Schindler plant Bau eines Hotels in Ebikon

| Hotellerie Hotellerie

Die Schindler Aufzüge AG plant den Bau eines neuen Gebäudes in Ebikon, das voraussichtlich rund 130 Hotelzimmer sowie Mietwohnungen umfassen wird. Das Projekt soll direkt gegenüber dem Hauptsitz des Unternehmens entstehen. Ziel ist es, die Attraktivität des Standorts zu erhöhen und zusätzlichen Wohn- und Gästeraum im Rontal zu schaffen.

"Wir möchten mit dem Bau nicht nur ein praktisches Bedürfnis erfüllen, sondern auch einen nachhaltigen Beitrag für die Region leisten", so Franz-Xaver Simmen, CEO der Schindler Aufzüge AG.

Das geplante Hotel soll nach Fertigstellung für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Der Betrieb des Hotels wird voraussichtlich nicht von Schindler selbst übernommen, sondern von einem spezialisierten Anbieter. Die Auswahl dieses Anbieters ist für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen.

Die Eckdaten des Projekts umfassen etwa 130 Hotelzimmer und Mietwohnungen, die als Ergänzung des lokalen Wohnraums dienen sollen. Das Gebäude wird über eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr verfügen, direkt am Schindler Campus gelegen. Geplant sind zudem eine begrünte Gestaltung sowie mögliche gastronomische Angebote.

Der Gestaltungsplan für das Vorhaben soll Anfang Juli 2025 eingereicht werden. Der Beginn der Bauarbeiten ist für Herbst 2026 vorgesehen, mit einer geplanten Eröffnung des Komplexes Mitte 2028.

Gemeindliche Unterstützung für das Projekt

Das Projekt wird in enger Abstimmung mit der Gemeinde Ebikon sowie einem Architekturbüro realisiert. Die Gemeinde Ebikon begrüßt das Bauvorhaben. Gemeindepräsident Daniel Gasser erklärte: "In Ebikon gibt es bislang nur wenige Hotelzimmer. Mit diesem Projekt füllt Schindler diese Lücke und investiert gezielt in die Zukunft des Standorts."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.