Brunnen bauen: Kleine Münchner Brauerei will auf das Oktoberfest

| Industrie Industrie

Eine kleine Brauerei in München sieht sich einen entscheidenden Schritt weiter, in Zukunft Bier auf dem Oktoberfest ausschenken zu dürfen. Das ist seit Jahrzehnten nur sechs Brauereien aus der Landeshauptstadt vorbehalten, da unter anderem Grundwasser aus München zum Brauen verwendet werden muss. Giesinger Bräu hat nach eigenen Angaben vom Donnerstag von den Behörden nun die Genehmigung erhalten, einen Tiefbrunnen zur Förderung von Grundwasser zu bohren.

Das Referat für Umwelt und Gesundheit erklärte, wann die Brauerei den Brunnen baut, bleibe ihr überlassen. Genehmigt worden sei eine Fördermenge von 30 Millionen Liter Wasser pro Jahr.
 

Bislang verwendet Giesinger Bräu nach Angaben einer Sprecherin Leitungswasser, das nicht in München, sondern im Voralpenland entnommen wird. Mit Grundwasser aus der Landeshauptstadt als Zutat erfüllt die Brauerei aus dem Stadtteil Giesing eines der Kriterien, um «Münchner Bier» herzustellen.

Seit 1952 schenken nach Angaben des Vereins Münchner Brauereien sechs Bierhersteller auf dem größten Volksfest der Welt aus. Das sind Augustiner, Hacker Pschorr, staatliches Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten, welche die einzigen Mitglieder des Vereins sind. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

NGG und Deutsche See haben sich nach Streiks und Verhandlungen auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Für rund 1.800 Beschäftigte bedeutet dies ein durchschnittliches Lohnplus von 5 Prozent.

Die ProWein in Düsseldorf hat 2026 weniger Besucher und Aussteller gezählt als im Vorjahr. Die Messe Düsseldorf verweist zugleich auf eine strategische Neuausrichtung und neue Formate der Veranstaltung.

Die Internorga 2026 in Hamburg zog über 1.200 Aussteller und rund 85.000 Besucher an. Mit neuen Schwerpunkten in den Bereichen Robotik, Nachhaltigkeit und Wein setzte die Fachmesse auf eine inhaltliche Erweiterung ihrer Ausstellungsflächen.

Pressemitteilung

Die zweite Ausgabe der 370GRAD hat ihre Positionierung als Plattform für Entscheider aus Hotellerie, Gastronomie und Catering bestätigt. Vom 13. bis 16. März 2026 traf sich die Branche im Empire Riverside Hotel in Hamburg zu vier Tagen voller Inspiration, persönlichem Austausch und neuen Partnerschaften.

Deutsche Winzer sind unter Druck. Das Gläschen am Abend ist bei vielen Konsumenten keine Selbstverständlichkeit mehr, der Absatz sinkt - und dann kommt noch Donald Trump mit hohen Zöllen um die Ecke.

Die neue Kalk&Kegel-Liste 2026 benennt 104 deutsche Weingüter als zukunftsweisend für die Branche. Gewählt von führenden Sommeliers, stehen handwerkliche Präzision und ökologische Bewirtschaftung im Fokus der Auswahl.

Alkoholfreier Wein kommt bei immer mehr Verbraucherinnen und Verbrauchern in Deutschland gut an. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) zum Auftakt der Weinmesse ProWein in Düsseldorf mitteilte, zogen der Absatz und Umsatz mit dieser Weinart im vergangenen Jahr um 25 Prozent an.

Heute startet in Hamburg die Branchenveranstaltung 370Grad. Vier Tage lang treffen sich Entscheider aus Hotellerie, Gastronomie und Catering im Empire Riverside Hotel zum Austausch über Konzepte, Produkte und Entwicklungen der Branche.

Die INTERNORGA 2026 setzt in Hamburg auf ein erweitertes Rahmenprogramm mit Kongressen, Wettbewerben, neuen Themenbereichen und Netzwerkformaten für Hotellerie, Gastronomie und Foodservice.

Lukull steht schon immer für weit mehr als seinen beliebten Klassiker, die Sauce Hollandaise. Nun wird die Range des Marktführers um zwei neue, vegetarische Saucen erweitert, die den Küchenalltag erleichtern. Die milde Champignon Sauce und die kräftige, glutenfreie Rotwein Sauce.