern den Charakter des historischen Edinburghs verkörpert. Das neu erbaute Quarter House, welches mit dem Ribbon Building verbunden ist, verfügt ebenfalls größtenteils über eine an die traditionelle Architektur Edinburghs angelehnte Steinfassade.
 

Die Inneneinrichtung ist von den Naturelementen der auf Vulkangestein errichteten Küstenstadt inspiriert, wobei die Elemente Feuer und Wasser im gesamten Haus für Kontraste sorgen. Die dunkle Holzvertäfelung in vielen der öffentlichen Bereiche ergänzen auffällige Kupfertöne, etwa in Form einer Decke mit Fransendekor in der W Lounge. Vulkangestein findet sich im Welcome Desk wieder, während die W Lounge Bar und die Minibars durchweg in kräftigen Farbtönen gehalten sind - eine Hommage an die Region in Distel- und Waidblau.

Die Extreme Wow Suite – Ws Interpretation der klassischen Präsidentensuite – umfasst knapp 150 Quadratmeter samt Wohnbereich, Esszimmer und einer Felsenbar, inspiriert von den vulkanischen Ursprüngen Edinburghs. Das Schlafzimmer ist auf  Komfort ausgelegt. Dafür sorgen ein rundes Super-Kingsize-Bett und ein begehbarer Kleiderschrank. Im Bad gibt es eine freistehende Badewanne, eine private Sauna, eine begehbare Dusche und einen Waschtisch. Die große Terrasse der Suite eignet sich dank des Blicks auf das Edinburgh Castle für den Empfang von Gästen.

Kulinarik – Von gälisch bis international

Die drei Kulinarikkonzepte des W Edinburgh verleihen der schottischen Esskultur eine spielerische Note. In den obersten Etagen und auf den Panoramaterrassen befinden sich das erste SUSHISAMBA-Restaurant in Schottland, eine quirlige Version der W Lounge sowie ein brasilianisch inspiriertes Speakeasy namens João's Place.

Das SUSHISAMBA, eine Mischung aus der Energie und dem Spirit Japans, Brasiliens und Perus, bringt eine fantasievolle Küche ins W Edinburgh: Von japanischem Tempura und Sushi über brasilianische Churrasco-Spieße und Moqueca bis hin zu peruanischen Anticuchos und Ceviche. Auf der sich verändernden Speisekarte finden sich eine Auswahl der Signature-Dishes sowie neue Spezialitäten aus Edinburgh mit hochwertigen schottischen Zutaten. Aus der offenen Küche und vom Robata-Grill erhalten Gäste gebratenes Fleisch, Gemüse und Fisch, während die kleinen Teller zum Teilen und gemeinsamen Essen einladen.

Die W Lounge ist das soziale Herzstück des Hotels. Hier wird die gälische Küche neu interpretiert und ein kreatives Unterhaltungsprogramm angeboten. Die nach dem Sharing-Konzept ausgelegte ganztägige Speise- und Cocktailkarte setzt auf Produkte aus Schottland, Wales und Irland. Die Gerichte, serviert in dem neuen Restaurant im Club-Stil, stellen eine Anspielung auf die bekannten Aromen und Produkte der Stadt dar. Dazu zählen beispielsweise gegrillte West Coast Razor Clams mit Seetang und Zitrusbutter, Perthshire Venison Loin mit Sellerie, Scottish Girolle, Brambles und Whisky-Jus und XL Scottish Rarebit sowie Baked Ben Nevis als Signature-Dessert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die tschechische Region Liberec kauft für rund 7,5 Millionen Euro das ikonische Bauwerk auf dem Ještěd. Der Deal umfasst neben dem markanten Fernsehturm auch das geschichtsträchtige Berghotel und Restaurant, deren Erhalt und Sanierung nun durch die öffentliche Hand gesichert werden.

Der Europa-Park baut seine Marktführerschaft in der deutschen Freizeitgastronomie weiter aus. Bei der Wasserwelt Rulantica soll ein siebtes Hotel mit 350 Betten entstehen. Während die Auslastung der bestehenden Häuser Rekordwerte erreicht, rücken bei der neuen Erweiterung vor allem Nachhaltigkeit und ein neues Verkehrskonzept in den Fokus der Planer.

Strategische Erweiterung in der Rhön: Die Ritter von Kempski Group übernimmt die renommierte Fachklinik Dr. von Weckbecker. Mit Millioneninvestitionen und einem Fokus auf präventive Medizin soll der Standort Bad Brückenau zukunftssicher aufgestellt werden.

Das Hilton Berlin am Gendarmenmarkt schließt einen weiteren Abschnitt seiner Modernisierung ab. Das Haus eröffnet in seiner markanten Glaskuppel die „Beletage“ sowie eine neu gestaltete Executive Lounge. 

Urlaub an der Nordseeküste, auf den Ostfriesischen Inseln und in der Lüneburger Heide: Die Zahl der Gäste und Übernachtungen übertrifft erstmals das Vor-Corona-Niveau.

Die Schweizer Beherbergungsbranche erreicht 2025 mit fast 44 Millionen Übernachtungen einen neuen Rekord. Während Stadthotels und Fernmärkte wie China und die USA das Wachstum treiben, belasten steigende Kosten und sinkende Margen die Betriebe.

Das Bio Berghotel Ifenblick im Allgäuer Bergdorf Balderschwang hat nach umfangreichen Umbaumaßnahmen neu eröffnet. Zentraler Bestandteil ist das neu geschaffene Panorama-Spa mit Outdoor-Infinity-Pool und Hallenbad.

Das Conrad Hamburg erweitert sein Angebot im Levantehaus um ein 1.000 Quadratmeter großes Spa. Neben dem größten Hotelpool der Stadt setzt das Haus auf ein neuartiges Longevity-Konzept mit medizinisch orientierten Anwendungen.

Das Grand Hotel Central in Barcelona hat sein Wellness-Angebot erweitert. Auf der hoteleigenen Dachterrasse „La Terraza del Central“ wurde eine Panorama-Sauna in Betrieb genommen, die Gästen einen direkten Blick über die Stadt ermöglicht.

Limehome baut sein Angebot in München massiv aus. Durch die Übernahme des Hotel Miano in Pasing und einen geplanten Neubau nahe dem Hauptbahnhof kommen 174 neue Einheiten zum Portfolio hinzu. Der Fokus liegt dabei auf der digitalen Transformation bestehender Hotelstrukturen.