Premier Inn übernimmt Hotel in Göttingen

| Hotellerie Hotellerie

Premier Inn hat den Betrieb des Hotels in der Carl-Zeiss-Straße 1 in Göttingen übernommen. Der neue Pächter schloss hierfür mit dem Eigentümer, der Real I.S., einen Mietvertrag über eine Laufzeit von 25 Jahren ab. Die Übergabe an den neuen Betreiber erfolgte bereits zum 1. Mai, nun fand die offizielle Eröffnung des Hotels mit 144 Zimmern statt.

Das Gebäude wurde im Jahr 2020 fertiggestellt und zeichnet sich durch die Nähe zum Göttinger Hauptbahnhof sowie eine fußläufige Erreichbarkeit der Universität und historischer Einrichtungen aus. Nach Angaben von Chris-Norman Sauer, Managing Director Property Germany & Austria von Premier Inn, ist insbesondere die Verknüpfung von Wissenschaft und Forschung ein entscheidender Faktor für die Nachfrage durch Geschäfts- und Freizeitreisende an diesem Standort.

Kontinuität in der Zusammenarbeit mit Real I.S.

Premier Inn und Real I.S. pflegen bereits eine bestehende Geschäftsbeziehung. Chris-Norman Sauer betonte in diesem Zusammenhang: „Mit der Real I.S., die auch andere Premier Inn Hotels in ihren Portfolios hat, haben wir einen starken Partner an unserer Seite, mit dem wir weiterhin langfristig und erfolgreich zusammenarbeiten werden.“ Die nun erfolgte Nachvermietung in Göttingen stellt für den Betreiber eine Erweiterung seines Portfolios an etablierten deutschen Standorten dar.

Übergang nach Betreiberinsolvenz

Die Übernahme des Standorts durch Premier Inn erfolgt nach einer Phase der Neuorientierung für die Immobilie. Nachdem die vorherige Betreiberin, die Revo Hospitality Group, im Januar 2026 Insolvenz angemeldet hatte, wurde innerhalb von fünf Monaten ein neuer Pächter gefunden. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.