Steigenberger Wiltcher’s bekommt Sterneküche von Kevin Lejeune

| Hotellerie Hotellerie

Erstmals erstrahlt ein Michelin-Stern im Steigenberger Icons Wiltcher’s in Brüssel: Mit Kevin Lejeune betritt ein junger Sternekoch das belgische Grandhotel. 2019 durch den Gault-Millau als „Entdeckung des Jahres“ gewürdigt, kochte sich Lejeune mit seiner Küche in seinem Restaurant „La Canne en Ville“ innerhalb kürzester Zeit zum ersten Michelin-Stern. Der Restaurantführer Gault Millau zeichnete Lejeunes Küche mit 15 von 20 Gault-Millau-Punkte aus. Im April 2022 wechselt Kevin Lejeune in das Brüsseler Luxushotel Steigenberger Icons Wiltcher’s – und nimmt sein Restaurant „La Canne en Ville“ gleich mit.

Die derzeitige Davidoff Cigar „D-Lounge“ wird nach dem Umbau der Hauptspeisesaal des neuen Gastronomiekonzeptes sein. Das Sternerestaurant wird auch in das bestehende „Loui Bar & Restaurant“ integriert und um zusätzliche Kapazitäten erweitert. Mit der für Mitte April 2022 geplanten Eröffnung wandeln sich die Räume für das „La Canne en Ville“ zu einem französischen Fine-Dining-Restaurant mit etwa 50 Plätzen, das für die Gäste über das „Loui Bar & Restaurant“ oder direkt von der Einkaufsstraße „Avenue Louise“ aus zugänglich ist. Das neue Restaurant wird in dem denkmalgeschützten Gebäudeteil – dem ehemaligen Hotel Godefroy aus dem Jahr 1874 – untergebracht sein.

Marcus Bernhardt, CEO Deutsche Hospitality: „Kevin Lejeune steht für ein neue, junge Generation von Sterneköchen und ergänzt daher nicht nur das bestehende gastronomische Angebot unseres Hauses in Brüssel, sondern setzt auch kulinarische Akzente für unsere hochwertige Luxusmarke Steigenberger Icons und macht sie somit zu echten Ikonen.“ 

„Es ist für mich Ansporn und Auszeichnung zugleich, Teil dieses traditionsreichen Grandhotels sowie der Marke Steigenberger Icons zu sein, und dabei auch noch die Möglichkeit zu bekommen, das Ambiente und die Ausstattung meines zukünftigen Restaurants mitzugestalten“, so Kevin Lejeune. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dem neuen Kulinarik-Konzept sowohl Hotelgäste begeistern als auch unter den Einheimischen und den Gästen unserer Stadt neue Besuchergruppen und Stammgäste erhalten.“ 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.