Neues Meininger Hotel in Straßburg: Eröffnung für 2027 geplant

| Hotellerie Hotellerie

Nach Eröffnungen in Paris, Lyon, Bordeaux und Marseille entsteht in Straßburg das fünfte Meininger Hotel in Frankreich. Das Europcar-Gebäude, das von Crédit Agricole Alsace Vosges und der Banque des Territoires erworben wurde, wird abgerissen. Der von Kaufman & Broad entwickelte Neubau wird sich über fast 4.000 Quadratmeter auf acht Etagen erstrecken. Neben dem wird im Erdgeschoss des Gebäudes erneut eine Europcar-Filiale untergebracht sein. Die Eröffnung ist für 2027 geplant.

Im neuen Meininger Hotel Straßburg werden 114 Zimmer mit insgesamt 349 Betten entstehen, darunter Doppelzimmer sowie Drei-, Vier- und auch Sechsbettzimmer, gemäß dem flexiblen Zimmerkonzept der Marke. Der beliebte Stadtteil La Petite France, der mit seinen Kanälen an Venedig erinnert, liegt zehn Gehminuten entfernt, genau wie die Grande Île, die Altstadt von Straßburg. „Getreu unserem Meininger Motto ‚Step out and explore‘ ist die Lage optimal, um die touristischen Highlights von Straßburg zu erkunden“, erklärt Ajit Menon, CEO von Meininger Hotels, die Standortentscheidung.

Straßburg ist die siebtgrößte Stadt Frankreichs und zieht über vier Millionen Touristen jährlich an. Die Stadt zählt zu den beliebtesten Reisezielen in Frankreich und beeindruckt mit ihrer elsässischen Kultur, die französische und deutsche Einflüsse vereint. Als Sitz bedeutender europäischer Institutionen wie dem Europäischen Parlament oder dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nimmt Straßburg eine zentrale Position in Europa ein.

„Diese Mischung aus internationaler Politik, kulturellem Erbe und kulinarischen Highlights ist einzigartig und macht Straßburg zu einem spannenden Reiseziel für viele unterschiedliche Zielgruppen“, so Ajit Menon. Er ergänzt: „Bei uns fühlen sich Familien, Paare, Backpacker, Schulklassen, Freunde und Geschäftsreisende gleichermaßen wohl, dank unseres hybriden Konzeptes, das das Beste aus Hostel und Hotel verbindet. Damit passen Meininger Hotels und Straßburg hervorragend zusammen."

Nach Barcelona, Kiel und Edinburgh ist das Meininger Hotel in Straßburg der vierte Standort, der in Planung ist. Zudem werden aktuell zehn Häuser renoviert und weitere befinden sich in der Planungsphase. „Wir behandeln jede Eröffnung mit Sorgfalt, anstatt auf schnelles Wachstum zu setzen. So können wir Qualität und Nachhaltigkeit priorisieren. Unser Ziel ist es, unser bewährtes hybrides Hotelkonzept schrittweise auf neue Märkte auszudehnen und weitere Standorte zu etablieren“, schließt Ajit Menon ab.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.