Relais & Châteaux: „Savoir Faire Trophy“ für Hotel Bareiss

| Hotellerie Hotellerie

Das Hotel Bareiss ist beim Internationalen Kongress der Hotelvereinigung Relais & Châteaux in London mit der „Savoir Faire Trophy“ ausgezeichnet worden. Gewürdigt wird mit dem Preis ein „außerordentlicher Hotelservice, Professionalität und der Teamgeist der Mitarbeiter.

Weiter bergründet die Jury dass die Exzellenz des fachlichen Arbeitens und die Passion für den Beruf, zu der die Familie Bareiss ihre Mitarbeiter schule, trainiere und motiviere, das gesamte Team zu einer „makellosen Gastfreundschaft“ befähige.

Britta und Hannes Bareiss nahmen die Auszeichnung vor 700 Kollegineen und Kollegen der weltweit mit 580 Betrieben vertretenen Vereinigung in Londons berühmtem Konzerthaus Roundhouse entgegen.

Auf die Frage, was konkret den Bareiss-„Spirit“ in der Mitarbeiterführung ausmache, antwortete Hannes Bareiss: „Wir vermitteln, was auf einer traditionellen Schule für gewöhnlich nicht vermittelt wird: die Idee von Dienstleistung und das Verhalten im Umgang mit den Kollegen und den Gästen. Wir machen nicht nur ‚training on the job‘, sondern verhelfen zu sozialen Kompetenzen, sowohl unseren Auszubildenden als auch unseren Fach- und Führungskräften.“

Britta Bareiss sagt: „Dabei haben wir zwei Ziele: Der Gast steht im Mittelpunkt von allem, was wir tun. Und: Wir geben unseren Mitarbeitern Mittel und Möglichkeiten, ein Ziel und eine Perspektive für ihr Leben zu haben, was einschließt, selbstständig und mit Hingabe zu arbeiten.“ Die Juniorchefs des Baiersbronner Ferienresorts sprechen von der öffentlichen Ehrung als einem „ganz großen Augenblick. Nicht nur für unsere Familie, sondern für alle Mitarbeiter: ihre Loyalität und Verbundenheit zu uns ist einfach einmalig und einfach nur wunderbar. Wir sind ihnen zutiefst dankbar.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.