Schwimmendes Öko-Hotel-Resort soll in Katar entstehen

| Hotellerie Hotellerie

Im Wüstenstaat Katar laufen die Planungen für ein schwimmendes Öko-Hotel. Das 5-Sterne-Resort soll seinen Strom nicht nur mit Hilfe von Sonnenkollektoren und Windturbinen erzeugen. Stattdessen dreht sich das runde Luxus-Hotel im Strom der Gezeiten und erzeugt so ebenfalls Energie. Das wirbelförmige Dach sammelt zudem Regenwasser für die Bewässerung der Grünflächen. Das außergewöhnliche Wasser-Hotel wird vom Architekturbüro HAADS entworfen und soll 2025 fertiggestellt werden.

Dann können die Gäste in einem der 152 Zimmern übernachten, die sich rund um die zentrale Lobby befinden sollen und über private Balkone mit Meerblick verfügen. Weil sich das Hotel in 24 Stunden einmal um die eigene Achse dreht, ändert sich die Aussicht für die Hotelgäste regelmäßig. Wie „Die Presse“ berichtet, soll es außerdem Indoor- und Outdoor-Pools, einen Spa-Bereich, ein Fitnessstudio und sogar ein Minigolfplatz geben. Die Hotelgäste können entweder mit ihrer Yacht an einem der zwei Anlegeplätze ankern oder direkt per Helikopter anreisen. Das Hotel soll aber auch über einen Pier erreichbar sein.

Das neue Öko-Hotel ist allerdings nicht das einzige schwimmende Hotel in Katar. Der Staat am Persischen Golf will bis zur Fußballweltmeisterschaft 2022 16 schwimmende Hotels bauen lassen, um die vielen Gäste im kleinen Golfstaat unterzubringen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob identifiziert zum 235. Jubiläum das anonyme Mädchen auf Max Liebermanns berühmtem Terrassen-Gemälde als Irma Jacob. Die Klärung der Identität gelang durch Dokumente und Erzählungen eines Nachfahren in Zusammenarbeit mit der Hamburger Kunsthalle.

Living Hotels schließt die 20 Millionen Euro teure Modernisierung von 254 Maisonetten und Studios an vier Standorten ab. Im Fokus der Neugestaltung stehen veränderte Grundrisse, vergrößerte Badezimmer und in den Wohnraum integrierte Küchen.

Global Living übernimmt den Betrieb von 71 Serviced Apartments im Buchner Haus in Passau. Der Start des Testbetriebs ist für Mai 2026 vorgesehen, die vollständige Vermietung folgt schrittweise bis Juli.

Marriott International plant gemeinsam mit der italienischen Marke Lefay ein Gemeinschaftsunternehmen. Ziel ist die Integration und internationale Expansion der Wellness-Hotelmarke.

Im Steigenberger Hotel in Bad Pyrmont ist ein neuer Investor vorgestellt worden. Wie auf einem Pressetermin mitgeteilt wurde, will der 85-jährige Hotelentwickler Gert Prantner mit bis zu fünf Millionen Euro in das Projekt einsteigen. Parallel läuft ein Insolvenzverfahren mit dem Ziel, die Sanierung des Hauses auch wirtschaftlich fortzuführen.

Die Amano Group hat nach eigenen Angaben im Hotel Amano in der Auguststraße in Berlin ein neues Café-Konzept eingeführt. Das Café Amano wird laut Mitteilung erstmals im Flagship-Hotel des Unternehmens umgesetzt und ist Teil des übergeordneten Konzepts „Amano 2.0“.

Minor Hotels hat im März 2026 das erste „iStay by NH“-Hotel in Deutschland eröffnet. Das neue Haus in Berlin ist Teil der internationalen Expansionsstrategie des Unternehmens.

Die spanische Kette Meliá Hotels International plant bis 2030 den Aufbau eines Portfolios von 3.000 Zimmern in Tunesien. In Kooperation mit der Management Hospitality Group sollen fünf Hotels in Destinationen wie Mahdia, Djerba und Tunis eröffnet werden.

Accor und die GCH Hotel Group haben die Eröffnung zweier neuer Häuser in Rosenheim und Potsdam bekanntgegeben. Während das Haus in Rosenheim unter der Marke Ibis Styles geführt wird, erfolgt in Potsdam die Eröffnung eines Hotels der Marke Greet.

Der Hotelverband Deutschland und der GVFH schreiben in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hotelakademie drei Stipendien für angehende Hotelbetriebswirte und Revenue Manager aus. Die Vergabe der Förderungen erfolgt im Juni 2026.