INTERNORGA 2026  - Alle Infos zur Messe in Hamburg auf einen Blick

| Industrie Industrie

Vom 13. bis 17. März 2026 findet die INTERNORGA in Hamburg statt. Wie aus mehreren Mitteilungen der Messe hervorgeht, setzt die Fachmesse in diesem Jahr auf ein erweitertes Rahmenprogramm mit Kongressen, Bühnenformaten, Wettbewerben, Netzwerkflächen und neuen Themenbereichen. Bereits am 12. März startet das Internationale Foodservice-Forum im CCH. Laut Ankündigung stehen dort Beiträge unter anderem von Yotam Ottolenghi, Sally Özcan und Erik Meijer auf dem Programm.

Kongresse und Bühnen rücken Branchenthemen in den Mittelpunkt

Nach Angaben der INTERNORGA gehören außerdem der Branchentag der Gemeinschaftsgastronomie am 16. März, die Green Hospitality Conference am 14. März und das Food Freezing Forum am 17. März zum Kongressprogramm. Die Green Hospitality Conference ist dabei ein neues Format. Thematisch geht es laut Mitteilung unter anderem um nachhaltige Hotelkonzepte, Hotelimmobilien und Unternehmensansätze. Das Food Freezing Forum widmet sich der Tiefkühlproduktion, Gefrierverfahren und Produktionsprozessen.

Auf den Bühnen stehen während der Messetage weitere Fachthemen im Mittelpunkt. Die Open Stage in Halle A3 läuft täglich von 11 bis 16.30 Uhr. Genannt werden dort unter anderem Beiträge von Rasmus Stjernholm, Debora Schweinsberg und Björn Grimm. In Halle B5 findet vom 14. bis 16. März die Deep Dive Area statt. Dort sind laut Veranstalter 30-minütige Sitzungen zu Strategien und Arbeitsmitteln für Hotellerie und Gastronomie vorgesehen. Ebenfalls angekündigt sind der Pink Cube, das Format What The Food! – by foodlab sowie die No Bullshit Area by freakstotable.

Wettbewerb um Nachwuchs und Auszeichnungen

Ein zentraler Programmpunkt ist erneut der Next Chef Award. Nach Angaben der Messe wird der Wettbewerb 2026 zum zehnten Mal ausgetragen. Am 15. und 16. März treten in Halle B6 18 junge Köche aus Deutschland, Dänemark, Österreich, Island und Italien an. Das Finale ist für den 16. März um 15 Uhr angesetzt. Die Jury soll laut Mitteilung von Johann Lafer angeführt werden. Weitere Jurymitglieder sind demnach unter anderem Cornelia Poletto, Christoph Rüffer, Karlheinz Hauser, Philipp Vogel, Marco Müller, Robin Pietsch und Tim Mälzer.

Zu den angekündigten Preisen gehören für den Sieger ein Kochbuch im ZS Verlag sowie die Möglichkeit, ein Menü für die Business Class der Lufthansa zu entwickeln. Die Plätze zwei und drei erhalten laut Mitteilung einen Pacojet beziehungsweise ein Messerset von KAI. Ebenfalls im Programm stehen der Internorga Zukunftspreis am 13. März auf der Open Stage und der Deutsche Gastro-Gründerpreis am selben Tag um 14 Uhr im Saal Chicago.

Neue Bereiche für Wein, Künstliche Intelligenz und Zukunftsthemen

Neu im Messeprogramm ist die WeinWelt im Foyer Ost Obergeschoss mit einer Fläche von über 300 Quadratmetern. Dort präsentieren laut Veranstalter Weingüter aus Deutschland und Europa ihre Angebote. Ergänzt wird das Thema durch die Wine Tasting Lounge by Pese-Wein. Weitere Schwerpunkte setzen die Bereiche Future Food, Newcomers Area und AI Area. In der AI Area zeigen nach Angaben der INTERNORGA Start-ups und Unternehmen Anwendungen rund um Künstliche Intelligenz für den Außer-Haus-Markt.

Zum Netzwerkprogramm gehören Off The Record in Halle B5, das Café Future live und der Dehoga Club. In Halle B6 wird zudem die Pizza-Experience mit Workshops, Shows und der 13. Deutschen Meisterschaft der Pizzabäcker am 16. März angekündigt.

INTERNORGA 2026: Die wichtigsten Programmpunkte im Überblick

Für Besucher der INTERNORGA 2026 kann es hilfreich sein, sich vorab einen Überblick über die zentralen Programmpunkte zu verschaffen. Die Fachmesse findet vom 13. bis 17. März 2026 auf dem Gelände der Hamburg Messe statt. Laut Veranstalter umfasst das Programm Kongresse, Bühnenformate, Wettbewerbe, Networking-Angebote sowie mehrere neue Themenbereiche.

Kongresse

  • Internationales Foodservice-Forum – 12. März, CCH Saal 1
    Auftaktkongress der Messe mit Beiträgen unter anderem von Yotam Ottolenghi, Sally Özcan und Erik Meijer.

  • Green Hospitality Conference – 14. März, Saal Chicago
    Neues Format mit Beiträgen zu nachhaltigen Hotelkonzepten, Immobilienentwicklung und Unternehmensstrategien.

