Premier Inn sichert sich Standort im TZ Rhein Main in Darmstadt

| Hotellerie Hotellerie

Premier Inn wird ab Frühjahr 2022 ein Economy-Hotel mit 175 Zimmern im Technologiezentrum (TZ) Rhein Main in Darmstadt betreiben. Hierfür hat das Hotelunternehmen einen langfristigen Mietvertrag mit einem regionalen Projektentwickler abgeschlossen. Baubeginn des Neubaus auf dem Areal im Westen der Stadt soll zeitnah im 1. Quartal 2020 erfolgen.

Auf einer Fläche von rund 20 Hektar bietet das TZ Rhein Main insgesamt 25 Gewerbe- und Wohnobjekte mit Grünflächen und Tiefgaragen sowie ein umfangreiches Dienstleistungsangebot. Das zukünftige Premier Inn befindet sich fußläufig zum Darmstädter Hauptbahnhof und in unmittelbarer Nähe zu renommierten Unternehmen sowie internationalen Organisationen wie dem Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). 

„Der Standort in Darmstadt bietet uns die perfekte Nähe zu großen Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie zum Internationalen Rhein-Main Airport, der nur 20 Minuten mit dem Auto entfernt ist. Somit können wir verschiedene Gästezielgruppen wie Geschäfts-, Konferenz- und Privatreisende ansprechen“, sagt Dr. Michael Hartung, Managing Director und Development Director von Premier Inn Deutschland. 

„Wir freuen uns, mit Premier Inn einen verlässlichen Partner und ein ideales Angebot in Form eines Premium-Economy-Hotels für den Standort gefunden zu haben“, erklärte die Geschäftsleitung der Vermietungsgesellschaft. Der Abschluss des Vertrags wurde von der Immobilienberatung JLL begleitet.

Premier Inn-Expansion in Deutschland 

Premier Inn gehört zu dem traditionsreichen britischen Hospitality-Unternehmen Whitbread PLC mit über 800 Hotels und 80.000 Zimmern. 2016 startete die Hotelmarke die Expansion nach Deutschland mit einem ersten Hotel in Frankfurt. 2019 eröffnete das Premier Inn Hamburg City, gefolgt von zwei weiteren Hotels in München. Mindestens 20 Premier Inn Hotels werden bis Ende 2020 in ganz Deutschland in Betrieb sein. Insgesamt verfügt das Unternehmen über derzeit 48 gesicherte Standorte. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit dem The Companion Vienna eröffnet am Wiener Westbahnhof ein neues Hotelkonzept, das historische Architektur mit moderner Gastronomie verbindet. Unter der Leitung erfahrener Branchengrößen setzt das Haus auf individuelle Zimmergestaltung und ein starkes lokales Netzwerk

Eine aktuelle Studie von Roland Schegg und Jean-Claude Morand untersucht den Wandel der digitalen Sichtbarkeit und erläutert, wie Hotels durch strukturierte Daten ihre Präsenz in modernen KI-Systemen sicherstellen können.

Die Unternehmensgruppe Prinz von Hessen übergibt das Hotel Ole Liese auf Gut Panker schrittweise an Koncept Hotels. Ein Pachtvertrag ab 2027 sowie umfangreiche Modernisierungen sollen die Zukunft des Standortes sichern.

Die Hotelentwicklung in Afrika erreicht mit über 123.000 geplanten Zimmern einen neuen Rekordwert. Während Ägypten das Gesamtvolumen dominiert, verzeichnet Ostafrika die höchsten Bauquoten bei der Umsetzung neuer Projekte.

Hyatt expandiert in Portugal: Mit dem Andaz Lisbon eröffnet die Gruppe ihr erstes Haus der Marke in der portugiesischen Hauptstadt und setzt dabei auf lokale Handwerkskunst und zentrale Lage im historischen Viertel Baixa.

Die Münchener Platzl Hotels ziehen eine positive Bilanz für ihre interne Akademie: Mit über 1.200 Teilnahmen im Jahr 2025 setzt das Unternehmen verstärkt auf die Qualifizierung seiner Mitarbeitenden in Fachbereichen wie Führung und Digitalisierung.

Der Europäische Gerichtshof bestätigt das deutsche Aufteilungsgebot bei Beherbergungsumsätzen. Nebenleistungen wie Frühstück oder Parkplätze unterliegen damit weiterhin dem teilweise oder komplett vollen Steuersatz, um die steuerliche Neutralität gegenüber anderen Dienstleistern zu wahren.

Das Beherbergungsgewerbe in Deutschland startet mit einem leichten Plus in das Jahr 2026. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Übernachtungszahlen im Januar um 1,2 Prozent auf insgesamt 25,5 Millionen, getragen durch eine stabile Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Ein neuer Bericht der Hotelschool The Hague warnt vor dem Machtverlust der Hotellerie an Tech-Giganten. Während nur zehn Prozent der Betriebe KI strukturell nutzen, verschieben Google und OpenAI die Marktanteile und gefährden die direkte Gästebindung.

Berichte über den Rückzug von OpenAI aus dem Direktgeschäft ließen jetzt die Aktienkurse großer Reiseportale steigen. Die Komplexität von Tourismusbuchungen scheint vorerst eine Hürde für den Verkauf direkt im KI-Chat zu sein.