Sofort oder in Raten? Minor Hotels setzt mit Klarna auf flexible Zahlungen

| Hotellerie Hotellerie

Klarna und die Hotelgruppe Minor Hotels haben eine neue Kooperation für den europäischen Markt vereinbart. Wie die Unternehmen mitteilten, können Reisende ab sofort bei Buchungen in Europa auf die Zahlungsoptionen des Anbieters zugreifen. Die Einführung erfolgt unmittelbar vor dem Beginn der Sommerreisesaison. Das Angebot umfasst laut Mitteilung verschiedene Bezahlmodelle am digitalen Kassenpunkt der Hotelgruppe.

Einführung in dreizehn europäischen Ländern

Die Zusammenarbeit erstreckt sich nach Angaben der Partner auf insgesamt dreizehn europäische Märkte. Dazu gehören neben Deutschland und Österreich auch die Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien sowie die Niederlande, Belgien, Portugal, Griechenland, Finnland und Irland. Gästen, die über die Kanäle von Minor Hotels buchen, wird am Ende des Buchungsvorgangs die Wahl zwischen einer sofortigen Zahlung oder einer Aufteilung des Betrags in drei zinsfreie Raten ermöglicht.

Minor Hotels betreibt und entwickelt nach eigenen Angaben mehr als 640 Hotels, Resorts und Markenresidenzen in insgesamt 63 Ländern. Zum Portfolio des Unternehmens gehören Marken wie Anantara, die Elewana Collection, The Wolseley Hotels, Tivoli sowie die Minor Reserve Collection und NH Collection. Ebenfalls zum Verbund zählen nhow, Avani, die Colbert Collection, NH, Oaks und iStay. Neben den Übernachtungsbetrieben umfasst das Geschäftsbereich auch diverse Restaurants, Bars sowie Spa- und Wellness-Angebote.

Verändertes Nutzerverhalten bei Online-Buchungen

Laut Raji Behal, Leiter für Süd- und Westeuropa sowie Großbritannien und Irland bei Klarna, zielt die Partnerschaft darauf ab, den Buchungsprozess für die Kunden zu vereinfachen. Behal wird in der Mitteilung wie folgt zitiert: „Eine Reise sollte sich vom ersten Klick an unkompliziert anfühlen. Durch unsere Partnerschaft mit Minor Hotels können sich Gäste ganz auf die Vorfreude konzentrieren und eine Zahlungsoption wählen, die zu ihnen passt. Ob sie sofort bezahlen oder die Kosten in drei zinsfreie Raten aufteilen möchten.“

Mit der Integration von Minor Hotels erweitert der Zahlungsdienstleister sein bestehendes Netzwerk innerhalb der Reisebranche. Nach Einschätzung des Unternehmens erwarten Verbraucher insbesondere bei umfangreicheren Online-Buchungen vermehrt flexible und transparente Möglichkeiten der Bezahlung. Die Hotelgruppe nutzt die Kooperation, um den Gästen zusätzliche finanzielle Spielräume bei der Reiseplanung einzuräumen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.