Schafalm Planai in der Steiermark öffnet Hotel für Mitarbeiter

| Hotellerie Hotellerie

Die Schafalm Planai in der Steiermark öffnet ein Hotel für die Mitarbeiter. Die beiden Gastronomen Heinz und Reinhard Schütter wollen damit auch ein Zeichen der Wertschätzung setzen. Im Zuge der Eröffnung überreichten sie den symbolischen Schlüssel an Bernadette Schütter, die als gute Seele des Hauses künftig für das "Dahoam" sorgen soll.

Mit dieser Vision starteten die Brüder im Mai 2022 die Realisierung. Nur sechs Monate später finden im ‚Schaf-Alm Dahoam‘ ab Ende November rund 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein Zuhause auf Zeit. Insgesamt wurden 13 barrierefreie Doppel-Appartements mit Holzfenstern, Küche und Badezimmer, sowie 23 Doppelzimmer zur Einzelnutzung eingerichtet. Alle mit eigenem Balkon. Zusätzlich gibt es einen Team-Aufenthaltsbereich, in dem unter anderem ein Fitness- und Yoga-Raum, sowie ein Ski- und Freizeitkeller inklusive E-Mountainbikes zur Verfügung stehen.

„Für uns ist das ‚Dahoam‘ ein echtes Herzensprojekt. Wir glauben daran, dass unsere Mitarbeiter:innen unser größtes und wertvollstes Kapital sind. Unsere Herde, wenn man so will. Aus diesem Grund wollen wir ihnen gleich wie unseren Gästen entgegenkommen. Mit echter Wertschätzung und demselben Respekt", erklärt Reinhard Schütter.

Bernadette Schütter ergänzt: „Mir ist das Wohlfühlen unserer vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon immer ein großes Anliegen. Wir alle brauchen einen Ausgleich von der Arbeit. Und ein echtes Dahoam – und genau das können wir ihnen jetzt endlich bieten. Darüber freue ich mich als Hausherren ganz besonders.“

Bei der Planung wurde Wert daraufgelegt, dass sich das Haus bestmöglich in die Landschaft einfügt und sich der Optik des Tales anpasst. Gebaut wurde es unter Einbeziehung heimischer Hölzer wie Fichte und Lärche. Eine Photovoltaik-Anlage in Kombination mit einer Erdwärmepumpe und einer Pellets-Anlage sorgen für nachhaltige Versorgung und eine energiesparende Heizung.

Heinz Schütter: „Unsere Mitarbeiter:innen arbeiten in der Winter- und Sommersaison auf Hochtouren – da sind wir froh, ihnen künftig einen Oase des Ausgleichs bieten zu können. Wir sind uns sicher, dass sich die Investition von rund 5,2 Millionen Euro für unser Team und uns mehr als lohnen wird.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.