Serviced-Apartment-Marke Stayery kommt 2023 nach Stuttgart

| Hotellerie Hotellerie

Die Serviced-Apartment-Marke Stayery eröffnet ihr erstes Haus in Süddeutschland. Stayery hat einen Mietvertrag für das „Kienzle Areal“ mit 153 Einheiten in zentraler Lage an der Mercedesstraße 9 in Stuttgart-Bad Cannstatt abgeschlossen. Damit setzt Stayery den Wachstumskurs weiter fort und hat nun neben den offenen Häusern in Berlin und Bielefeld weitere 500 Apartments an fünf Standorten in der Pipeline.
„Unser Konzept richtet sich primär an Geschäftsreisende, die ein Zuhause auf Zeit suchen, egal ob für ein paar Tage oder mehrere Monate. Wir bieten für unsere Gäste eine Unterkunft mit modernem Design und einer coolen Community. Solche Angebote gibt es bislang in Stuttgart kaum. Dabei ist die Landeshauptstadt als eine der wirtschaftsstärksten Regionen in Deutschland mit Firmen wie Mahle, Daimler, Bosch oder Porsche geradezu prädestiniert für zeitgemäße Konzepte, die sich an temporäre Projektmitarbeiter oder Geschäftsreisende richten“, sagt Dr. Robert Grüschow, Geschäftsführer der Stayery.

„Mit Stayery haben wir einen Mieter gefunden, der unserer quartiersprägenden Entwicklung eine starke und junge Identität gibt. Das dynamisch wachsende Unternehmen aus Berlin hat sich gegenüber einer Vielzahl von Mitbewerbern in unserem Wettbewerb durchgesetzt. Trotz COVID-19 Pandemie haben wir die Verhandlungen mit Videokonferenzen fortgesetzt und letztendlich zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Wir freuen uns ein hippes Berliner Konzept nach Stuttgart zu bringen", so Adrian Guse, Geschäftsführer der AAW Guse & Compagnie.

Matthias Hautli, Director bei Engel & Völkers Hotel Consulting, ergänzt: „Wir freuen uns sehr, dass wir AAW Guse & Compagnie in Verbindung mit Lakeward bei der Konzeptionierung, Identifikation des Betreibers und der kommerziellen Verhandlung des Mietvertrags beratend begleiten durften. Das Konzept von Stayery verbindet den Komfort der eigenen Wohnung mit den Services eines Boutique-Hotels und neuester Technologie. Ein solches Angebot wird das Standortumfeld Stuttgart-Bad Cannstatt deutlich aufwerten. Gerade jetzt in der Corona-Krise ist dieses Projekt ein positives Signal in Richtung des Hotelimmobilienmarktes und zeigt zudem, dass sich Serviced Apartments auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten als robustes Betriebskonzept bewiesen haben."

Der Stuttgarter Projektentwickler AAW Guse & Compagnie entwickelt gemeinsam mit dem Schweizer Investor und Asset Manager Lakeward Real Estate AG das Objekt mit rund 7.500 Quadratmetern Bruttogrundfläche. Dabei plant der Entwickler Teile des Gebäudebestands zur Mercedesstraße hin zu erhalten und um zwei Geschosse aufzustocken. Im hinteren Teil des Areals soll ein Neubau mit einem urbanen Innenhof und Baumbestand zur Steigerung der Aufenthaltsqualität realisiert werden. Die beiden Bauteile sind zudem durch einen architektonisch anspruchsvollen Verbindungstrakt miteinander verbunden. Das neue Stayery-Haus wird über Co-Working-Flächen, eine Lounge mit einem kleinen F&B-Bereich, einen Games-Room, Waschraum, ein kleines Fitness-Studio sowie eine Dachterrasse verfügen. Daneben gibt es Serviceleistungen wie digitaler Check-In, besetzte Rezeption, kostenfreies WLAN, Apartment-Reinigung und Smart TV mit Screensharing sowie Sky. Die Gäste erwartet zudem mordernstes Design des Berliner Lifestyle-Architekten Studio Aisslinger.

