Branchenplattform - 370Grad startet im Empire Riverside Hotel in Hamburg

| Industrie Industrie

Heute beginnt in Hamburg die Branchenveranstaltung 370Grad. Vom 13. bis 16. März 2026 treffen sich im Empire Riverside Hotel Entscheider aus Hotellerie, Gastronomie und Catering. Wie die Veranstalter mitteilen, richtet sich das Treffen bewusst an ein ausgewähltes Fachpublikum und soll den Austausch innerhalb der Branche fördern.

Nach Angaben der Organisatoren präsentieren rund 130 Aussteller ihre Produkte, Konzepte und Dienstleistungen für die Hospitality-Branche. Thematisch reicht das Angebot von Speisen und Getränken über Technik und Digitalisierung bis hin zu neuen Geschäftsmodellen.

Veranstalter Klaus Klische hebt laut Mitteilung die Rolle des persönlichen Austauschs hervor. „Die 370Grad lebt vom persönlichen Austausch. Hier begegnen sich Menschen, die die Branche gestalten – offen, ehrlich und abseits des Messetrubels. Genau daraus entstehen Ideen, Kooperationen und neue Perspektiven für die Zukunft der Hospitality“, sagt Klische.

Themenbereiche und Formate der Veranstaltung

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen mehrere thematische Bereiche, in denen Aussteller ihre Angebote präsentieren und Besucher miteinander ins Gespräch kommen können. Ein zentraler Bestandteil ist der Community Table. Dort präsentieren sich laut Veranstalter Marken, mittelständische Unternehmen und neue Anbieter gemeinsam in einer offenen Präsentationsform.

Der Coworking Space ist nach Angaben der Organisatoren als Bereich für Beratung und Konzeptentwicklung angelegt. Dort sollen unter anderem individuelle Planungen, maßgeschneiderte Produkte sowie Spirituosen und Weine vorgestellt werden.

Als Treffpunkt für Gespräche dient der Market Place, der als kommunikatives Zentrum der Veranstaltung beschrieben wird. Hier sollen Aussteller und Besucher zusammenkommen und Kontakte knüpfen.

Weitere Bereiche befassen sich mit gastronomischen Konzepten und kulinarischen Themen. Unter dem Titel Concepts werden laut Veranstalter Lösungen für Systemgastronomie und Catering vorgestellt. Der Bereich Deli beschäftigt sich mit Konzepten, die Handel und Gastronomie miteinander verbinden.

Im Kitchen Club treten zudem Köche auf, die Einblicke in ihre Arbeit geben und Zubereitungstechniken demonstrieren.

Neue Themenfelder im Jahr 2026

Für die Ausgabe 2026 kündigen die Veranstalter zusätzliche Themenbereiche an. Der Bereich Digital widmet sich nach Angaben der Organisatoren Software, Werkzeugen, Cloud-Lösungen und Anwendungen künstlicher Intelligenz, die betriebliche Abläufe unterstützen können.

Mit Start Me Up soll eine Plattform für Start-ups und Gründer entstehen. Dort präsentieren junge Unternehmen laut Mitteilung neue Produkte und Geschäftsideen und treffen auf Branchenvertreter sowie Investoren.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Meat Club, der sich mit Themen rund um Fleischqualität, Reifung und Zubereitung beschäftigt. Zusätzlich wird unter dem Titel Hospitality ein Bereich vorgestellt, der sich mit technischer Ausstattung und Lösungen für den Hotel- und Gastronomiebetrieb befasst.

Abendveranstaltung „Kiez Beats“

Begleitend zur Veranstaltung findet am Sonntag, 15. März 2026, eine Abendveranstaltung statt. Unter dem Titel „Kiez Beats“ beginnt sie laut Veranstalter um 21 Uhr in der Elbkuppel des Hotel Hafen Hamburg. Das Format soll Branchentreffen und Unterhaltung verbinden.

Die 370Grad wird als Einladungsveranstaltung organisiert. Interessierte können laut Veranstalter eine Teilnahme über die Internetseite der Veranstaltung anfragen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die INTERNORGA 2026 setzt in Hamburg auf ein erweitertes Rahmenprogramm mit Kongressen, Wettbewerben, neuen Themenbereichen und Netzwerkformaten für Hotellerie, Gastronomie und Foodservice.

Lukull steht schon immer für weit mehr als seinen beliebten Klassiker, die Sauce Hollandaise. Nun wird die Range des Marktführers um zwei neue, vegetarische Saucen erweitert, die den Küchenalltag erleichtern. Die milde Champignon Sauce und die kräftige, glutenfreie Rotwein Sauce.

Extremer Regen löst im wichtigsten Kaffee-Anbauland Brasilien Erdrutsche mit verheerenden Folgen aus. Das wird auch hier an der Kaffeemaschine spürbar. Deutschland ist mittlerweile der größte Abnehmer brasilianischen Kaffees.

Die Münchener Kaffeekette Coffee Fellows steigt in den Markt für trinkfertige Dosengetränke ein. Ab April sind sechs Kaffee- und Matcha-Sorten im Handel und in den Filialen erhältlich.

Pressemitteilung

Am 1. und 2. März wurde die Messe Karlsruhe erneut zum Treffpunkt für die nationale und internationale Weinbranche: Zur dritten Ausgabe der EUROVINO kamen über 500 Ausstellende sowie Fachpublikum aus Handel, Gastronomie und Hotellerie nach Karlsruhe. In konzentrierter wie persönlicher Atmosphäre entstanden interessierte Gespräche, neue Geschäftskontakte sowie die Möglichkeit, Partnerschaften zu intensivieren.

Die Traditionsmanufaktur Kahla in Thüringen kämpft erneut mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten und hat ein Insolvenzverfahren zur Sanierung eingeleitet. Trotz einer drastisch reduzierten Belegschaft und schwieriger Rahmenbedingungen durch hohe Energiekosten, soll die Produktion am historischen Standort fortgesetzt werden.

Henkell Freixenet erwirbt die restlichen Anteile an Freixenet S.A. und wird nach acht Jahren partnerschaftlicher Zusammenarbeit zum alleinigen Eigentümer des spanischen Weltmarktführers für Cava. Während die Familie Ferrer künftig auf eigene Weingüter setzt, bleibt die Führung der Marke in Wiesbaden konzentriert.

Die finanzielle Schieflage von BrewDog mündet in einer Teilübernahme durch Tilray Brands. Für 33 Millionen Pfund sichert sich der US-Konzern die Markenrechte und elf Bars, während 38 Standorte schließen müssen und das deutsche Geschäft in die Liquidation geht.

Jägermeister stemmt sich gegen die flaue Nachfrage nach Hochprozentigem: Trotz weltweit rückläufiger Spirituosenmärkte habe sich das Unternehmen gegen den Trend behauptet und Marktanteile gewonnen, wie die Mast-Jägermeister SE in Wolfenbüttel mitteilte.

Der französische Konzern Groupe SEB streicht weltweit 2100 Stellen, um auf sinkende Gewinne im Jahr 2025 zu reagieren. Besonders betroffen sind auch Werke und Arbeitsplätze in Deutschland: An drei Traditionsstandorte ist zudem geplant, die Fertigung von Kochgeschirr, Backformen und Messern einzustellen.