Sammelklage gegen US-Hotelgruppen

| Hotellerie Hotellerie

Die US-Hotelgruppen Choice Hotels, Hilton, Hyatt, InterContinental, Marriott und Wyndham sollen sich zwischen 2015 und 2017 illegal abgesprochen haben. Davon ist zumindest die Kanzlei Hagens Berman überzeugt.

Die Anfang der Woche eingereichte Klage wirft den Unternehmen vor, eine wettbewerbswidrige Vereinbarung getroffen zu haben, um im Internet das Bieten auf fremde Schlüsselwörter zu unterbinden. Dadurch seien den Kunden Informationen zu konkurrierenden Hotels vorenthalten und die Hotelpreise künstlich hochgehalten worden. Laut der Pressemitteilung der Kanzlei seien fast 60 Prozent aller US-Hotelzimmer betroffen. 

Um folgende Hotels geht es dabei: 

  • Choice Hotels International mit Comfort Inn, Comfort Inn Suites, Quality Inn, Sleep Inn und Choice 
  • Hilton mit Hampton Inn, DoubleTree, Embassy Suites, Homewood Suites, Hilton Garden Inn, Waldorf Astoria, Conrad und Hilton 
  • Hyatt mit Park Hyatt, Grand Hyatt und Hyatt
  • InterContinental mit Holiday Inn, Holiday Inn Express, Candlewood Suites, Crowne Plaza, Staybridge Suites und InterContinental 
  • Marriott mit Sheraton, Starwood, Ritz-Carlton, Residence Inn und Marriott 
  • Wyndham mit Travelodge, Super 8, Knights Inn, Ramada, Days Inn, Howard Johnson's und Wyndham 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im März 2026 mehr Übernachtungen verzeichnet als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg vor allem die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland.

Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat im ersten Quartal 2026 einen operativen Meilenstein erreicht und betreibt nun weltweit mehr als 7.000 Hotels. Die Marke wurde durch die Eröffnung von insgesamt 82 Hotels in den ersten drei Monaten überschritten.

Elf familien- und inhabergeführte Hotels aus der Oberpfalz haben die Kooperation „Wohlfühlhotels Bayerischer Jura“ gegründet. Die Initiative wurde bei einer Auftaktveranstaltung in Parsberg vorgestellt.

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.

​​​​​​​Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.

Das Sunneschlössli in Nesselwängle im Tiroler Tannheimer Tal bekommt neue Eigentümer. Nina und Matthias Kienzle übernehmen das Boutique-Apartmenthaus zum 1. Juli 2026. Das Ehepaar war nach eigenen Angaben seit 15 Jahren regelmäßig Gast des Hauses.

Nach der Insolvenz der Revo-Hospitality-Gruppe übernimmt die neu gegründete Ernst Leitz Hotel GmbH unter Führung der Familie Kaufmann das Ernst Leitz Hotel in Wetzlar. Die operative Leitung wird der Treugast Solutions Group übertragen.

Die Radisson Hotel Group baut ihr Portfolio in Deutschland und Österreich durch drei neue Standorte in Ahlbeck, Wien und Lustenau aus. In Kooperation mit der 1912 Hotels GmbH wächst die Präsenz der Gruppe in der DACH-Region damit auf insgesamt 90 Hotels.

Die Landlust Hotels bauen ihre Präsenz in Europa aus und integrieren fünf neue Partnerbetriebe in das Portfolio. Damit umfasst die Kollektion nun insgesamt 40 Häuser mit Schwerpunkten auf Regionalität und Naturverbundenheit.