Paris verklagt Bettenbörsen

| Hotellerie Hotellerie

Die französische Hauptstadt zieht gegen Airbnb und Wimdu vor Gericht. Wie der Spiegel berichtet, sollen sich die Unternehmen nicht an die Regeln für kurzzeitige Vermietung halten. Denn seit dem vergangenen Jahr brauchen Privatleute, die auf den Bettenbörsen inserieren, eine Registrierungsnummer. Allerdings würden nur bei 16 Prozent der Pariser Airbnb-Anzeigen diese Vorgaben auch erfüllt, erklärte die Stadt. In einem Eilverfahren soll nun entschieden werden, dass die Unternehmen nur noch Anzeigen mit Registrierungsnummer veröffentlichen. Für den 12. Juni sei bereits ein Gerichtstermin vereinbart. 

Die Unternehmen zeigten sich vom Pariser Vorstoß überrascht. Das Eintragen der Nummern erfordere schließlich Zeit, erklärte Wimdu. Laut Airbnb seien die neuen Regeln verwirrend und in erster Linie für professionelle Anbieter gemacht. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Hard Rock International startet den Buchungsbetrieb für sein neues Hotel auf Malta. Die Eröffnung der Anlage mit 397 Zimmern und einem 3.800 Quadratmeter großen Wellnessbereich ist für Juli 2026 geplant.

Ein Podcast von HotelPartner beleuchtet die Preisstrategie des Hotels Grace La Margna in St. Moritz. General Manager David Frei nennt darin konkrete Zahlen zur Entwicklung der Zimmerpreise und zur Positionierung des Hauses.

Premier Inn hat zeitgleich drei neue Häuser in Freiburg, München und Koblenz eröffnet und baut damit die eigene Präsenz auf dem deutschen Markt auf rund 70 Standorte aus.

Zwei Jahre nach Einleitung eines DMA-Verfahrens gegen Alphabet fordern Unternehmen ein entschlosseneres Vorgehen der EU-Kommission. Laut Mitteilung sei die Umsetzung der Vorgaben weiterhin nicht abgeschlossen.

Die Investorensuche für die insolvente Revo Hospitality Group stößt auf großes Interesse. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, haben nach Angaben der Restrukturierer mehr als einhundert potenzielle Investoren Zugang zum Datenraum erhalten.

Das Hotel Sacher Wien feiert sein 150-jähriges Bestehen mit der Enthüllung zweier Skulpturen des Künstlers Erwin Wurm vor dem Haupteingang. Im Verlauf des Jahres sind weitere Jubiläumsaktionen geplant.

Die The Chocolate on the Pillow Group entwickelt in Potsdam ein neues Tribute Portfolio Hotel mit 145 Zimmern. Die Eröffnung des Objekts im historischen Zentrum ist für den Sommer 2026 vorgesehen.

Nach einem kalenderbedingt starken Februar verzeichnet die österreichische Hotellerie im März eine deutliche Buchungszurückhaltung. Strukturelle Verschiebungen zugunsten von Ferienwohnungen und hohe Betriebskosten belasten die Branche weiterhin massiv.

Six Senses zieht ein Jahr nach dem Start ihres Female Wellness Programms eine positive Bilanz. Das Angebot kombiniert medizinische Diagnostik mit Ernährungsstrategien und ist bereits an mehreren Standorten verfügbar.

Das Berliner Hotel Das Stue erweitert sein digitales Angebot durch den neuen Video-Podcast „Man wird doch wohl fragen dürfen“. In der ersten Folge spricht General Manager Zeèv Rosenberg mit dem Moderator Dominik Porschen über die Hintergründe des Hauses.