  • Branchentag der Gemeinschaftsgastronomie – 16. März, Saal Chicago
    Jubiläumsausgabe zum 50. Branchentag mit Beiträgen von Branchenexperten wie Jochen Pinsker und Prof. Dr. Katharina Reuter.

  • Food Freezing Forum – 17. März, Saal Chicago
    Fachforum zur Tiefkühlproduktion, Gefriertechnologie und Produktionsprozessen.

Bühnen und Fachformate

  • Open Stage – Halle A3, täglich 11:00 bis 16:30 Uhr
    Vorträge, Diskussionen und Workshops zu aktuellen Branchenthemen.

  • Deep Dive Area – Halle B5, 14. bis 16. März
    Kurzsessions mit praxisnahen Einblicken in Strategien und Werkzeuge für Gastronomie und Hotellerie.

  • Pink Cube – Halle A3
    Trendanalysen und internationale Food-Konzepte mit der Trendforscherin Karin Tischer.

  • What The Food! – by foodlab – Halle B5
    Paneldiskussionen und Masterclasses zu Food-Kultur, Digitalisierung und neuen Gastronomiekonzepten.

  • No Bullshit Area by freakstotable – Halle B7
    Diskussionsformat zu aktuellen Herausforderungen der Branche.

Wettbewerbe und Auszeichnungen

  • Internorga Zukunftspreis – 13. März, Open Stage
    Auszeichnung für Konzepte aus Gastronomie, Hotellerie und Foodservice.

  • Deutscher Gastro-Gründerpreis – 13. März, Saal Chicago
    Wettbewerb für Gastronomie-Gründer mit Live-Abstimmung.

  • Next Chef Award – 15. und 16. März, Halle B6
    Kochwettbewerb mit 18 Teilnehmern aus mehreren europäischen Ländern. Finale am 16. März.

  • Pizza-Experience – Halle B6
    Workshops und Shows rund um Pizza. Höhepunkt ist die 13. Deutsche Meisterschaft der Pizzabäcker am 16. März.

Neue Themenbereiche und Specials

  • WeinWelt – Foyer Ost Obergeschoss
    Neuer Bereich mit Weingütern aus Deutschland und Europa.

  • Wine Tasting Lounge by Pese-Wein – Halle B4
    Verkostungen und Fachgespräche rund um Weintrends.

  • Future Food – Halle B5
    Ausstellungsbereich für alternative Proteine, Fermentation und Foodtech.

  • Newcomers Area – Halle B5
    Plattform für Start-ups mit neuen Produkten und Dienstleistungen.

  • AI Area – Halle A3
    Präsentation von Anwendungen Künstlicher Intelligenz für Gastronomie und Hotellerie.

Networking und Austausch

  • Off The Record – Halle B5
    Treffpunkt für Meetings sowie Afterwork-Lounge am Abend.

  • Café Future live – Eingang Mitte Obergeschoss
    Branchen-Treffpunkt mit Gesprächen und kulinarischen Angeboten.

  • Dehoga Club – Foyer B4 Obergeschoss
    Austauschplattform für Mitglieder der Landesverbände.

Messekennzahlen laut Veranstalter

  • rund 85.000 erwartete Fachbesucher

  • etwa 1.200 ausstellende Unternehmen

  • Aussteller aus über 30 Ländern

Die INTERNORGA gilt laut Veranstalter als internationale Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Bäckereien, Konditoreien und den gesamten Außer-Haus-Markt.

INTERNORGA 2026: Diese Programmpunkte stehen jetzt im Fokus der Messe

Die INTERNORGA läuft noch bis 17. März 2026 auf dem Gelände der Hamburg Messe. Nach Angaben der Veranstalter präsentieren rund 1.200 ausstellende Unternehmen aus mehr als 30 Ländern ihre Produkte und Konzepte für Hotellerie, Gastronomie und den gesamten Außer-Haus-Markt. Erwartet werden etwa 85.000 Fachbesucher. Neben der Ausstellung prägen Kongresse, Wettbewerbe, Trendbereiche und Networkingformate das Programm der Messe.

Nachdem der Auftaktkongress bereits stattgefunden hat, rücken nun mehrere Veranstaltungen und Themenbereiche in den Mittelpunkt der laufenden Messetage.

Next Chef Award bringt Nachwuchstalente auf die Bühne

Zu den publikumswirksamen Programmpunkten zählt der Next Chef Award, der in diesem Jahr sein zehntes Jubiläum feiert. Laut Veranstalter treten am 15. und 16. März in Halle B6 18 junge Köche aus mehreren europäischen Ländern gegeneinander an. Die Jury wird unter anderem von Johann Lafer, Cornelia Poletto, Marco Müller und Tim Mälzer gebildet.

Die Vorrunden finden an beiden Tagen statt, das Finale ist für den 16. März ab 15 Uhr angesetzt. Der Gewinner erhält nach Angaben der Veranstalter unter anderem die Möglichkeit, ein Kochbuch im ZS Verlag zu veröffentlichen sowie ein Menü für die Business Class der Lufthansa zu entwickeln.

