Pricing: „Bremse lösen“ und neues Buchungsverhalten managen!

| Hotellerie Hotellerie

Gastkolumne von Rainer M. Willa ist CEO der Firma HotelPartner Yield Management

Wird es sie weitergeben – Geschäftsreisende, die für Meetings quer durch die Republik jetten und es sich in hochpreisigen Hotels gut gehen lassen? Werden Urlaube im europäischen Ausland zukünftig immer noch als OTA-Schnäppchen gebucht? Wo und wie werden Gäste in den nächsten Monaten Unterkünfte buchen? Elementare Fragen, die unsere Branche bewegen. Prognosen sind schwierig, das Gastverhalten ist schwer zu kalkulieren und gewinnbringende Ratenstrategien sind kaum umsetzbar. Oder doch? Gibt es Tipps, die in und nach der Krise unterstützen?

Nichts zu tun, ist fatal. Wer schnell und flexibel reagiert, wird auch zukünftig zu den Gewinnern gehören. Vergessen Sie die Vergangenheit! Wie es war, wird es nicht mehr werden! Internationale Gäste werden hiesige Hotels in den kommenden Monaten nicht buchen. Firmen haben gelernt, Termine mit digitaler Unterstützung online abzuhalten. Der Binnentourismus wird im Fokus stehen. Gebot der Stunde ist es, den inländischen Gast mit attraktiven Angeboten zu gewinnen. Starten Sie durch, denn jetzt findet die Suche nach heimischen Feriendomizilen statt.

Für Yield-Management und Ratenstrategien bedeutet das:

Vergangenheitsdaten können unberücksichtigt bleiben. Marktdaten müssen permanent beobachtet werden. Reagieren Sie schnell und flexibel auf Veränderungen, planen Sie langfristig für Ihren entscheidenden Vorteil.
Finden Sie heraus, was der Gast neben den gesetzlich vorgeschriebenen Hygienevorschriften erwartet. Ermitteln Sie Leistungen, eventuell auch Partnerleistungen, die Ihr eigenes Budget nicht strapazieren, den Preis nicht nach oben treiben, aber für den Gast einen echten Mehrwert bieten. 

Halten Sie an der Preisstrategie fest und lassen Sie sich nicht auf Preisdumping ein. Yield Management betrachtet das Hotel ganzheitlich, um alle Stellschrauben optimal zu justieren. HotelPartner verfolgt genau diese Ansätze. Wir bieten Hotel Revenue Management mit einer exklusiven Synergie aus Know-How, Technologie und erstklassigen Spezialisten- ohne Systeminstallation vor Ort, da wir unsere Leistungen als Service anbieten.

Für Sie bedeutet das Vorsprung, Sicherheit und Freiheit. Konzentrieren Sie sich gerade nach der Krise auf das Wesentliche – Ihre Gäste und Mitarbeiter. Wir unterstützen Sie mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung, schneller und effizienter zurück auf die Erfolgsspur zu kommen. Mit unserem Lösungsportfolio stellen Sie Ihr Haus im Revenue Management besser denn je auf.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.