Neues Vienna House Easy am Flughafen Wien

| Hotellerie Hotellerie

Die Berliner HR Group wird am Flughafen in Wien mit der Marke „Vienna House Easy“ und dem Franchisegeber Wyndham Hotels & Resorts ein 510-Zimmer-Haus eröffnen. Der Baubeginn soll im Herbst 2023 erfolgen, die Eröffnung ist für das Frühjahr 2025 geplant. 

Das “Vienna House Easy” soll das größte Hotel am Flughafen Wien und eines der fünf größten Hotels in Österreich werden. Errichtet wird das Hotel an der B9 in Richtung Schwechat, direkt neben dem VIP & General Aviation Terminal des Flughafen Wien. 

Stefan Catic, Head of Operator Search bei der PKF hospitality group: „Die Zimmeranzahl erscheint auf den ersten Blick voluminös, diese ist aber dringend notwendig. Der Flughafen Wien verfügt im europäischen Vergleich in Relation zu den Passagierzahlen über eine der niedrigsten Zimmerkapazitäten. Das zukünftige Hotel wird Abhilfe schaffen und ein angemessenes Übernachtungsangebot für den international sehr wichtigen Flughafenverkehrsknotenpunkt schaffen.“

„Das ´Vienna House Easy´ setzt zudem neue Maßstäbe im Bereich Nachhaltigkeit bei der Errichtung und während des Betriebs. Es wird in Holz-Hybrid-Bauweise konstruiert und integriert darüber hinaus eine autonome, CO2-freie Wärme- und Kälteversorgung mit Niedrigtemperatur und Flächenkonditionierung. Ebenso wird ein Teil des Strombedarfs durch Sonnen- und Windenergie am Standort gedeckt werden“, so Christian Walter, Global CEO der PKF hospitality group.

„Wir sind stolz, mit so illustren Partnern ein derart ambitioniertes Projekt realisieren zu können: eines der größten Hotels Europas in Holzbauweise – begleitet von umfassender Nachhaltigkeit bei der Errichtung und im Betrieb. Und natürlich freut es uns, dass Vienna House durch uns endlich auch in Wien ein Haus haben wird“, so Mag. Herbert Pinzolits, Eigentümer und CEO MAMMA Group, abschließend.

Die PKF hospitality group war bei der strategischen Beratung sowie Betreuung während der Akquisitionsphase für die Hotelneuentwicklung durch den Wiener Immobilienentwickler MAMMA Group am Flughafen in Wien aktiv.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.