Radisson will 1.500 Arbeitsplätze schaffen

| Hotellerie Hotellerie

Die Radisson Hotel Group (RHG) will bis zum Jahresende mehr als 1.500 neue Mitarbeiter einstellen. Die meisten der neugeschaffenen Arbeitsplätze werden in den Bereichen Front-of-House und Food & Beverage vergeben.

Grundlage für den Ausbau der Belegschaft ist die Expansion der Hotelgesellschaft. RHG wird allein in diesem Jahr 15.000 neue Zimmer in Betrieb nehmen und Verträge für 330 neue Hotels in EMEA und APAC unterzeichnen.

Ihren Mitarbeitenden bietet die Radisson Hotel Group Möglichkeiten, sich in ihrem Beruf weiterzuentwickeln und eine erfolgreiche Karriere einzuschlagen. Die Radisson Academy, das Lern- und Förderungsprogramm der Gruppe, das 2022 sein dreijähriges Bestehen feiert, bietet den Beschäftigten beispielsweise mehr als 2.500 verschiedene Online- und Live-Seminare zur Weiterbildung an. Zudem sollen sie durch On-the-Job-Schulungen mit Schlüsselkompetenzen ausgestattet werden, durch die sich beruflich weiterentwickeln können.

Die Gruppe ist eine Partnerschaft mit Typsy eingegangen, einem Anbieter von Schulungsvideos für das Hotel- und Gaststättengewerbe, um ihr Angebot zu erweitern. Im Jahr 2020, als sich die Welt während der Pandemie auf die virtuelle Ebene verlagerte, erweiterte die Gruppe ihr Lernangebot durch die Einführung der Radisson Academy Virtual. Diese bietet Mitarbeitenden auch die Möglichkeit, sich mit Kollegen aus Hotels auf der ganzen Welt zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und interne Lerngemeinschaften zu bilden.

Seit 2020 bietet die Gruppe jeden Monat ein neues virtuelles Training an, das sich an den Bedürfnissen der Teams orientiert, die durch das Feedback in den Pulsumfragen ermittelt wurden. Es umfasst nun mehr als 65 Trainingseinheiten. Das Kursangebot hat sich in den letzten drei Jahren verzehnfacht und wird nun in bis zu 14 verschiedenen Sprachen angeboten. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.