Numa Group startet in Brighton

| Hotellerie Hotellerie

Die Numa Group treibt ihre Expansion in Großbritannien mit dem Start des ersten Numa-Hotels in Brighton voran. Nach der Übernahme von Native Places im vergangenen Jahr markiert diese Neueröffnung einen wichtigen Schritt im strategischen Wachstum der Gruppe auf der Insel.

Das neue Haus in der Jubilee Street soll noch diesen Sommer eröffnen. Es wird 84 Wohneinheiten und 172 Betten umfassen. Das Hotel liegt in den lebhaften North Laines, nahe bekannter Sehenswürdigkeiten wie dem Theatre Royal Brighton, dem Royal Pavilion und dem berühmten Brighton Beach. Im Zuge der Umgestaltung wird das Hotel mit der von Numa entwickelten Technologie modernisiert.

Stärkung der Marktposition in Europa

Diese Expansion festigt Numas Position auf dem europäischen Gastgewerbemarkt. Das Unternehmen ist mittlerweile in 15 Ländern und 36 Städten aktiv und verwaltet ein wachsendes Portfolio von fast 9.000 Einheiten.

Steph Thrasyvoulou von der NWH Group äußerte sich erfreut über die Zusammenarbeit: „Diese Partnerschaft steht für unsere gemeinsame Vision, das Gastgewerbe zu verändern, indem wir ikonische Immobilien in erstklassigen Lagen durch die Integration von Spitzentechnologie und Numas zukunftsorientiertem Ansatz wiederbeleben.“

Philipp Rohweder, Senior Advisor Real Estate bei der Numa Group, hob die strategische Bedeutung des Standorts hervor: „Brighton mit seiner pulsierenden Kulturszene und seinem Küstencharme passt perfekt zu Numas innovativem Hospitality-Modell. Als beliebtes Reiseziel für internationale Reisende stärkt der neue Numa-Standort Brighton unsere Präsenz in Großbritannien und unterstreicht unser Engagement, moderne, digital ausgerichtete Unterkünfte an den spannendsten Orten des Landes anzubieten.“

Weitere Expansion in großen britischen Städten geplant

Henry Jackson, Head of Hotel Brokerage bei Knight Frank, kommentierte die Transaktion: „Brighton ist einer der dynamischsten Gastgewerbemärkte Großbritanniens, und der Eintritt von Numa in diesen Markt zeigt, dass das Unternehmen die Nachfrage nach modernen, auf den Gast ausgerichteten Unterkünften versteht.“ Er zeigte sich überzeugt, dass die Lage und der innovative Ansatz von Numa das Hotel zu einem wichtigen Ziel für Reisende in Brighton machen werden.

Die Numa Group plant, ihr britisches Portfolio kontinuierlich auszubauen. Zukünftige Expansionen sind in großen Städten wie London, Manchester, Bristol, Belfast, Edinburgh und Glasgow vorgesehen, um die Präsenz in der Region weiter zu stärken.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.