Das neue Stayery-Haus befindet sich unmittelbar am Festplatz für das berühmte Volksfest, dem Cannstatter Wasen und verfügt über eine sehr gute Anbindung an den ÖPNV. Der S-Bahnhof Bad Cannstatt ist zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar, ebenso drei U-Bahnhaltestellen mit Anschluss an die U1, U2, U13, U16 und U19. In naher Umgebung liegt zudem das Stadion des VFB Stuttgart. Darüber hinaus wird in unmittelbarer Nähe der Neckarpark entwickelt. Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Bad Cannstatt sollen ab 2021 mehr als 2.000 Menschen leben. Auf 25 Hektar entstehen rund 850 Wohnungen, Gewerbeflächen und Parks. Dies wird das gesamte Viertel weiter aufwerten und für zusätzliche Übernachtungsnachfrage sorgen.

Die Hotelmarktnachfrage ist in Stuttgart seit 2009 bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie konstant angestiegen. Im vergangenen Jahr wurden sowohl bei den Ankünften als auch bei der Nachfrage erneut Rekordwerte verzeichnet. Die Ankünfte stiegen laut Colliers auf 2,18 Millionen und die Übernachtungen übersprangen zum ersten Mal die 4-Millionen-Marke. Langfristig betrachtet stiegen die Ankünfte seit 2009 um 56 Prozent und die Übernachtungen um 63 Prozent. Daraus folgt ein durchschnittliches Nachfragewachstum von 5 Prozent pro Jahr zwischen 2009 und 2019. „Wir gehen davon aus, dass sich der Stuttgarter Hotelmarkt bis wir 2023 eröffnen wieder stabilisiert hat und hoffentlich an die positive Entwicklung aus dem Jahr 2019 anknüpfen kann“, sagt DuMont Schütte.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Leonardo Hotels arbeiten künftig mit der SRH Fernhochschule zusammen, um ihren Mitarbeitern vergünstigte Fernstudiengänge und Zertifikate anzubieten. Bei entsprechender Karriereplanung unterstützt der Arbeitgeber die akademische Weiterbildung zudem finanziell.

Die Althoff Hotels bringen ihre Marke Urban Loft nach Zürich und planen für 2028 die Eröffnung eines Hauses mit 173 Zimmern im ehemaligen Löwenbräu-Areal. In Zusammenarbeit mit PSP Swiss Property wird dazu ein bestehendes Bürogebäude umgenutzt.

Die irische Staycity Group expandiert in Berlin und hat einen Pachtvertrag über 20 Jahre für das Projekt Brooks on East unterzeichnet. In den zwei Türmen des Quartiers Media Spree entstehen bis 2027 insgesamt 222 Apartments der Marke Wilde.

Nach einem Großbrand im Luxushotel Klosterbräu in Seefeld ist das Feuer gelöscht. Rund 400 Einsatzkräfte waren beteiligt, sieben Personen wurden leicht verletzt, die Ursache ist noch unklar.

a&o Hostels hat eine Refinanzierung über 874 Millionen Euro abgeschlossen. Das Unternehmen plant auf dieser Basis eine weitere Expansion in europäischen Kernmärkten.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Maximilian in Essen-Rüttenscheid und plant die Neueröffnung unter eigenem Namen für Ende 2026. Das Projekt wird erneut von Investor Dr. Ben Dahlheim begleitet.

Einer der größten Hotelbetreiber Europas hat im Januar Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Seither läuft die Suche nach Investoren - die Verantwortlichen vermelden erste Erfolge.

Mit dem Sofitel Changzhou Hi-Tech District eröffnet Accor sein 800. Hotel in der Region Greater China. Das Projekt unterstreicht die Expansionsstrategie des Konzerns, der knapp ein Drittel seiner weltweiten Projekte in dieser Region realisiert.

Die FIFA hat kurz vor der Weltmeisterschaft 2026 tausende Hotelzimmer in Städten wie Philadelphia storniert. Die Rückgabe der Kontingente erfolgte ohne eine detaillierte Angabe von Gründen.

Die Signo Hospitality hat das ehemalige Intercity Hotel in Essen übernommen und nach einer Modernisierung als Spark by Hilton neu eröffnet. Das Haus verfügt über 168 Zimmer sowie Tagungskapazitäten für bis zu 180 Personen.