W Hotels präsentiert die Eröffnung des W Budapest im historischen Drechsler-Palast

| Hotellerie Hotellerie

W Hotels Worldwide, eine von 31 Hotelmarken im globalen Portfolio von Marriott Bonvoy, verkündet die Eröffnung des W Budapest im historischen Drechsler-Palast. Es ist das erste Hotel der Marke in Ungarn. Das Hotel liegt an der Andrássy-Allee, UNESCO-Weltkulturerbe und luxuriöseste Einkaufsmeile der Stadt. Es umfasst 151 Zimmer und Suiten sowie drei Gastronomiekonzepte, inspiriert von der Geschichte, Kreativität und Vielfalt Budapests. Nach der Eröffnung des W Rom 2021 zeigt das W Budapest beispielhaft, wie sich die Marke weiterentwickelt hat. 

„Das Debüt von W Hotels in Budapest ist für uns ein bedeutender Meilenstein und läutet eine neue Design-Ära für unsere Marke ein", so George Fleck, Vice President und Global Brand Leader, W Hotels. „Wir freuen uns darauf, unseren Gästen diese zeitlose und inspirierende Stadt durch ein einladendes und zugleich überraschendes Design, kreative Gastronomie und einzigartige Angebote näher zu bringen.“

Die Innenarchitekten Bowler James Brindley (London) und Bánáti + Hartvig (Ungarn) haben den Drechsler-Palast aufwändig restauriert und neugestaltet. Anleiten ließen sich die Architekten von der Kulturgeschichte und den wechselnden Nutzungen des Palastes als Café und gesellschaftlicher Treffpunkt sowie als Heimat der Ungarischen Ballettakademie. Entstanden ist ein Design-Narrativ, das neben den historischen Aspekten des Palastes auch die beiden Seiten der Stadt, Buda und Pest, in einem spielerischen Nebeneinander symbolisch vereint. Elemente wie dezente Überlagerungen oder Metallgeflechte sorgen dabei in den öffentlichen Bereichen und den Gästezimmern für Perspektive und Faszination, sodass die Räume bei jedem Betreten eine neue Tiefe offenbaren.

Weitere Design-Inspiration entstammt der französischen Renaissance-Architektur, die es überall in der Stadt zu entdecken gibt. Daraus entstanden ist eine Mischung aus Farben wie Grün, Koralle und Blau, zu sehen in zeitgenössischen, von Zsolnay inspirierten Kacheln, Glasmalereien und schmuckähnlicher Beleuchtung. Auch die Kulturszene Ungarns inklusive der nationalen Leidenschaft für das Schachspiel und der tief verwurzelten Beziehung zum Ballett, spiegelt sich im neuen Hotel wider. Anspielungen darauf zeigen sich in eigens gefertigten Lampen mit Schachfiguren und in monochrom gefliesten Marmorböden oder in sanften Rosatönen, geschwungenen Linien und einer Beleuchtung, die an die anmutige Bewegung eines Tänzers erinnert. In Anlehnung an einige der namhaftesten Exporte Ungarns, Harry Houdini und Zsa Zsa Gabor, wurde eine kreative Vision für das Innenraumkonzept entwickelt: Spiegel lassen optische Täuschungen und nostalgische Anklänge an den Glamour Hollywoods entstehen.

Die ineinandergreifenden Designthemen finden sich in allen 151 Zimmern, darunter 45 Suiten, wieder. Der von Holz geprägte Stil der fünften Etage harmoniert mit der ursprünglichen Dachkonstruktion des Palastes, die ebenfalls restauriert wurde. Die Verbindung des Hotels zum Ballett wiederum wird in der komplett in schwarz gehaltenen Extreme WOW Suite und der komplett weißen WOW Suite sichtbar – eine Hommage an das Ballett Schwanensee.

Fusion-Küche und Cocktail-Kreationen

Auch in der Gastro-Szene will das W Budapest Zeichen setzen: Das hoteleigene Restaurant Nightingale by Beefbar unter der Leitung von Riccardo Giraudi ist das gastronomische Herzstück des W Budapest. Als Ableger des Beefbar-Konzepts verspricht das Lokal einen Einstieg in die asiatische Küche, indem es frische traditionelle asiatische Aromen mit einer Auswahl der Fleischgerichte der Beefbar verbindet. An der Spitze des Küchenteams des Nightingale by Beefbar steht Fabio Polidori, der eine Karte mit zahlreichen kleinen Gerichten zusammengestellt hat. Die Bar im Nightingale by Beefbar lockt mit einer Vielzahl Cocktails. Im Untergeschoss verborgen befindet sich das Society25, eine Art Speakeasy in einem intimen Ambiente. Pate dafür standen die Diskussionen und geheimen Tischgesellschaften, die einstmals in dem Raum stattfanden. Im Erdgeschoss befindet sich die W Lounge, die nahtlos ins Restaurant Nightingale übergeht.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Baltic View auf Rügen nimmt Ende des Monats den Betrieb auf. Das erste deutsche Haus der Brionj Luxury Hotel Collection setzt auf 14 Apartments mit privater Sauna und Anbindung an ein Spa-Resort.

Donald Trump plant in Miami den Bau einer präsidentiellen Bibliothek in Form eines Hochhauses inklusive eines integrierten Hotels. Das Projekt der Trump Organization setzt auf eine multifunktionale Nutzung und eine Architektur, die an das Design von Kreuzfahrtschiffen angelehnt ist.

Der Hotelkonzern Accor hat eine Absichtserklärung zum Verkauf seiner Beteiligung an Essendi (ehemals AccorInvest) unterzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der Anteil von 30,56 Prozent an ein Konsortium aus Blackstone und Colony IM veräußert werden.

Das Vertrauen in den europäischen Hotelmarkt bleibt hoch: 86 Prozent der Investoren planen, ihre Kapitalallokation im Jahr 2026 beizubehalten oder zu erhöhen. Das geht aus dem „European Hotel Investor Compass 2026“ von Cushman & Wakefield hervor, wie das Unternehmen mitteilt.

Arcotel hat am 1. April 2026 ein neues Hotel in der Linzer Tabakfabrik eröffnet. Das Haus im Quadrill Tower umfasst 189 Zimmer und Konferenzflächen.

Kempinski Hotels plant die Übernahme des Augustine Hotels in Prag. Es ist die erste Akquisition der Gruppe seit mehr als 50 Jahren. Das Augustine Hotel liegt im Prager Stadtteil Malá Strana in unmittelbarer Nähe zum Waldstein-Garten.

Signo Hospitality senkt durch den Einsatz wassersparender Duscheinsätze in sechs Hotels den jährlichen Wasserverbrauch um 11,5 Millionen Liter und reduziert die Energiekosten um über 100.000 Euro.

Eine Analyse von Christie & Co zeigt für 2025 eine stabile Entwicklung der Stadthotellerie in Österreich. Gleichzeitig treten Unterschiede zwischen den wichtigsten Stadtmärkten deutlicher hervor.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob identifiziert zum 235. Jubiläum das anonyme Mädchen auf Max Liebermanns berühmtem Terrassen-Gemälde als Irma Jacob. Die Klärung der Identität gelang durch Dokumente und Erzählungen eines Nachfahren in Zusammenarbeit mit der Hamburger Kunsthalle.

Living Hotels schließt die 20 Millionen Euro teure Modernisierung von 254 Maisonetten und Studios an vier Standorten ab. Im Fokus der Neugestaltung stehen veränderte Grundrisse, vergrößerte Badezimmer und in den Wohnraum integrierte Küchen.