Zed Rooms: Schlafen im Gebärmutter-Bett

| Hotellerie Hotellerie

In der ersten Nacht im fremden Bett können viele Gäste nicht gut schlafen. Schuld daran ist der sogenannte „First-Night-Effect“, durch den das Gehirn in einer Art Habachtstellung bleibt. Dieser dient als Selbstschutz: Die „wache“ Gehirnhälfte fungiere dabei wie eine Art Nachtwächter, der den Schlafenden in Notfällen aufwecken kann, erklärte vor einiger Zeit die Welt-Redaktion.  

Eine eher ungewöhnliche Lösung für dieses Problem hat sich Medienberichten zufolge nun das Hotel Zed Rooms in London-Shoreditch ausgedacht: ein Bett in Gebärmutter-Form. In Kooperation mit dem Apartmentanbieter Cuckooz und dem Matratzenhersteller Simba ist so ein Bett mit geschwungenen Formen entstanden, in dem die Gäste wie im Mutterleib schlummern sollen. Das Gästezimmer bietet aber nicht nur ein außergewöhnliches Bett. Gedämpfte Beleuchtung und spezielle Verdunkelungsrollos sollen ebenfalls die Entspannung fördern. Für den Liegekomfort sorgt die temperaturregulierende Matratze. Wer dann immer noch nicht einschlafen kann, bestellt sich ein spezielles Schlafmenü, das reich an Serotonin und Melatonin ist. 

Zu dem neuen Projekt sagte Hope Bastine, der Schlafpsychologe von Simba: „Schlaf ist eine alles umfassende Erfahrung und jedes Element ist wichtig. Die Zed Rooms bieten eine ausgefeilte Infrastruktur aus symbiotischen Komponenten, die ausschließlich auf die Verbesserung des Schlafes abzielen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.