Circus SE: Serienfertigung autonomer Koch-Roboter läuft an

| Industrie Industrie

Circus SE, ein Unternehmen für KI-Software und Robotik, hat die industrielle Serienfertigung seiner autonomen KI-Roboter gestartet. Sechs Monate nach dem Aufbau der Produktionsstätte wurde der erste CA-1-Roboter der vierten Generation fertiggestellt. Weitere Roboter befinden sich bereits parallel in Produktion und die ersten Auslieferungen sollen in den kommenden Wochen beginnen.

Effiziente Produktion und strenge Qualitätskontrollen

Die neue Produktionsstätte in München ist auf eine intelligente, modulare Fertigung ausgelegt, um die Massenproduktion von autonomen KI-Robotern zu ermöglichen. Um die Systemzuverlässigkeit zu gewährleisten, durchläuft jeder CA-1-Roboter über 150 Präzisionstests. Dies sei, laut Unternehmen, ein Ingenieursniveau, das sich an der Automobilindustrie orientiert. Die Produktion in Serie sei ein wichtiger Meilenstein, da die Roboter aus über 29.000 Einzelkomponenten bestehen.

Partnerschaft mit Celestica

Bei der Serienfertigung arbeitet Circus mit seinem globalen Produktionspartner Celestica zusammen. Celestica bringt Expertise in den Bereichen Entwicklung, Fertigung und Lieferkettenmanagement ein, um die globale Skalierung der KI-gesteuerten Robotik von Circus zu unterstützen.

„Dieser Schritt beweist, dass Circus nicht nur bahnbrechende Technologie entwickeln, sondern diese auch auf industriellem Qualitätsniveau in die Serienproduktion überführen kann“, zitiert die Pressemitteilung Nikolas Bullwinkel, CEO und Gründer von Circus SE. „Der CA-1 besteht aus über 29.000 Einzelkomponenten und ist damit so komplex wie ein Kleinwagen – und wir fertigen und liefern nun im industriellen Maßstab. Das Zeitalter autonomer Ernährung hat begonnen – und Circus führt es weltweit an.“

Auch Haomiao Fang, VP Hardware Engineering bei Circus, äußerte sich zum Produktionsstart: „Mit diesem Erfolg hat Circus den Schritt von der Entwicklung in die industrielle Skalierung vollzogen.“ Er ergänzte, das validierte Setup erlaube die Lieferung von Tausenden Einheiten pro Jahr.

Zukünftige Pläne

Nach dem erfolgreichen Start der CA-1-Produktion plant Circus, ab dem kommenden Jahr auch ein zweites Robotersystem namens CA-M in die Hochvolumenproduktion zu bringen. Dieser Roboter ist speziell für Verteidigungs- und Militäranwendungen konzipiert. Das Unternehmen prüft zudem zusätzliche Produktionsmöglichkeiten in Europa und den USA.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Die Fachmesse für Wein am 28. Februar und 1. März 2027 in der Messe Karlsruhe wirft ihre Schatten voraus: Interessierte haben noch bis 31. Juli 2026 die Gelegenheit, bei ihrer Anmeldung als Ausstellende von Frühbucher-Konditionen zu profitieren. Zudem sind ab sofort die EUROVINO Classrooms als neues Programmformat der EUROVINO 2027 buchbar genauso wie das EUROVINO Discover Programm. 

Der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss hat seine Jahrespublikation veröffentlicht. Der Dachverband der deutschen Messewirtschaft bilanziert darin, welche Entwicklungen die Branche aktuell prägen und welche Herausforderungen und Chancen die Zukunft bestimmen.

Der ehemalige BrewDog-Mitgründer James Watt strebt einen Rückkauf des Unternehmens von Tilray Brands an, stößt jedoch auf deutliche Ablehnung beim aktuellen Eigentümer.

Wie jeden Sommer steht der Italo-Drink mit seinem leuchtenden Orange wieder überall auf den Tischen. Allerdings ist in den Gläsern nicht immer das Original. Jetzt geht der Mutterkonzern dagegen vor.

Handarbeit statt Maschinen: Für Frankens Steillagen-Winzer gibt’s bald mehr Geld. Doch reicht das, wenn immer mehr Betriebe aufgeben und der Markt schrumpft?

Nach der gescheiterten Rettung will die insolvente Brauerei Eichbaum die noch vorhandenen Aufträge bis Ende September abwickeln. Der Betrieb solle mit einem kleinen Abwicklungsteam geordnet auslaufen, heißt es in einer Mitteilung des Mannheimer Unternehmens. 

Das Deutsche Weininstitut registriert einen anhaltenden Trend zu trockenen Weinen. Gleichzeitig nimmt der Anteil von Rotweinen weiter ab, während die Menge der qualitätsgeprüften Weine im Jahr 2025 zurückging.

Die Brauwirtschaft gerät tiefer in die Krise: Der Bierkonsum in Deutschland geht 2026 weiter zurück. Das hat Auswirkungen auf das Sortiment im Handel und die Preise. Insolvenzen, Schließungen und Verkäufe von Brauereien werden an immer mehr Standorten ein Thema. 

Anzeige

Steigende Energiepreise, anhaltender Kostendruck und höhere Anforderungen an Nachhaltigkeit verändern die Rahmenbedingungen für Gastronomie, Hotellerie und Lebensmittelhandel. Gleichzeitig rücken technische Bereiche stärker in den Fokus, die lange Zeit vor allem als notwendige Infrastruktur betrachtet wurden. Dazu gehört die gewerbliche Kühltechnik.

Alkoholfreies Bier hat in Deutschland weitere Marktanteile gewonnen. Die größeren Brauereien produzierten 2025 rund 616 Millionen Liter, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Das waren 6,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.