Zeller - Hotel + Restaurant investiert zwei Millionen Euro in neues Wellness-Konzept

| Hotellerie Hotellerie

Das Hotel Zeller in Kahl am Main investiert zwei Millionen Euro in die Neuausrichtung des Wellness-Bereiches. Bis zum Herbst 2019 soll die Erweiterung und das Konzept abgeschlossen sein. Der bisherige Erholungsbereich verdoppelt sich damit auf über 600 Quadratmeter: Es wird unter anderem drei Saunen, ein Hallen- und Freibad, einen Fitnessraum, verschiedene Ruheräume sowie zwei Behandlungsräume für Beauty- und Massageanwendungen geben. 

„Im Rahmen dieser Komplettsanierung wird ausnahmslos alles vergrößert und entsprechend den aktuellen Anforderungen eines anspruchsvollen Wellness-Gastes gestaltet“, so Inhaberin und Geschäftsführerin Alexandra Schleunung, deren Familie das Vier-Sterne-Haus in Kahl seit nunmehr 105 Jahren und in vierter Generation führt. „Wir investieren hier eine beträchtliche Summe, die es in den nächsten Jahren zu amortisieren gilt“, erklärt die Inhaberin. „Eine betriebswirtschaftliche Herausforderung, schließlich sind wir mit 86 Zimmern kein Unternehmen, das eine solche Investition aus der Portokasse tätigt.“ Und weiter: „Alles, was in den vergangenen Jahrzehnten erwirtschaftet wurde, haben wir stets wieder in den Betrieb gesteckt.“ So wurde erst 2018 ein Neubau errichtet, in dem vier Langzeit-Apartments und Emmas Weinbar untergebracht sind.

Wochentags Business-, am Wochenende Wellness-, täglich Day-Spa-Gäste

Alexandra Schleunung möchte das Hotel zudem auch für Wochenendgäste attraktiver machen: „Die sind zwar auch schon da, aber es könnten durchaus mehr sein. ‚Nur’ Übernachtungen und eine Top-Küche sind dafür zu wenig Anreiz. Und da der Trend hin zum Wellness-Kurzurlaub ohne lange Anreise geht, sind wir fest davon überzeugt, mit diesem Konzept im Großraum Frankfurt punkten zu können. Zumal der neue Wellness-Bereich auch als Day-Spa – mit Zugang zu unserem Garten – ohne Übernachtung täglich offen stehen wird.“ Um ein professionelles Produkt anbieten zu können, werden eigens eine Kosmetikerin und ein Therapeut für den Beauty- und Massage-Bereich eingestellt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.