Zahl der Gäste und Übernachtungen in Schleswig-Holstein im Januar gestiegen

| Hotellerie Hotellerie

Die Zahl der Gäste und Übernachtungen in Schleswig-Holstein ist im Januar gestiegen. Insgesamt seien 333.809 Übernachtungsgäste in den größeren Beherbergungsstätten und auf den Campingplätzen Schleswig-Holsteins angekommen, teilte das Statistikamt Nord mit. Das seien 0,7 Prozent mehr als im Januar 2025. Die Anzahl der gebuchten Übernachtungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,3 Prozent auf rund 1,21 Millionen. 

Erfasst wurden in die Statistik Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Betten sowie Campingplätze mit zehn und mehr Stellplätzen (ohne Dauercamping). Ohne Campingplätze verzeichneten die Beherbergungsbetriebe im Januar nach Angaben der Statistiker einen Anstieg um 1,3 Prozent bei den Gästeankünften. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 4,4 Prozent.

Immer mehr Orte bieten abwechslungsreiche Winterveranstaltungen

Der Geschäftsführer der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein, Stefan Borgmann, sagte, «eine gute Nebensaison ist für den Tourismus in Schleswig-Holstein wichtig. Damit das gelingt, braucht es attraktive Angebote.»

Dies sei den Tourismusverantwortlichen vor Ort bewusst, und immer mehr Orte böten ihren Gästen abwechslungsreiche Winterveranstaltungen an. Die Bandbreite reiche von der Punschbude mit Blick auf das Meer über Lichterfeste bis zu Eisbahnen, die mittlerweile teils bis Ende Januar geöffnet sind. Hinzu kamen in diesem Jahr ein günstig gelegener Jahreswechsel und Ferienzeiten bis zum 5./ 6. Januar, in Hessen sogar bis 10. Januar.

Auch in Hamburg wurden mehr Gäste gemeldet

In Hamburg meldeten die Hotels und Pensionen im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Anstieg um 2,9 Prozent auf 499.189 Gäste. Diese buchte 985.654 Übernachtungen. Das war ein Anstieg um 1,7 Prozent. 16,2 Prozent der Gäste kamen aus dem Ausland. Die meisten von ihnen aus Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz. Im Schnitt blieben die Gäste zwei Tage. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.