Messtechniker Testo baut Hotel am Titisee

| Hotellerie Hotellerie

Die Firma Testo ist Weltmarktführer im Bereich tragbarer Messtechnik, mit Sitz im Hochscharzwald. Da dem Unternehmen in der Gegend ein Hotel für Geschäftsreisende fehle, das modernste Tagungsmöglichkeiten biete, will Testo jetzt sein eigenes Hotels bauen, das anderen Firmen offensteht.

Das Technik Unternehmen habe sich daher entschieden in die Hotellerie einzusteigen. Inzwischen sei mit der Hilfe von Hotel Consultants ein Konzept für ein Business- und Tagungshotel entstanden, das mit über 100 Zimmern auch Platz für größere Tagungen bieten soll. 

Bestandteil des Hotels soll auch ein Konferenzzentrum sein, das mehrere flexibel zu kombinierende Räumlichkeiten mit modernster Kommunikationstechnik bietet. Auch wenn Testo gewiss ein wichtiger Abnehmer von Zimmern und Tagungseinrichtungen sein wird, soll der größte Anteil der Auslastung durch externe Kunden nachgefragt werden. Hierfür wurden bereits im Vorfeld Gespräche mit Unternehmen in Südbaden geführt und ein großes Interesse an einer solchen Einrichtung wahrgenommen. Dieses Hotel wäre mit seinen Tagungsmöglichkeiten einzigartig zwischen Freiburg und Donaueschingen, sagt Testo.

Jetzt soll ein Gebäude abgerissen werden das Testo derzeit regelmäßig für interne Schulungsveranstaltungen von Mitarbeitern genutzt wird. Bereits im Laufe des ersten Halbjahres 2019 sollen die Bauarbeiten am neuen Hotel mit dem Abriss des Baubestands beginnen. Der an derselben Stelle zu errichtende Neubau soll, ähnlich der Testo-Gebäude in Titisee und Lenzkirch, eine moderne, hochwertige Architektur aufweisen, die sich aber dennoch harmonisch in das Landschaftsbild einfügt.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.