Marriott: Rust bekommt ein Moxy Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotelgruppe tristar GmbH aus Berlin bringt die Marriott-Marke Moxy  nach Rust in Baden-Württemberg. Das neue Moxy Hotel werde 105 Zimmer für Geschäftsreisende, Eventgäste und Familien bieten, so das Unternehmen. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2019 geplant, die Eröffnung des Hotels soll dann im Frühjahr 2021 folgen.

„Wir freuen uns, dass wir mit dieser Hotelimmobilie die perfekte Verkörperung für die junge Marke Moxy mit ihrem innovativen Konzept gewonnen haben“, sagt der Geschäftsführende Gesellschafter Ulrich Enzinger von der tristar GmbH. „Damit können wir unser Ziel, den Hotelaufenthalt zu einem kurzweiligen Erlebnis für unsere Gäste zu machen, perfekt in einer anspruchsvollen, hochwertigen Architektur umsetzen — und das zu einem attraktiven Preis.“

Individuelles Wohndesign mit besonderem Ambiente stehe laut offizieller Mitteilung im Moxy Hotel im Mittelpunkt. Das werde bereits an der außergewöhnlich gestalteten Fassade mit ihrer großflächigen Befensterung sichtbar. „Ein Leitgedanke, den wir im Open-Lounge-Konzept mit seinen fließenden Übergängen zwischen Willkommensbereich, Frühstückscafé und Bar fortführen“, so Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Schmidt Architekten Gruppe und der SHS Projektbau. „Dadurch gewinnt Rust ein designorientiertes Hotel für eine urbane Zielgruppe, die Individualität und zeitgenössische Ästhetik schätzt.“

„Die von uns erarbeitete Machbarkeitsstudie liefert wichtige Entscheidungsgrundlagen zu betriebswirtschaftlicher Performance und der künftigen Rendite des Hotels“, erklärt Thomas Röckelein, Geschäftsführer der tophotel consultants. „Ich bin von der perfekten Kombination aus idealer Lage, zeitgenössischer Architektur und hochwertiger Bauweise sowie dem renommierten Betreiber mit der international bekannten Marke überzeugt. Sicher werden Bauherr und Betreiber mit dem Designhotel neue Impulse in Rust setzen können.“

Das Moxy Hotel entsteht in direkter Nähe zum Europa-Park Rust, Deutschlands größtem Erlebnispark. Es erweitert das bereits vorhandene Hotelangebot deutlich. Die Gemeinde Rust konnte im letzten Jahr mehr als eine Million Übernachtungen verzeichnen und weist weiterhin einen kontinuierlich wachsenden Übernachtungsbedarf auf.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.