Millionenstrafe gegen spanische Hotelkette Melià

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Wegen Preisnachteilen für bestimmte Urlauber, soll der spanische Hotelkonzern Meliá 6,7 Millionen Euro Strafe an die EU-Wettbewerbshüter zahlen. Dies teilte die EU-Kommission am Freitag mit. Konkret bemängeln die Wettbewerbshüter, dass Schnäppchen nicht überall in der EU buchbar waren.

"In dieser Jahreszeit buchen viele Menschen ihren Sommerurlaub und suchen nach den besten Angeboten", erläuterte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. "Meliá hinderte Reiseveranstalter daran, Hotelunterkünfte überall in Europa frei anzubieten. So hatten die Verbraucher je nach Staatsangehörigkeit Zugang zu unterschiedlichen Angeboten und Preisen." Das verstoße gegen Kartellvorschriften.

Verbraucherbeschwerden hatten das Verfahren 2017 ausgelöst. Geprüft wurde, ob Verbraucher wegen ihrer Staatsangehörigkeit oder Wohnsitzlandes diskriminiert wurden. Festgestellt wurde nun, dass Meliá mit Vertragsklauseln verhinderte, dass Veranstalter ihre Zimmerkontingente in der gesamten EU anbieten durften. Folglich wurde aus Sicht der Kommission der Wettbewerb beschränkt. Verbraucher hatten in bestimmten Ländern keinen Zugriff auf die günstigsten Angebote. (dpa)


 

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