Scandic Hotel am Main eröffnet im Januar

| Hotellerie Hotellerie

Im Frankfurter Ostend eröffnet im Januar 2023 das zweite Scandic Hotel am Main. Als stilistisches Highlight wurde die Umgebung ins Interior integriert: Der direkt neben dem Hotel liegende Hafenpark setzt sich optisch im Inneren fort, sodass drinnen und draußen fließend ineinander übergehen. 

Der Hafenpark ist ein neues Quartier und als Teil des Frankfurter Grüngürtels von Bepflanzung, Liegewiesen und Wildblumen geprägt. Diesen urbanen Garten greift das Design des Hotels im Interior auf. Durch den Einsatz von Zimmerpflanzen sowie der Verwendung natürlicher Farben und Materialien verwischen die Grenzen zwischen drinnen und draußen.

In den Hotelzimmern soll laut Unternehmen "die gehobene Gemütlichkeit" im Vordergrund stehen. Das Mobiliar vereint Funktionalität mit Design, etwa durch in Hocker integrierte Lampen. Farben wie Blau, Grün und an den Herbst erinnernde Nuancen geben den Ton an. Daneben unterstützen naturbelassene Materialien wie Leinen, Naturstein oder Holz das Designkonzept. Ein weiteres Highlight sind die Werke junger schwedischer Künstler.

Als Konferenzhotel stellt der sogenannte "Meeting Park" das Herz des neuen Scandic-Hauses dar. Der Gemeinschaftsgedanke beginnt direkt in der Lobby, die mit ihrem großen Tisch zu Co-Working, Meetings oder einem Kaffeedate inmitten von Pflanzen einlädt. Dazu gehören außerdem modular nutzbare Bereiche, die durch unterschiedliche Konfigurationen und Ausstattungen an die Anforderungen und Anlässe angepasst werden. Für große Konferenzen oder feierliche Anlässe steht mit dem Ballroom der größte Konferenzraum Frankfurts bereit.

„Uns war es wichtig, das Grün im Park, der das Hotel umgibt, auch nach innen zu holen. Deshalb sind Zimmerpflanzen ein wesentlicher Bestandteil des Design-Konzepts.“, so Linda Ågren, Project Manager Brand & Design bei Scandic Hotels. Hängende Pergolen, Mooswände oder bepflanzte Töpfe sind in allen Bereichen des Hotels zu finden.

„Damit haben wir insbesondere im Meeting Park Orte geschaffen, die inspirierend sind, in denen Kreativität stattfindet und Ideen wachsen. Wenn in den Pausen gesunde Snacks bereitstehen, Zeit für einen Spaziergang im Hafenpark eingeplant wird und der Feierabend in unserem Wellnessbereich ausklingt, kommen wir unserem Ideal der perfekten Work-Life-Balance schon einen großen Schritt näher.“, so Linda Ågren weiter.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.