Navigare NSBhotel unter neuer Flagge: Rittmeyers Restaurant No4 zieht auf Campus

| Hotellerie Hotellerie

Nach dem Lockdown will das Navigare Hotel in Buxtehude unter neuem Eigentümer wieder Fahrt aufnehmen. Die 25-köpfige Crew des 4-Sterne-Hotels bleibt geschlossen mit an Bord. Die Leitung hat weiterhin Hoteldirektor Raimund Schied, der in Zukunft auch als Geschäftsführer agiert. 

Die neuen Eigentümer sind bekannte Gesichter aus der Region: Helmut Ponath als Gründer der Reederei NSB war bereits zuvor Initiator und Anteilseigner des Navigare Hotel. Neu dabei ist nun Digitalunternehmer Michael Zillmer, der im Kreis Stade aufgewachsen ist. 

Geplant sind Investitionen in die Renovierung des Hotels und eine Änderung des gastronomischen Konzeptes zu einer unkomplizierten, modernen Küche mit regionaler Ausrichtung. Sternekoch Jens Rittmeyer zieht mit seinem Restaurant Rittmeyers No4 in unmittelbare Nähe auf den NSB-Campus. Dort wird er das Gourmetkonzept eigenständig fortführen, bleibt dem Navigare Hotel jedoch partnerschaftlich für Kooperationen verbunden. 

Das Navigare Hotel wird sich stärker auf Privatreisende ausrichten, da die Nachfrage in diesem Segment mit dem Trendthema Urlaub in Deutschland nicht erst seit der Corona-Pandemie kontinuierlich steigt, dabei jedoch Business- und Tagungsgäste nicht vernachlässigen. Der Eigentümerwechsel wird im März wirksam, die neue Gesellschaft firmiert als Hotel Navigare GmbH & Co. KG. Die Verkaufssumme wurde nicht kommuniziert.

„Wir übergeben das Navigare NSBhotel in kompetente Hände und erhalten zugleich einen Neuzugang auf unserem NSB-Campus. Jens Rittmeyer bereichert als fünfter Gewerbemieter das Campuskonzept auf dem NSB-Gelände. Nun haben wir auch abends Aktion und Leben auf dem Gelände, das wir hoffentlich bald wieder genießen dürfen“, sagt Markus Thewes, Chief Commercial Officer der NSB GROUP. 

Auf dem Campus haben neben den Unternehmen der NSB GROUP bereits vier weitere Firmen ihren Standort: Crane Payment Innovations, Klaus Böcker, COE Shipping und Koschare Consulting. Helmut Ponath als neuer und zugleich alter Eigentümer sieht ebenso wie Neu-Eigentümer Michael Zillmer dem Projekt sehr positiv entgegen. So schildert der Digitalunternehmer Zillmer seine Motivation mit der Verbundenheit zur Region: „Mir geht es darum, meine Heimat weiter zu stärken und ein hervorragendes Hotel zu erhalten. Diese attraktive Region mit dem wunderschönen Buxtehude und dem malerischen Alten Land ist einfach perfekt für private Gäste, besonders Familien, Radfahrer und Entdecker. Und ich freue mich schon auf einen Ort, wo ich mit meiner Familie und Freunden gerne Gast bin.“

Raimund Schied freut sich mit seinem Team bereits auf die Wiedereröffnung des Navigare Hotel: „Wir alle fiebern dem Ende des Lockdowns entgegen, um dann nach den langen Monaten ohne Gäste endlich wieder als Gastgeber da sein zu können. Der Frühling mit der anstehenden Obstblüte ist ideal für uns und die Region für einen Neustart. Zudem kommt uns der Trend zu Urlaub in Deutschland und vor der eigenen Haustür sehr entgegen. Wir merken bereits das große Interesse aus unserer Nachbarmetropole Hamburg.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Familotel hat im Jahr 2023 einen neuen Nettoumsatzrekord und durchbricht dabei erstmals die 300-Millionen-Euro-Schallmauer. Erwirtschaftet wird das Ergebnis durch die 63 Mitgliedsbetriebe und durch die Kooperation direkt.

Das Insolvenzverfahren rund um die Signa-Gruppe zieht immer größerer Kreise. Jetzt hat die Signa Prime Selection angekündigt, die ersten Immobilien zu verkaufen. Zu den ersten Häusern zählt unter anderem das Park Hyatt in Wien. Das Luxushotel wurde erst vor zehn Jahren eröffnet und befindet sich in der Nähe des Stephansdoms.

Nach einjähriger Renovierungszeit ist das Hotel Taschenbergpalais Kempinski feierlich wiedereröffnet worden. Die neu gestalteten 180 Zimmer und 31 Suiten überzeugen durch ihr elegantes Design. An der Decke der Lobby zeichnet die Beleuchtung den Flusslaufes der Elbe in Dresden nach. (mit großer Bildergalerie )

Limehome wird in der baden-württembergischen Universitätsstadt Mannheim mit 105 Einheiten einen der bisher größten Standorte Deutschlands eröffnen. Mannheim gehört zu den mehr als 80 neuen Standorten, die Limehome 2023 unter Vertrag genommen hat.

Das ehemalige US-Generalkonsulat am Alsterufer in Hamburg wurde erfolgreich verkauft. Die Derag-Gruppe aus München hat das „Weiße Haus an der Alster“ übernommen, um dort ein exklusives Hotel zu eröffnen. Wann das Hotel, das den Namen „The Jefferson“ tragen wird, eröffnet werden soll, ist noch unklar.  

Marriott International prognostizierte am Dienstag für das Jahr 2024 einen Gewinn, der unter den Erwartungen der Wall Street liegt, da sich die Zimmereinnahmen in den Vereinigten Staaten nach ihren Höchstständen nach der Pandemie normalisieren.

Airbnb will in den deutschen Nachbarländern Schweiz, Niederlande und Belgien wachsen. Die US-Firma verwies ausdrücklich auf jüngste Erfolge in Deutschland - obwohl man sich hier erst am Anfang sehe. Weltweit kämen auf einen Airbnb-Kunden immer noch neun, die in ein Hotel gehen würden, sagte Mitgründer und Chef Brian Chesky.

An der Stein-Therme in Bad Belzig, 80 Kilometer südwestlich von Berlin, sollen eine neue Reha-Klinik, Wohnungen und ein Hotel entstehen. Hinter dem Projekt steht ein Investor aus Kuweit, der insgesamt 300 Millionen Euro investieren will. Die Verträge für den Bau sind bereits fix.

Die Eröffnung in Leipzig steht im Frühling bevor, Stay KooooK München und Hamburg sind im Bau — und nach der Ankündigung des Stay KooooK Mannheim gibt SV Hotel mit dem Stay KooooK Bremen City das nächste Haus bekannt. Für das Haus war ursprünglich ein Vertrag mit Novum geschlossen worden. Dies dürfte nun nicht mehr gelten.

Ein Soho-House gibt es seit Jahren an prominentem Ort in der Berlin. Die Kette privater Mitglieder-Clubs wies jetzt einen Bericht von den Finanzanalysten GlassHouse Research zurück und dem hieß, Soho House habe seinen Mitgliederkreis zu schnell erweitert, was zu einem „Rückgang der Servicequalität“ geführt habe.