Meininger expandiert in Madrid

| Hotellerie Hotellerie

Meininger Hotels setzt seine Expansion in Südeuropa fort und hat die Realisierung seines ersten Standorts in der spanischen Hauptstadt Madrid bekannt gegeben. In strategischer Partnerschaft mit BNP Paribas Real Estate und Therus Investment entsteht ein neues Hybrid-Hotel, dessen Eröffnung für das Jahresende 2027 geplant ist.

Standort und Projektumfang

Das Hotel wird an der Avenida del Mediterraneo 44 im Stadtteil Pacífico errichtet, rund 500 Meter vom berühmten Retiro-Park entfernt. Das Bauvorhaben umfasst eine Fläche von über 7.700 Quadratmetern und wird 193 Zimmer mit insgesamt 691 Betten umfassen. Zusätzlich sind 15 Parkplätze vorgesehen.

Die Verkehrsanbindung des neuen Standorts wird als entscheidender Pluspunkt hervorgehoben. Die Metrostation Conde de Casal (Linie 6) befindet sich unmittelbar vor dem Gebäude. Wichtige Verkehrsknotenpunkte wie der Bahnhof Atocha sowie die Plaza Conde Casal sind schnell erreichbar. Die Verbindung zum Flughafen Madrid-Barajas wird mit einer Fahrzeit von etwa 45 Minuten angegeben.

Das Hybrid-Konzept von Meininger

Das in Madrid umgesetzte Hybrid-Konzept von Meininger zielt darauf ab, den Service und Komfort eines internationalen Budgethotels mit einer für Hotels als außergewöhnlich geltenden Ausstattung zu kombinieren. Hierzu zählen beispielsweise eine Gästeküche und eine Game Zone. Das Konzept ermöglicht die Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen, von Rucksackreisenden und Familien bis hin zu Geschäftsreisenden.

Strategische Marktbedeutung und Partner

Mit dem Projekt in Madrid baut Meininger seine Präsenz in Spanien aus, nachdem bereits für das kommende Jahr eine Eröffnung in Barcelona angekündigt wurde. Das Unternehmen positioniert Spanien damit als einen der wichtigsten Reisemärkte Europas.

Ajit Menon, CEO von Meininger Hotels, betonte die Bedeutung der Lage für die Umsetzung des Unternehmenskonzepts: „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit BNP Paribas Real Estate und Therus Investment unser zweites Meininger Hotel in Spanien umzusetzen, das gleichzeitig unser erstes Hotel in Madrid sein wird. Nach der für das kommende Jahr geplanten Eröffnung in Barcelona bauen wir damit unsere Präsenz in einem der wichtigsten Reisemärkte Europas weiter aus. Die zentrale Lage im Stadtteil Pacífico, nur wenige Gehminuten von Sehenswürdigkeiten und Verkehrsknotenpunkten entfernt, bietet die ideale Grundlage, um unser Hybrid-Konzept erfolgreich umzusetzen.“

Antoine Mabilon, stellvertretender Generaldirektor Immobilienentwicklung bei BNP Paribas Real Estate, hob hervor, dass das Hotelprojekt ein strategischer Beitrag zum Entwicklungsplan der Promotion-Sparte von BNP Paribas Real Estate in Spanien sei und die Position des Unternehmens im Hotelsegment in Europa stärke. Die Realisierung des Projekts, das auf der MIPIM 2025 vorgestellt wurde, sei innerhalb von nur sechs Monaten erfolgt.

Zielgruppe und Zimmerstruktur

Madrid verzeichnet jährlich über 10 Millionen Touristen und rund 25 Millionen Übernachtungen. Mit dem fünftgrößten Flughafen Europas, einer ausgeprägten Universitätslandschaft und etwa 100 internationalen Kongressen und Messen jährlich gilt die Stadt als relevanter Standort für Geschäfts- und Freizeitreisende. Die hohe Nachfrage nach flexiblen Unterkünften wird als idealer Markt für das Hybrid-Konzept von Meininger gesehen.

Die Zimmeraufteilung wurde entsprechend dem vielfältigen Publikum Madrids angepasst. Der Schwerpunkt liegt auf den Vierbettzimmern (90 Einheiten). Das Angebot wird ergänzt durch 39 Zweibettzimmer, 40 Dreibettzimmer, 11 Fünfbettzimmer und 13 Sechsbettzimmer.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Achat Hotels heißen 39 neue Auszubildende in den Berufen Hotelfach, Restaurant- und Veranstaltungsgastronomie sowie Küche willkommen. Durch den aktuellen Zuwachs beschäftigt das Unternehmen deutschlandweit nun mehr als 100 Auszubildende und dual Studierende.

Der britische Hotelbetreiber Whitbread plant eine massive Ausweitung seiner Marke Premier Inn auf dem deutschen Markt. Ziel des Unternehmens ist es, langfristig eine ähnlich dominante Marktstellung wie in Großbritannien zu erreichen.

Neue Impulse für das Team: Das Hotel Jordan’s Untermühle setzt mit einem Wohlfühl-Coach und einer speziellen HR-Leitung auf eine intensive Mitarbeiterbetreuung, um die Fluktuation zu senken und die Servicequalität im Familienbetrieb zu sichern.

Das Sonnenalp Resort in Ofterschwang hat sein Angebot um das „Hofgut“ erweitert. Der Neubau umfasst eine Reithalle, Gastronomie und Appartements. Damit knüpft die Inhaberfamilie Fäßler an die Geschichte des Standorts an, der 1919 als Bauernhof seinen Ursprung nahm. (Mit großer Bildergalerrie)

Der Hotelimmobilienmarkt 2026 verabschiedet sich von Einheitslösungen. Da pauschale Marktstrategien an Relevanz verlieren, entscheiden nun Betreiberqualität und operative Effizienz über den Investitionserfolg. Experten analysieren die neue Selektivität am Markt.

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten hat das Grand Hotel in der mittelenglischen Stadt Leicester wiedereröffnet. Der ikonische Art-déco-Bau aus den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts erstrahlt jetzt als Grand Hotel Leicester by The Unlimited Collection.

HG Hotels & Resorts erweitert das britische Portfolio um vier neue Standorte. Während die Marke voco ein geschichtsträchtiges Haus in London bezieht, wächst Garner durch drei neue Projekte in Kooperation mit Fairview Hotels.

Die Althoff Hotels weiten ihr Bildungsangebot massiv aus. Durch eine neue Kooperation mit der Deutschen Hotelakademie (DHA) setzt die Kölner Hotelgruppe auf staatlich anerkannte Abschlüsse und individuelle Förderprogramme, um die Mitarbeiterentwicklung im Zuge der digitalen Transformation neu auszurichten.

Das Hotel Annaberg in Bad Dürkheim beendet zum 28. Februar 2026 seinen Geschäftsbetrieb. Wie das Unternehmen mitteilt, sind neue Buchungen für das Haus ab sofort nicht mehr möglich. Ursache für das Ende der Bewirtschaftung unter dem jetzigen Betreiber ist das Auslaufen des Pachtvertrages der Halbersbacher Hospitality Group.

Die Nachfrage nach Hotelzimmern in Deutschland bleibt 2025 robust, doch die Erlöse stagnieren. Laut der aktuellen Analyse von Christie & Co geraten vor allem die Zimmerpreise unter Druck, was trotz steigender Auslastung zu einem leichten Rückgang beim RevPAR führt.