Ringhotel Teutoburger Wald setzt Maßstäbe bei der Nachhaltigkeit

| Hotellerie Hotellerie

Wie kaum eine andere Herberge hat sich das Ringhotel Teutoburger Wald in Tecklenburg-Brochterbeck der Nachhaltigkeit in der Hotellerie verschrieben. Hier wird eine ganzheitliche Philosophie umgesetzt – von Energieerzeugung und -einsparungen über Wasser- und Abfallmanagement bis hin zu Regionalität, sozialer Verantwortung und Biodiversität.

„Nachhaltiges, soziales und umweltbewusstes Handeln ist inzwischen ein unverzichtbarer Teil unserer Unternehmensphilosophie geworden“, sagen Olaf und Rainer Kerssen, Inhaber des Ringhotels Teutoburger Wald. “Abgesehen vom Einsatz zweier Blockheizkraftwerke, der Begrünung von Dächern oder dem Einsatz regionaler Produkte in unserer Gastronomie haben wir bereits viele andere kleinere und größere Projekte in unserem Haus umgesetzt. Wir wollen so unseren Beitrag dazu leisten, um natürliche Ressourcen zu schützen, den Klimawandel zu bekämpfen und eine lebenswerte Zukunft für kommende Generationen zu gewährleisten.“

„Das Ringhotel Teutoburger Wald zählt mit seinem ganzheitlichen Ansatz zu den Vorreitern in diesem Bereich – nicht nur in unserer Hotelkooperation, sondern in der gesamten deutschen Hotellerie. Wir sind stolz, einen solchen Partner in unserer Mitte zu haben. Es zeigt die Energie und Innovationskraft des Mittelstands und vor allem unserer durchweg mittelständischen, inhabergeführten Mitgliedsbetriebe,“ sagt Petra Weindl, Geschäftsführender Vorstand des Ringhotels e.V.

Was das Ringhotel Teutoburger Wald bei der Nachhaltigkeit leistet

Energieeffizienz

Im Bereich der Energieerzeugung setzt das Ringhotel Teutoburger Wald beispiels-weise neben zwei Blockheizkraftwerken (jeweils 33 KW/h und teilweise bereits wasserstofffähig) auf eine Photovoltaikanlage (235 KW/h), mit der im Sommer zukünftig 100 Prozent der im Hotel benötigten Energie erzeugt werden kann. Ein entsprechender Batteriespeicher sorgt in den sonnenarmen Stunden für Strom.

Im Sauna- und Schwimmbadbereich kommt seit einigen Jahren modernste Wärmepumpentechnik zum Einsatz, wobei die Wärmetauscher für niedrige Vorlauftemperaturen sorgen. LED-Lichttechnik im gesamten Hotel ist ebenfalls bereits seit langer Zeit Standard, genauso wie die Nutzung der Abwärme aus den Blockheizkraftwerken für Wäscherei und Spülmaschen.

Mobilität

Alle betrieblichen Fahrzeuge im Ringhotel Teutoburger Wald sind E-Autos, die über die eigene Solaranlage aufgeladen werden. Auf Hotelgäste warten Ladestationen für E-Bikes und E-Autos. Außerdem können sich Gäste, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, gegen Gebühr einen E-Smart im 4-Sterne-Superior-Hotel ausleihen.

Wasser

Die Begrünung von bisher 560 Quadratmetern Dachfläche trägt zu einer natürlichen Wärmedämmung und zur Regenwasserrückhaltung bei. Außerdem wird im 1995 erbauten Gebäudeteil des Hotels Grauwasser für den Toilettenbereich genutzt (in den öffentlichen Bereich sowie in 16 Zimmern).

Regionale Produkte

So werden in der Gastronomie des Hotels weitgehend regionale Produkte verwendet – das reicht vom Bauernkäse vom Hof Dennemann sowie Fleisch und Wurstwaren von der Fleischerei Sostmann über Wild von heimischen Jägern und Gemüse vom Gemüsegärtner Kalkriese bis hin zum Landbier aus Oelde oder den Säften aus der Saftkelterei Lauwerth. Das Küchenteam kocht außerdem besonders gerne nach alten regionalen Rezepten, wie sie beispielsweise im mehr als 120 Jahre alten Kochbuch der Hildegardisschule zu finden sind.

Soziale Verantwortung

Das Ringhotel Teutoburger Wald ist ein zuverlässiger Arbeitgeber in der Region, der Wert auf langfristige Verträge mit seinen Mitarbeitenden legt. Auch als Ausbildungsunternehmen ist das 4-Sterne-Superior-Hotel ein wichtiger Partner, bietet er doch neben der klassischen Ausbildung in allen Hotelberufen auch die Möglichkeit für ein duales Studium. Dabei bietet das Hotel viele extra Leistungen für Mitarbeitende an wie beispielsweise ein Businessbike, eine betriebliche Altersversorgung oder eine Krankenzusatzversicherung.

Das Ringhotel Teutoburger Wald engagiert sich darüber hinaus in regionalen Vereinen und Initiativen. So wird das hoteleigene Schwimmbad zeitweise für externe Kinderschwimmkurse zur Verfügung gestellt. Erst kürzlich wurde Olaf Kerssen zum stellvertretenden Vorsitzenden des Tourismusausschusses der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) gewählt, der sich u.a. mit der Digitalisierung im Tourismus, der Fachkräftesicherung und Nachhaltigkeit im Tourismus beschäftigt.

Über das Ringhotel Teutoburger Wald

Das Ringhotel Teutoburger Wald liegt mitten in der Natur unweit des Ortes Brochterbeck, der zur westfälischen Stadt Tecklenburg gehört, und ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderun¬gen oder Fahrradtouren durch den Teutoburger Wald. Das Hotel ist bereits seit mehr als 120 Jahren in Familienbesitz und wird heute in vierter Generation von Olaf und Rainer Kerssen geführt. Es hat 43 modern ausgestattete Zimmer und einen großen Wellnessbereich mit Schwimmbad, Whirlpool, Sauna, Salzgrotte sowie Behandlungsräumen für Massagen und Beauty Treatments. Fünf Veranstaltungsräume, die über modernste Tagungstechnik verfügen, bieten Platz für bis zu 100 Personen. Für das kulinarische Wohl sorgt das Hotelrestaurant, zu dem auch ein Café sowie eine Bar gehören, mit seiner regionalen Küche.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.