Scotty + Friends geht in Hamburg an den Start

| Hotellerie Hotellerie

Mit Scotty + Friends Hotels Resorts geht eine neue Hotelmarke an den Start, die mehr sein will als ein Zusammenschluss von Hotels unter einem Markendach. Die Idee stammt von Holger Behrens, der die Marke Mitte 2022 gegründet hat. Das The Scotty Hotel Hamburg hat kürzlich eröffnet. Außerdem gibt es das Scotty + Paul Hotel Deggendorf. Hinzu kommen bald das Scotty + Emily Hotel Ulm mit dem Sterne-Restaurant Siedepunkt, das Scotty’s Resort Allgäu in Bad Grönenbach und ein Haus in Bergkirchen bei München. Weitere Destinationen sind schon in der Pipeline.

„Es fehlt in der Hotellerie ein Zusammenschluss von erstklassigen individuellen Hotels, unter einer Marke, die die absolut gleiche Philosophie repräsentieren: hervorragender Service, modernes, trendiges Auftreten, ohne die traditionellen Werte der Hotellerie zu vernachlässigen, zeitgemäßes Design, Full-Service Konzept, Nachhaltigkeit,“ erklärt Holger Behrens. „Mit Scotty denken wir Hotellerie out of the box und interpretieren sie neu. Zeigen, was alles geht, und nicht, was nicht. Und wollen die traditionelle Hotellerie nachhaltig gestalten. Gäste sollen die einzelnen Plätze entdecken und sich darauf verlassen können, dass Qualität, Wertschätzung und Service stimmen. Sie das Ambiente immer wieder überrascht und anregt.“

The Scotty Hotel Hamburg

Flaggschiff ist das The Scotty Hotel Hamburg im Stadtteil St. Georg. Das Hotel bietet 123 Zimmer und Suiten – alle unterschiedlich in Design und Inspiration. Mit vielen Details, die Hamburg mit seiner Weltoffenheit und den Hang zum typisch Britischen reflektieren. Letzteres zeichnet das Scotty Hotel besonders aus und macht es zu einem Unikat. So gibt es beispielsweise die „Streetlife Doppelzimmer“ in den oberen Etagen mit weitem Blick über die Stadt. Die „St. Pauli Suite“ mit Pole Dance Stange ist ein Augenzwinkern an die Reeperbahn und St. Pauli. An der Decke spiegelt sich das runde, große Bett.

Die Suite „Business Sweet“ bietet sich hingegen für einen längeren Aufenthalt an. Im Wohnbereich gibt es einen höhenverstellbaren Schreibtisch und einen Beamer. Für Unterhaltung sorgt die Jukebox. Und natürlich gibt es die Scotty’s Suite: mit Dartmaschine, großem, ausklappbarem Essbereich, Designersofa und einem Sideboard mit Boxen und DJ-Set. Die Kitchenette in Backsteinoptik ist komplett ausgestattet. Die Bar spiegelt London – sie ist eine typisch britische Telefonzelle.

Die „Bar Queen Mum“ ist eine Reminiszenz an die Royals, das „Restaurant Trinity“ verführt mit Cross Over Küche und auf der „Wavehouse Roof Top Bar“ gibt es Drinks, Snacks und DJ/live Musik. Geplant ist auch ein Fine-Dining Restaurant.

The Scotty Hotel Hamburg ist auch eine neue Adresse für Events und Meetings – es stehen Räume und ein Foyer mit privatem Eingang zur Verfügung. Fürs Wohlbefinden gibt es Scotty’s Sports Club – mit Zugang zur Dachterrasse und Blick über die Stadt. Im Moment wird das Hotel zum Teil noch renoviert – die Fertigstellung ist für Frühsommer 2023 angesetzt.

„Eine langfristige und erfolgreiche Zukunft liegt einerseits in der Hand der kreativen und zukunftsorientierten Köpfe! Köpfe, die in der Hotelwelt die Digitalisierung verstehen. Andererseits ist auch der herzliche und vor allem authentische Service wichtig. Die Hotelwelt lebt von Veränderungen und von den Bedürfnissen unserer Gäste und Mitarbeiter. Das ist ganz wichtig. Auch soll sie Geschichten erzählen. Stories, die gerne weitergetragen werden. Und für die jeder weiterhin seine eigenen Kapitel mit seinen Erfahrungen dazu schreibt und sie mit der Community teilt“, so Holger Behrens.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.