Swissôtel kürt Peet Dullaert zum ersten Preisträger der Accor New Crafts Awards

| Hotellerie Hotellerie

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode. Dem Auswahlverfahren lagen insgesamt 80 Marken zugrunde, welche dem Sphere-Programm der Fédération entstammen. Nach einer Nominierung von fünf Finalisten entschied sich eine Fachjury aus Vertretern der Hotelgruppe sowie des Modeverbandes für den in den Niederlanden ansässigen Unternehmer.

Entwicklung eines neuen Designobjekts

Der Designer Dullaert verfolge einen kreativen Ansatz, bei dem die Individualität im Zentrum stehe. Seine Entwürfe zeichneten sich durch eine klassische Schneiderkunst aus, die in moderne Formen übertragen werde. Viele der Kleidungsstücke entstünden durch Drapiertechniken, um eine unmittelbare Verbindung zwischen dem Träger und dem Objekt zu schaffen. Für die Auszeichnung habe Dullaert zudem ein Designobjekt entworfen, welches Ruhe und Präzision in Anlehnung an die Natur thematisiere.

Förderung und Zugang zum Accor-Netzwerk

Benoît Racle, der als Global President für Swissôtel fungiert, betonte, dass echte Handwerkskunst in der Sorgfalt und Präzision hinter jedem Produkt erkennbar sei. Dullaert verkörpere diesen Anspruch, weshalb das Unternehmen plane, dessen Kreativität in die Marke einzubinden. In den kommenden Monaten würden beide Parteien ausloten, in welchem Rahmen sich das Konzept in den Hotels verwirklichen lasse. Neben der finanziellen Förderung erhält der Preisträger Zugang zum Accor-Netzwerk in Europa, um seine internationale Sichtbarkeit zu stärken.

Durch die Partnerschaft erhalten Mitglieder des Treueprogramms All Accor zudem Zugang zu einem Ereignis der Modewelt. Am 9. Juli 2026 reservierte die Gruppe Plätze für die Runway-Präsentation des Designers im Rahmen der Paris Haute Couture Week. Damit eröffne sich für die Mitglieder ein Einblick in die Haute Couture, um Mode und Kultur zu erleben. Die Kooperation solle laut den beteiligten Partnern die Integration künstlerischer Impulse in das Gästeerlebnis fördern.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die britische Regierung will Touristen in England zur Kasse bitten. Die Höhe der geplanten Abgabe soll in der Hand der Verantwortlichen in den Regionen liegen.

Die MHP Hotel AG hat im ersten Halbjahr 2026 ein Umsatzplus von 25,1 Prozent verzeichnet, die Jahresprognose jedoch aufgrund veränderter Rahmenbedingungen angepasst.

Das ibis Paderborn City hat die Modernisierung nach drei Bauabschnitten planmäßig abgeschlossen und die Leitung an Daniel Handschick übergeben. Die Erneuerung umfasste sämtliche neunzig Gästezimmer sowie die öffentlichen Bereiche des Hauses.

Die Nachhaltigkeitskriterien für das Hotelverzeichnis des Bundes stoßen auf Kritik. IHA-Geschäftsführer Markus Luthe bemängelt unter anderem die Bewertung der Zertifizierungssysteme und die starke Gewichtung ökologischer Kriterien.

Marriott richtet seinen Hotelvertrieb stärker auf KI-Plattformen aus. Konzernchef Anthony Capuano erwartet den größten Einfluss von KI auf die Hotellerie in der Distribution und erläutert die Zusammenarbeit mit Google und OpenAI.

Ein Grandhotel ist auch ein Mikrokosmos: Es verbindet Landschaft, Handwerk, Gastlichkeit und die Frage, wie all das eine Zukunft haben kann. Mit einer Podcastserie will das Hotel du Cap-Eden-Roc nun die Menschen ins Zentrum rücken, die daran jeden Tag arbeiten.

Die Ruby Group realisiert gemeinsam mit Union Investment ihr erstes Hotel in Helsinki im historischen Professor House. Die Eröffnung des Hauses mit 84 Zimmern ist für das erste Quartal 2028 geplant.

Das Gericht der Europäischen Union hat das Verbot der Etraveli-Übernahme durch Booking bestätigt. Booking konnte im Verfahren auch die Feststellung der Kommission einer dominanten Stellung auf dem Hotel-OTA-Markt nicht entkräften. Der Hotelverband sieht darin Rückenwind für die separate Schadenersatzklage europäischer Hotels.

Booking darf den Wettbewerber eTraveli auch nach einem Urteil des EU-Gerichts nicht übernehmen. Die Richterinnen und Richter in Luxemburg bestätigten eine entsprechende Entscheidung der EU-Kommission von 2023.

Google baut seine Hotelsuche in Europa um – und ausgerechnet Booking.com, Expedia und andere Vermittler könnten dadurch prominenter werden. Google warnt vor Nachteilen für lokale Unternehmen, während frühere Tests bereits deutliche Traffic-Verluste bei Hotels gezeigt hatten.