Meininger eröffnet erstes Hotel in den USA

| Hotellerie Hotellerie

Die Meininger Hotels zieht es in die Vereinigten Staaten: Das erste amerikanische Hotel des Unternehmens entsteht in der Hauptstadt Washington D.C. Dazu wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit Altus Realty unterschrieben, dem Eigentümer sowie Entwickler des Hotelgebäudes. Mit 154 Zimmern und 616 Betten soll das neue Hotel voraussichtlich Ende 2020 im NoMa-Viertel eröffnen.

Das Hotel erstreckt sich über eine Gesamtfläche von fast 7.000 Quadratmetern und umfasst 13 Stockwerke. Meininger bleibt dabei nach eigenen Angaben seinem Hybrid-Konzept treu: So werden neben dem klassischen Doppelzimmer ebenso private als auch geteilte Mehrbettzimmer angeboten. Die öffentlichen Bereiche werden über zwei Stockwerke verteilt: die Lobby mit Rezeption, Lounge und Bar wird sich im Erdgeschoss befinden, Frühstücksraum, eine Gästeküche und eine Game Zone im ersten Obergeschoss. 

Dank der exzellenten Lage eigne sich das Hotel Washington als perfekte Unterkunft für alle Städtereisenden, erklärte Meininger. Die 35 New York Avenue sei ein gut sichtbarer Standort in der Nähe der historischen Union Station. Zudem sei die NoMA-Gallaudet U Metro Station weniger als zwei Blocks vom Hotel entfernt. 

„Wir freuen uns sehr darüber, unser erstes Projekt in den USA in der Hauptstadt, Washington D.C., realisieren zu können. Eine Vielzahl an Schüler- und Jugendgruppen, welche die Stadt besuchen, die Fülle kultureller Angebote sowie Washington D.C. als politisches Zentrum der USA, machen die Stadt zum idealen Standort, um Meininger auf dem nordamerikanischen Markt einzuführen. Wir sind sehr stolz darauf, Altus Realty als erfahrenen Partner für dieses Projekt an unserer Seite zu haben’’, erklärt Hannes Spanring, CEO der Meininger Hotels.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.