TUI Group baut Hotelgeschäft aus: 20 neue Hotels in elf Ländern

| Hotellerie Hotellerie

Die TUI Group baut ihre Position als weltweit führender Ferienhotelier weiter aus und stärkt so das ergebnisstarke Hotel-Segment des Konzerns. In den nächsten Wochen stehen mehr als 20 Neueröffnungen der TUI-Hotelmarken in elf Ländern in Europa, Afrika und Asien an. Allein am 1. Mai wurden an einem Tag zehn neue Hotels eröffnet. Ein starkes Wachstum verzeichnen insbesondere die Konzepthotelmarken TUI Sensimar, TUI Family Life und TUI Sensatori. Die All-Inclusive-Clubmarke TUI Magic Life startet mit drei neuen Anlagen in den Sommer und auch die langjährigen Joint-Venture-Gesellschaften Riu und Atlantica erweitern ihr Portfolio.

„Hotels, Kreuzfahrten und Aktivitäten in Urlaubsländern sind die großen Wachstumsfelder für TUI. Bereits heute stammen rund 70 Prozent des Konzernergebnisses aus diesen Geschäften, die wir konsequent weiter ausbauen. Das Hotelsegment ist weniger zyklisch als das wettbewerbsintensive, traditionelle Reiseveranstalter-Geschäft, das heute noch 30 Prozent zum TUI-Ergebnis beiträgt. Wir investieren konsequent in Hotels, Schiffe und den Ausbau der digitalen Plattformen für Aktivitäten“, sagte TUI-Vorstand Sebastian Ebel, der das Hotel- und Kreuzfahrtgeschäft verantwortet. Heute gehören rund 380 Hotels und 17 Kreuzfahrtschiffe zum TUI-Konzern.

Allein am 1. Mai wurden an einem Tag zehn neue Hotels für die Gäste eröffnet. Auch in den kommenden Wochen geht es weiter. Bis zum Ende der Sommersaison werden weit über 20 neue Hotels sowie eine Yacht der Adults-only-Marke TUI Sensimar das Angebot ergänzen. „Wir wachsen dabei sowohl mit eigenen Hotels als auch Konzepthotelmarken, gemeinsam mit langjährigen Joint-Venture- sowie weiteren Hotel-Partnern“, so Ebel.

Ein besonderes Novum für Hotel-Investments bei TUI ist der Erwerb eines weitläufigen Hotelkomplexes auf der griechischen Insel Kos. Durch eine Änderung der Gesetzeslage wurde erstmalig eine öffentliche Auktion in Griechenland abgehalten, bei der sich das TUI Joint-Venture Atlantica erfolgreich durchsetzen konnte. Die drei ehemaligen Lakitira-Hotels wurden nun offiziell in das Portfolio des weltweit führenden Touristikkonzerns integriert.

Die diesjährigen Neuzugänge von TUI Hotels & Resorts werden in einem Themenspezial mit Porträts und Fotos vorgestellt. Die Rubrik wird in den kommenden Wochen kontinuierlich erweitert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit dem Fairmont Hanoi eröffnet Accor das erste Haus der Marke in Vietnam. Das Hotel in der Altstadt setzt auf eine Kombination aus Konferenzflächen, internationaler Gastronomie und einem Wellnessangebot auf über 3.500 Quadratmetern.

Die Hotelkooperation Design Hotels nimmt sechs neue Häuser in ihr Portfolio auf. Die Neuzugänge in Asien, Afrika und Amerika setzen auf eine Verbindung von regionaler Tradition, modernem Design und spezialisierten Wellness-Konzepten.

Das Hotel Bareiss in Baiersbronn feierte sein 75-jähriges Bestehen. Der Familienbetrieb entwickelte sich seit 1951 von einem kleinen Kurhotel zu einem international ausgezeichneten Ferienresort unter der Leitung von Hermann und Hannes Bareiss.

Der RBB will eine Immobilie direkt neben dem Hauptgelände des Senders verkaufen. Wie die RBB media GmbH mitteilte, befinden sich in dem Gebäude am Kaiserdamm derzeit ein Hotel, Büro- und Lagerflächen sowie eine Bowlingbahn.

Das Ammersee Hotel in Herrsching stellt sich strukturell neu auf. Durch die Verpachtung an die Lieblingsplatz Hotels setzt das Traditionshaus auf eine Kombination aus digitaler Systemkraft und lokaler Betriebsführung, um den Herausforderungen des Marktes zu begegnen.

Rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste und etwa 11,02 Millionen Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in Frankfurt. Das sind weniger als 2024. In einem Bereich wurde jedoch eine Bestmarke erreicht.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansion in Deutschland fort. Mit sechs neuen Verträgen für Marken wie ibis Styles und greet wächst das gemeinsame Portfolio um über 820 Zimmer an Standorten wie Berlin, Lübeck und Halle.

Laut der Kurzreise-Analyse 2026 gewinnen strukturierte Arrangements gegenüber reinen Übernachtungspreisen an Bedeutung. Transparente Gesamtpakete führen zu längeren Aufenthalten und einer höheren Wertschöpfung in regionalen Hotelmärkten.

Die Tourismusbilanz 2025 für Rheinland-Pfalz weist ein moderates Plus bei Gästen und Übernachtungen aus. Während Campingplätze und die Mosel-Region deutlich zulegen, liegen die Gesamtzahlen sowie das Angebot im Ahrtal weiterhin unter dem Niveau von 2019.

Der Hotelpächter von Meseberg, Bert Groche, will sich nach der Ankündigung der Bundesregierung, das angrenzende Schloss als Gästehaus aufzugeben, zurückziehen. Für ihn falle die Daseinsberechtigung weg, erklärte der 63-Jährige.