Bacardi unterstützt Produktion von Desinfektionsmitteln

| Industrie Industrie

Auch Bacardi will in der Corona-Krise ein Zeichen setzen und länder- und markenübergreifend die Herstellung von mehr als 1,1 Millionen Liter Handdesinfektionsmittel unterstützen. Diese Woche schließen sich acht Bacardi-eigene Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten, Mexiko, Frankreich, England, Italien und Schottland den Bemühungen an. An allen Standorten leitet das Unternehmen seine Produktionskapazität, Ressourcen und Prozesse um, um den benötigten Alkohol zu liefern, der für die erhöhte Produktion von Händedesinfektionsmitteln unerlässlich ist.

Bacardi beteiligt sich zudem an der Spende der Produkte an lokale Organisationen und Notfallhelfer sowie an seine Mitarbeiter und Auftragnehmer. Darüber hinaus stellt das Unternehmen ausgewählten Partnerunternehmen, die ihre Produktion von Handdesinfektionsmitteln für den kommerziellen Verkauf erhöhen wollen, Alkohol zum Selbstkostenpreis zur Verfügung.
 

„In unserer 158-jährigen Geschichte haben wir uns vielen Herausforderungen gestellt, und wir tun dasselbe noch einmal als Reaktion auf COVID-19", sagte Jean-Marc Lambert, SVP Global Operations für Bacardi. „Alle unsere Marken und Partner, die an dieser Initiative beteiligt sind, werden dazu beitragen, dass die Versorgung mit Handdesinfektionsmitteln den Menschen, die sie am dringendsten benötigen, zugute kommt. Unser Ziel ist es, im Kampf gegen COVID-19 einen sehr realen Unterschied zu machen".

Doch nicht nur Bacardi stellt seine Prdouktion um, auch Jägermeister, Klosterfrau, Pernod Ricard und andere Alkoholanbieter helfen in der Corona-Krise bei Engpässen von Desinfektionsmittel aus (Tageskarte berichtete).


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Tag des Deutschen Bieres geht auf das am 23. April 1516 erlassene Reinheitsgebot zurück. Bier ist aber längst kein Selbstläufer mehr. Die schlechte Kauflaune ist nur ein Grund.

Coca-Cola ist ein weltweit agierender Getränkegigant. Im Vergleich dazu sind deutsche Brauereien Zwerge. Das hält sie aber nicht davon ab, dem Riesen die Stirn zu bieten.

Die Bierexporte aus Baden-Württemberg sind im Jahr 2025 deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mitteilt, sank die exportierte Menge um 26,6 Prozent auf über 1,0 Millionen Hektoliter.

Die Bierproduktion in Nordrhein-Westfalen ist 2025 erneut gesunken, während alkoholfreie Varianten weiter zulegen. Neue Daten zeigen deutliche Unterschiede in Entwicklung und Absatzwert.

Die deutschen Prädikatsweingüter spüren die steigenden Kosten von Energie, Löhnen, Glas und Verpackung sowie die Zurückhaltung der Konsumenten. Sie sehen sich dennoch gut aufgestellt.

Der Gewürzhändler Ankerkraut hatte die Mehrheit der Firma zum Ärger vieler Fans 2022 an Nestlé verkauft. Nun verlässt das Hamburger Unternehmen den weltgrößten Lebensmittelkonzern wieder.

Pressemitteilung

Die Deutsche Hotelakademie und wein.plus starten eine Kooperation, um die berufliche Weiterbildung in der Wein-, Gastronomie- und Hospitalitybranche zu fördern. Ziel der Partnerschaft: Fach- und Führungskräften sowie ambitionierten Brancheninteressierten den Zugang zu qualifizierten Weiterbildungen rund um Wein, Gastronomie und Management zu eröffnen.

Unilever Food Solutions hat seinen Future Menus Report 2026 veröffentlicht und erstmals ein KI-gestütztes Tool vorgestellt. Das System soll gastronomische Betriebe bei der Umsetzung aktueller Trends unterstützen.

Mit einem verstärkten Anbau neuer, robuster Rebsorten stellen sich die deutschen Winzerinnen und Winzern zunehmend auf die Herausforderungen des Klimawandels und einen nachhaltigeren Weinbau ein.

2024 war die Ernte für die Winzer an Saale und Unstrut wegen Frösten fast ein Totalausfall. Im vergangenen Jahr lief es besser - trotz negativem Bundestrend. Wie ist die Situation?