Peter Lindmoser kauft Brauhaus Mariazell

| Hotellerie Hotellerie

Hoteleigentümer Peter Lindmoser erbaute erst vor zwei Jahren das Hotel Montestyria (Tageskarte berichtete) und erwarb nun das historische Brauhaus Mariazell. Montestyria – als einziges steirisches Hotel mit dem Michelin Key ausgezeichnet – bietet Mariazeller Gästen neben seinen Chalets und Suiten nun auch ein eigenes Traditionswirtshaus

„Für unsere Gäste verfolgen wir eine kompromisslose Strategie: Wir wollen jeden Moment ihres Urlaubs so kostbar, intensiv und authentisch wie möglich gestalten. Dazu gehört weit mehr als nur eine exzellente Unterkunft. Die Neuerwerbung des Brauhauses Mariazell erweitert unseren Gestaltungsspielraum in dieser Hinsicht enorm - und die Gäste danken es uns“, so Hotelier und neuer Wirt Peter Lindmoser.

Brauhaus Mariazell, Wirtshaustradition seit 1673

Das Brauhaus Mariazell wurde 1673 erstmals urkundlich als Gasthaus, Brauerei und Landwirtschaft erwähnt. In den letzten 150 Jahren war es im Besitz von nur zwei Familien – der Familie Reininghaus und in den letzten vier Generationen der Familie Girrer - bevor es 2024 von der Familie Lindmoser erworben wurde. Das Brauhaus Mariazell steht seit über 350 Jahren für österreichische Wirtshauskultur.

„Nach einer ebenso intensiven wie behutsamen Umbauphase haben wir das Brauhaus am 21. November neu eröffnet und laden unsere Gäste ein, eine zeitgemäße Interpretation österreichischer Wirtshauskultur neu zu erleben“, sagt Gastgeberin und Montestyria Hotelchefin Helga Lindmoser.

„Mit unserem Brauhaus legen wir großen Wert auf Qualität und Regionalität und bieten das Beste der österreichischen Wirtshauskultur: frische, bodenständige Gerichte, meisterhaft gekocht und mit Liebe zubereitet“, betont Helga Lindmoser. Klassische Rezepte wie Kalbsschnitzel in Butterschmalz und Zwiebelrostbraten werden modern zubereitet und mit frischen, regionalen Zutaten sowie einer Auswahl an veganen Gerichten kombiniert. Die Zutaten stammen direkt von Bauern und Jägern aus der Region.

Die ganze Welt im Kleinen

„Wichtig für den Gast ist das stimmige Gesamterlebnis“, weiß Peter Lindmoser. „Unser Privatsteg am nahen Erlaufsee, unsere E-Shuttle- und Erlebnisservices im Hotel, das neu hinzugekommene Traditionswirtshaus als Wohlfühlrestaurant oder die kraftvolle, stille Bergnatur des Mariazellerlandes - sie alle sind gleichermaßen wichtig. Sie schaffen eine Gesamtwelt, die von vielen kleinen Erlebnissen bestimmt wird. Zum Beispiel von den kleinen Ritualen der Aufmerksamkeit in unserem Hideaway-Hotel für maximal 28 Gäste, vom individuell zubereiteten Lieblingsfrühstück oder auch von dem ganz persönlichen Naturerlebnis Mariazellerland - all das schafft ein nachhaltiges Gesamtbild, mit dem der Gast gestärkt und zufrieden nach Hause geht“, so Lindmoser. „Und das ist, vereinfacht gesagt, auch der wesentliche Grund, warum wir das Brauhaus Mariazell erworben haben“, bringt es Lindmoser auf den Punkt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In der alpinen Hotellerie sichern Frauen durch spezialisierte Konzepte – von der biologischen Küche bis zum Design-Fokus – den Markterfolg. Neun Portraits zeigen, wie weibliche Führungskräfte in Südtirol, Österreich und Deutschland durch individuelle Strategien in ihren Häusern moderne Maßstäbe setzen.

Die Insel Mainau im Bodensee öffnet sich für Übernachtungsgäste. Der neue Bebauungsplan sieht Hoteloptionen am Schwedenhof und im Hafenbereich vor, schließt jedoch eine komplette Umwandlung des Schlosses aus.

Im Kartellverfahren deutscher Hotels gegen Booking.com verlangt das Bezirksgericht Amsterdam zunächst einen konkreten Schadensnachweis der Kläger. Während Booking.com das Urteil als Bestätigung seiner Argumentation bewertet, sieht der Hotelverband Deutschland wichtige Weichen zugunsten der Hotels gestellt.

Die Tui Group erweitert ihr internationales Hotelnetzwerk. Mit über 70 geplanten Projekten, neuen Standorten in Shanghai und Japan sowie dem Buchungsstart für eine neue Robinson-Anlage auf den Kapverden setzt der Konzern verstärkt auf Ganzjahresdestinationen in Asien und Afrika.

BWH Hotels Central Europe blickt auf ein stabiles Jahr 2025 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von über 921 Millionen Euro und einer wachsenden Hotelanzahl festigt die Gruppe ihre Marktposition trotz volatiler Rahmenbedingungen.

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.