Numa übernimmt Lisbon Serviced Apartments und baut Präsenz in Portugal aus

| Hotellerie Hotellerie

Die Numa Group hat die Übernahme des Anbieters Lisbon Serviced Apartments (LSA) bekannt gegeben. Durch diesen strategischen Zukauf, der gemeinsam mit dem Investor CoRe Capital in Form eines Joint Ventures realisiert wurde, erweitert Numa sein Portfolio um 19 Objekte in der portugiesischen Hauptstadt.

Das Unternehmen vergrößert damit sein europäisches Angebot auf mehr als 11.000 Einheiten, die sich über 42 Städte in 15 Ländern verteilen. Die Standorte der neu erworbenen Objekte verteilen sich laut Numa auf gefragte Lagen in Lissabon, darunter Chiado, Príncipe Real, Alfama sowie die Avenida da Liberdade.

Operative Steuerung über eigene Plattform

Laut der vertraglichen Vereinbarung übernimmt Numa ab sofort die Verantwortung für sämtliche operativen Entscheidungen im Bereich Vertrieb und Erlösstrategie. Die schrittweise Integration des Portfolios umfasst die Implementierung digitaler Services für Gäste sowie die Optimierung des Revenue Managements und der operativen Systeme.

Das Unternehmen Lisbon Serviced Apartments wurde im Jahr 2009 von Luís Milagres e Sousa gegründet. Über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren baute der Hospitality-Anbieter eine Präsenz auf, die laut Numa für hochwertige Unterkünfte bekannt ist.

Expansion festigt Marktposition

Der Gründer Luís Milagres e Sousa erklärte dazu, er sei stolz auf die Entwicklung des Teams in den vergangenen 17 Jahren und blicke positiv auf die gemeinsame Zukunft mit Numa und CoRe Capital. Christian Gaiser, CEO und Mitgründer der Numa Group, betonte, dass der Zukauf einen weiteren Meilenstein in der langfristigen Strategie darstelle, eine führende digitale Plattform in den stärksten urbanen Märkten des Kontinents aufzubauen.

Die Transaktion spiegele nach Angaben von Numa einen übergreifenden Konsolidierungstrend wider, bei dem sich unabhängige Betreiber zunehmend technologiegestützten Plattformen anschlössen. Pedro Araújo e Sá, Senior Partner bei CoRe Capital, verwies darauf, dass Numa durch die Verbindung von Technologie, operativer Expertise und disziplinierter Wachstumsstrategie als idealer Partner für die Entwicklung des LSA-Portfolios agiere.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die britische Regierung will Touristen in England zur Kasse bitten. Die Höhe der geplanten Abgabe soll in der Hand der Verantwortlichen in den Regionen liegen.

Die MHP Hotel AG hat im ersten Halbjahr 2026 ein Umsatzplus von 25,1 Prozent verzeichnet, die Jahresprognose jedoch aufgrund veränderter Rahmenbedingungen angepasst.

Das ibis Paderborn City hat die Modernisierung nach drei Bauabschnitten planmäßig abgeschlossen und die Leitung an Daniel Handschick übergeben. Die Erneuerung umfasste sämtliche neunzig Gästezimmer sowie die öffentlichen Bereiche des Hauses.

Die Nachhaltigkeitskriterien für das Hotelverzeichnis des Bundes stoßen auf Kritik. IHA-Geschäftsführer Markus Luthe bemängelt unter anderem die Bewertung der Zertifizierungssysteme und die starke Gewichtung ökologischer Kriterien.

Marriott richtet seinen Hotelvertrieb stärker auf KI-Plattformen aus. Konzernchef Anthony Capuano erwartet den größten Einfluss von KI auf die Hotellerie in der Distribution und erläutert die Zusammenarbeit mit Google und OpenAI.

Ein Grandhotel ist auch ein Mikrokosmos: Es verbindet Landschaft, Handwerk, Gastlichkeit und die Frage, wie all das eine Zukunft haben kann. Mit einer Podcastserie will das Hotel du Cap-Eden-Roc nun die Menschen ins Zentrum rücken, die daran jeden Tag arbeiten.

Die Ruby Group realisiert gemeinsam mit Union Investment ihr erstes Hotel in Helsinki im historischen Professor House. Die Eröffnung des Hauses mit 84 Zimmern ist für das erste Quartal 2028 geplant.

Das Gericht der Europäischen Union hat das Verbot der Etraveli-Übernahme durch Booking bestätigt. Booking konnte im Verfahren auch die Feststellung der Kommission einer dominanten Stellung auf dem Hotel-OTA-Markt nicht entkräften. Der Hotelverband sieht darin Rückenwind für die separate Schadenersatzklage europäischer Hotels.

Booking darf den Wettbewerber eTraveli auch nach einem Urteil des EU-Gerichts nicht übernehmen. Die Richterinnen und Richter in Luxemburg bestätigten eine entsprechende Entscheidung der EU-Kommission von 2023.

Google baut seine Hotelsuche in Europa um – und ausgerechnet Booking.com, Expedia und andere Vermittler könnten dadurch prominenter werden. Google warnt vor Nachteilen für lokale Unternehmen, während frühere Tests bereits deutliche Traffic-Verluste bei Hotels gezeigt hatten.