Resort Fee: Booking verlangt Kommissionen auf Extra-Gebühren von Hotels

| Hotellerie Hotellerie

In vielen Hotels in den USA wird von Hotels von Gästen bei An- oder Abreise eine pauschale Gebühr für Serviceleistungen erhoben. Von dieser „Resort Fee“ fordert Booking jetzt laut Skift einen Anteil. Der Schritt von Booking betrifft auch Zusatzkosten wie W-Lan-Gebühren.

Mit seinem Vorstoß will Booking einen Stück vom Kuchen einer der lukrativsten neuen Einnahmequellen der Hotellerie abhaben, der damit in Frage gestellt werden könnte.


[Keine Nachricht mehr verpassen: Jetzt Tageskarte auf LinkedIn, XING oder Facebook folgen.]


Die Resortgebühren fanden in den letzten Jahren bei den Hotelbetreibern eine große Verbreitung, vor allem in den USA. Schätzungen zufolge haben Resort Fees allein im Jahr 2018 bis zu 2,93 Milliarden Dollar eingebracht, so das Center for Hospitality and Tourism der New York University. Die durchschnittliche Gebühr stieg im vergangenen Jahr um 11 Prozent auf 21 Dollar pro Nacht, so ResortFeeChecker.com.

Die Richtlinie von Booking gilt auch für Gebühren, die Hotels für bestimmte Dienstleistungen berechnen, wie z.B. Zahlungen für das W-Lan-Netz.

Eine Resort Fee ist eine verpflichtende Abgabe, die von Hotels in einigen Urlaubsregionen erhoben wird und diverse Annehmlichkeiten und Dienstleistungen enthält, die normalerweise separat vom Gast gebucht und gezahlt werden müssen.

Die Resort Fee ist noch eine recht neue Form der pauschalen Inrechnungstellung von Hotelkosten, die erstmals 1997 und vermehrt in den letzten Jahren primär durch Hotels in den USA praktiziert wird. Gästen pro Nacht und Zimmer ein fixer, saisonunabhängiger Betrag beim Check-in oder Check-out berechnet.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das neue Roomers ParkView im Frankfurter Westend ist ab sofort für Aufenthalte ab Dezember 2026 buchbar. Das Haus verbindet die Marke Roomers mit The Luxury Collection von Marriott.

People Inc. hat das Übernahmeangebot für den Casino- und Hotelbetreiber MGM Resorts zurückgezogen. Dabei spielte offenbar auch die anhaltende Skepsis von Investoren hinsichtlich eines milliardenschweren Großprojekts eine entscheidende Rolle.

Das Messegelände Hannover entfaltet laut einer aktuellen Studie eine erhebliche ökonomische Wirkung auf das regionale Gastgewerbe. Allein in Hannover werden in einem durchschnittlichen Messejahr mehr als 120 Millionen Euro im Gastgewerbe umgesetzt.

Praemia widerspricht Novum nach der Schließung des Crowne Plaza Frankfurt. Die Eigentümerseite verweist auf geplante Sanierungsgespräche und erklärt, nach ihrer Kenntnis habe keine behördliche Entscheidung die Schließung erforderlich gemacht.

Nach der Wiedereröffnung im Juni hat das Taj Hessischer Hof Frankfurt seine offizielle Eröffnung gefeiert. Die Bombay Brasserie und Jimmy’s Bar belegen in einem regionalen Restaurantführer bereits erste Plätze.

Frasers Hospitality führt mit Fraser Suites Reserve eine neue Luxusmarke für Serviced Living ein. Das erste Haus mit 255 Zimmern soll ab Dezember 2026 in Bangkok schrittweise Gäste empfangen.

Nach dem Fund eines Schadcodes hat Atlantic Hotels seine Websites vorübergehend abgeschaltet. Besucher seien zuvor aufgefordert worden, schädliche Tastenkombinationen einzugeben. Ob jemand der Aufforderung folgte, ist nach Angaben der Hotelgruppe unbekannt.

Citygrove will nach drei Hotelprojekten in Deutschland weiter wachsen und die Zusammenarbeit mit Premier Inn fortsetzen. Die bisherigen Immobilien in Hannover, Lübeck und Düsseldorf wurden nach Unternehmensangaben mit einem Kredit über 83 Millionen Euro langfristig umfinanziert.

Im Berwanger Hof in Tirol gingen einst Film- und Fernsehstars ein und aus. Nach Investitionen von rund 55 Millionen Euro öffnet die Hotellegende am 25. September für einen Tag der offenen Tür. Ab Dezember sollen Gäste im neuen Haupthaus übernachten.

H World International plant für Dezember 2026 die Eröffnung des Steigenberger Hotel Elephantine Island Aswan. Das Hotel auf Elephantine Island wird derzeit renoviert und soll über 178 Zimmer und Suiten verfügen.