New York: Shutdown-Opfer übernachten gratis im Hotel

| Hotellerie Hotellerie

In den USA bekommen noch immer hunderttausende Staatsdiener wegen des Shutdowns kein Gehalt. Dennoch müssen einige von ihnen für wichtige Termine nach New York reisen. Damit die Angestellten in diesen Fällen die Hotelrechnung nicht aus eigener Tasche zahlen müssen, bietet ihnen die New Yorker Hotel Association (HANYC) nun kostenlose Übernachtungen an. Das Angebot gilt allerdings nur, wenn sie in der Stadt auch wirklich dringende Angelegenheiten erledigen müssen.

Um den tausenden betroffenen Angestellten ihren guten Willen zu demonstrieren, bekämen Staatsangestellte während des Shutdowns kostenlose Hotelzimmer zur Verfügung gestellt, so die HANYC. Als führende Branchenstimme wollten sie niemanden sehen, der wegen finanzieller Schwierigkeiten aufgrund des Shutdowns abgewiesen werden müsse. Dabei sei es egal, ob es sich um einen familiären Grund oder Gesundheitsprobleme handele. Sie würden alles dafür tun, um Menschen in einer Notsituation eine begrenzte Anzahl an kostenlosen Nächten zu ermöglichen, erklärte die Organisation auf der eigenen Webseite. 

Die New Yorker Hotelvereinigung wurde bereits 1878 gegründet und zählt zu den ältesten Berufsverbänden in den USA. Zu den Mitgliedern zählen 280 Hotels in New York City, die fast 80.000 Zimmer und mehr als 50.000 Mitarbeiter repräsentieren.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.