Neuer Mitarbeitercampus auf Gut Ising

| Hotellerie Hotellerie

Das Hotel Gut Ising am Chiemsee baut derzeit auf dem eigenen Gelände zwei neue Wohngebäude für seine Mitarbeiter. Wie das Unternehmen nun bekanntgab, entstehen auf dem rund 170 Hektar großen Areal insgesamt 37 Wohneinheiten, die Platz für insgesamt 60 Betten bieten sollen. Die Fertigstellung der Gebäude, die in nachhaltiger Holzbauweise errichtet werden, ist für Oktober geplant. Das Bauprojekt umfasst Studios, Apartments und Unterkünfte für Wohngemeinschaften.

Private Unterkünfte mit Gemeinschaftseinrichtungen

Das Bauvorhaben ist in ein Wohnhaus für Auszubildende sowie ein weiteres Gebäude für Führungs- und Fachkräfte unterteilt. Das Areal soll neben den privaten Wohneinheiten verschiedene Gemeinschaftseinrichtungen umfassen. Dazu gehören laut dem Betreiber ein eigenes Fitnessstudio, eine Personalküche, Gemeinschaftsräume, eine Wäscherei, ein Grillplatz sowie ein Dorfplatz mit einer Liegewiese.

Mit dem Projekt reagiert das Unternehmen auf die veränderten Bedingungen auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt. „Gerade in einer Region wie dem Chiemgau spüren wir sehr deutlich, wie herausfordernd Wohnraum für Mitarbeitende geworden ist. Für uns war schnell klar, dass wir hier nicht zusehen können. Wir wollen, dass Menschen gerne zu uns kommen – und vor allem gerne bleiben. Mit dem neuen Mitarbeitercampus schaffen wir nicht nur Wohnungen, sondern ein echtes Zuhause in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz“, erklärt General Manager Christoph Leinberger laut der Mitteilung.

Architektur orientiert sich an regionalen Bauformen

Die architektonische Planung des Projekts liegt bei der Firma Timber Homes. Der Entwurf greift die Formensprache eines oberbayerischen Dreiseithofs auf. Das Ziel sei es, ergänzende Bereiche für den Austausch, das gemeinsame Kochen und Lernen sowie Angebote für den sportlichen Ausgleich zu schaffen, um so den Alltag der Angestellten zu unterstützen. Das Modell soll insbesondere jungen Talenten und Berufseinsteigern den Start in das Berufsleben erleichtern und langfristige Perspektiven aufzeigen. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.

Der neue HotelHub Index zeigt für das erste Quartal einen weltweiten Anstieg der Hotelraten, wobei europäische Städte wie Mailand besonders hohe Zuwächse verzeichnen. Geschäftsreisende reagieren mit kürzeren Aufenthalten und dem Ausweichen auf günstigere Standorte.

Der Hotelverband Deutschland hat seinen aktuellen Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2026“ veröffentlicht. Die Publikation analysiert die wirtschaftliche Entwicklung sowie zentrale Kennzahlen der Hotellerie und bietet Hoteliers damit eine wichtige Orientierung für Marktanalysen, betriebliche Entscheidungen und die Einschätzung aktueller Branchentrends.