Unikate des adidas-Gründers: Hotel macht Geschichte von Adi Dassler erlebbar

| Hotellerie Hotellerie

Lebendige Erinnerungen an einen sportbegeisterten Erfinder und Unternehmer: Das Sport- und Tagungshotel HerzogsPark lässt die bewegte Geschichte von adidas-Gründer Adi Dassler frisch aufleben. In den vergangenen drei Monaten hat das Vier-Sterne-Superior-Hotel in Herzogenaurach zehn neue Themenzimmer geschaffen, die nun buchbar sind. In diesen Superior-Zimmern finden sich Originalgegenstände aus dem Besitz von Adi Dassler.

„Die Unikate zeigen beispielhaft die sportliche Historie mit all ihrer Faszination, die den Übernachtungsgästen so hautnah vermittelt wird“ führt Hotelgeschäftsführer Michael Bläser aus. Das Hotel setzt damit den Weg fort, den Geist von Adi Dassler und seiner Sportbegeisterung wach zu halten.   

Adi Dassler hat, gemeinsam mit seiner Ehefrau Käthe, vor 51 Jahren nach den Olympischen Spielen in München mit einem Gästehaus am Standort in Herzogenaurach den Grundstein gelegt für das heutige Vier-Sterne-Superior-Hotel. Vor 31 Jahren wurde das Haus, das damals noch „Sporthotel adidas“ hieß, umgebaut zum Hotel HerzogsPark. Es ist im Besitz der Familie Dassler. Adi Dassler war der Großvater der heutigen Hoteleigentümer.

Original-Gegenstände erzählen sportliche Geschichte(n)

Die Original-Sportgegenstände von Adi Dassler machen Geschichte spürbar, sie spiegeln das Leben und Wirken Adi Dasslers wider. So findet sich zum Beispiel ein Tennisschläger, mit dem er leidenschaftlich und bis ins hohe Alter Tennis spielte. Dassler spielte zudem nicht nur selbst Eishockey, sondern er versuchte auch für Eishockey-Mannschaften die perfekte Ausrüstung zu entwickeln. Als Dank erhielt er immer wieder Schläger, die manchmal von den Spielern signiert wurden. Einer dieser Eishockey-Schläger ziert nun ein Themenzimmer.
 

Eisstockschießen war bei Adi Dassler ebenfalls sehr beliebt. Die Eisstöcke lagen fast vergessen im Fundus der Familie Dassler und haben jetzt den richtigen Ort gefunden, an dem sie Geschichte erzählen können. Hinzu kommen Original-Holzski aus den 1920er Jahren, der Sessel eines Sessellifts von der Ski-Weltmeisterschaft 1978 in Garmisch-Partenkirchen, ein Bild von Adi Dassler von 1926 beim Skifahren mit einem Freund in Garmisch-Partenkirchen sowie ein historischer Lenkschlitten, der als Sportgerät in verschiedenen Rennen eingesetzt wurde und sich durch eine doppelte Bremse und geteilte Kufen auszeichnet. Solche Schlitten wurden beispielsweise auch auf der Olympia-Rodelbahn in Garmisch-Partenkirchen eingesetzt, auf der 1936 die Olympischen Winterspiele ausgetragen wurden.

Adi Dassler und die großen Namen des Sports

Doch auch andere Sportarten prägten das Leben von Adi Dassler und werden nun in den Themenzimmer abgebildet. Adi Dassler hat viel Leichtathletik trainiert. Natürlich gehörte auch Diskuswurf mit dazu. Ein historischer Diskus aus dem Fundus der Familie Dassler ist nun in einem der Zimmer ausgestellt. In einem weiteren Zimmer steht der Schuh Monza. Adi Dassler hat ihn für den Motorsport entwickelt, getragen wurde er unter anderem von Walter Röhrl. Er hat ihn signiert und ihn der Familie Dassler überlassen.

HerzogsPark setzt auf das Thema Sport

„Mit den neuen Themenzimmern setzt das Hotel HerzogsPark seinen Weg fort, sich sportlich im Sinne der Familiengeschichte zu thematisieren“ sagt Hotelgeschäftsführer Michael Bläser. Zuletzt hat das Hotel die „Bar1900“ neu geschaffen – eine Sportsbar, die ganz auf den im Jahr 1900 geborenen Adi Dassler zugeschnitten ist. Große Fotos in der Bar illustrieren die Historie. Die „Bar1900“ befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den neuen Themenzimmern und bildet so eine thematische Einheit. Den Weg der sportlichen Thematisierung will sich der HerzogsPark auch künftig widmen, ihn sichtbar gehen und so Gäste aus Nah und Fern ansprechen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Kronelamm in Bad Teinach-Zavelstein plant bis Dezember 2026 einen umfangreichen Um- und Neubau. Vorgesehen sind 29 neue Zimmer und Suiten, ein erweiterter Wellnessbereich, Veränderungen am Gourmetrestaurant und neue betriebliche Bereiche.

Scandic will 2027 ein drittes Hotel in Frankfurt am Main eröffnen. Die bestehende Immobilie nahe der Messe, das frühere von Revo geführte Mövenpick-Hotel, soll modernisiert werden und künftig 296 Zimmer sowie rund 500 Quadratmeter Veranstaltungsfläche bieten.

Eine Untersuchung von ABCD Agency und ContentGuard.me kommt zu dem Ergebnis, dass knapp jedes fünfte Hotelfoto auf Buchungsplattformen Hinweise auf KI-Bearbeitung zeigt. Besonders hohe Verdachtsquoten wurden in Hamburg und Berlin festgestellt. Hotels und Restaurants sollten jetzt handeln.

Die Marke Hilton Hotels & Resorts eröffnet mit dem Hilton Chania Old Town Resort & Spa ein neues Haus auf Kreta. Das Stadtresort verfügt über 85 Zimmer und ist auf einen Ganzjahresbetrieb ausgelegt.

Die DSR Hotel Holding hat das Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen im ehemaligen Reindl’s Partenkirchner Hof offiziell eröffnet. Das neue Boutique-Hotel verfügt über 69 Zimmer und nutzt künftig personelle Synergien mit dem benachbarten aja Resort.

Der Nürnberger Schindlerhof hat in Paris den Hospitality Icon 2026 in der Kategorie „Employee Experience & Satisfaction“ erhalten. Nach Angaben des Unternehmens würdigte die Jury insbesondere die Mitarbeiterkultur und die Transparenz im Betrieb.

Mariana Santelli wurde vom Hotelkompetenzzentrum zur „Housekeeping Managerin“ des Jahres 2026 gekürt. Im Gespräch mit der IST-Hochschule erläutert sie unter anderem, vor welchen neuen Herausforderungen das moderne Housekeeping heute steht.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatzrückgang von 45 Prozent auf 572 Millionen Euro. Während klassische Hotels den Markt dominierten, legten Serviced Apartments deutlich zu.

1912 Hotels übernimmt den Betrieb des Hotel Steffisalp in Warth am Arlberg und kündigt Investitionen sowie eine Neupositionierung an. Die Wiedereröffnung des Hauses mit 56 Zimmern und Suiten ist für Dezember 2026 geplant.

Novum Hospitality weist gegenüber Tageskarte die Behauptung zurück, personelle Maßnahmen hätten der Verhinderung einer Betriebsratsgründung gedient. Zuvor hatte Tageskarte über einen SWR-Bericht zu Kündigungen in zwei Mainzer Hotels berichtet.