Branchentag der Gemeinschaftsgastronomie zum 50. Mal

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Branchentag der Gemeinschaftsgastronomie, der am 16. März stattfindet. Laut Messe feiert die Veranstaltung 2026 ihr 50. Jubiläum. Erwartet werden Beiträge unter anderem von Jochen Pinsker (Circana), Prof. Dr. Katharina Reuter (Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft) und Philipp Sänger (VielfaltMenü).

Green Hospitality Conference neu im Programm

Mit der Green Hospitality Conference hat die INTERNORGA ein neues Konferenzformat eingeführt. Die Veranstaltung findet am 14. März statt und beschäftigt sich laut Ankündigung mit nachhaltigen Strategien für Hotellerie und Tourismus. Beiträge kommen unter anderem von Gesa Rohwedder von Drees & Sommer sowie Steffen Erath von der Hansgrohe Group.

Bühnenformate für Branchendiskussionen

Mehrere Bühnenformate begleiten die Messe während der gesamten Laufzeit. Die Open Stage in Halle A3 bietet täglich von 11 bis 16.30 Uhr Vorträge, Diskussionen und Workshops zu aktuellen Themen der Branche. Als Sprecher angekündigt sind unter anderem Björn Grimm, Debora Schweinsberg und Jochen Pinsker.

In Halle B5 findet außerdem das Format What The Food! – by foodlab statt. Dort stehen laut Veranstalter Paneldiskussionen und Gespräche zu Foodkultur, Gastronomiekonzepten und digitalen Entwicklungen auf dem Programm. Ergänzt wird das Bühnenangebot durch den Pink Cube, in dem die Trendforscherin Karin Tischer internationale Foodtrends einordnet.

Innovationsbereiche in Halle B5

Ein Schwerpunkt der Messe liegt in Halle B5. Dort befinden sich die Bereiche Future Food und Newcomers Area. Laut Veranstalter präsentieren Start-ups und junge Unternehmen hier neue Produkte und Konzepte, darunter pflanzenbasierte Lebensmittel, alternative Proteine und Foodtech-Lösungen.

Auch das Thema Digitalisierung ist auf der Messe präsent. In der AI Area in Halle A3 zeigen Unternehmen Anwendungen Künstlicher Intelligenz für Gastronomie und Hotellerie, etwa für Nachfrageprognosen, Gästekommunikation oder Betriebsplanung.

Networking und Austausch

Neben den Fachformaten bietet die Messe mehrere Treffpunkte für Austausch und Vernetzung. Dazu gehören die Networkingfläche Off The Record in Halle B5, das Café Future live im Obergeschoss des Eingangs Mitte sowie der Dehoga Club im Foyer B4.

Die INTERNORGA gilt laut Veranstalter als internationale Leitmesse für Hospitality und Foodservice und richtet sich an Fachbesucher aus Gastronomie, Hotellerie, Bäckereien und Konditoreien.


Wichtige Programmpunkte der laufenden Messe im Überblick

  • Next Chef Award – Kochwettbewerb mit 18 Teilnehmern, Finale am 16. März

  • Branchentag der Gemeinschaftsgastronomie – Jubiläumsausgabe am 16. März

  • Green Hospitality Conference – Konferenz zu nachhaltigen Hotelkonzepten am 14. März

  • Open Stage – tägliche Vorträge und Diskussionsrunden in Halle A3

  • What The Food! – by foodlab – Panels und Masterclasses zu Foodkultur und Gastronomie

  • Future Food – Trendbereich für alternative Proteine und Foodtech

  • Newcomers Area – Plattform für Start-ups und neue Produkte

  • AI Area – Anwendungen Künstlicher Intelligenz für Gastronomie und Hotellerie

  • Pizza-Experience – Workshops und Wettbewerbe rund um Pizza

  • Networkingflächen wie Off The Record, Café Future live und Dehoga Club


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Heute startet in Hamburg die Branchenveranstaltung 370Grad. Vier Tage lang treffen sich Entscheider aus Hotellerie, Gastronomie und Catering im Empire Riverside Hotel zum Austausch über Konzepte, Produkte und Entwicklungen der Branche.

Lukull steht schon immer für weit mehr als seinen beliebten Klassiker, die Sauce Hollandaise. Nun wird die Range des Marktführers um zwei neue, vegetarische Saucen erweitert, die den Küchenalltag erleichtern. Die milde Champignon Sauce und die kräftige, glutenfreie Rotwein Sauce.

Extremer Regen löst im wichtigsten Kaffee-Anbauland Brasilien Erdrutsche mit verheerenden Folgen aus. Das wird auch hier an der Kaffeemaschine spürbar. Deutschland ist mittlerweile der größte Abnehmer brasilianischen Kaffees.

Die Münchener Kaffeekette Coffee Fellows steigt in den Markt für trinkfertige Dosengetränke ein. Ab April sind sechs Kaffee- und Matcha-Sorten im Handel und in den Filialen erhältlich.

Pressemitteilung

Am 1. und 2. März wurde die Messe Karlsruhe erneut zum Treffpunkt für die nationale und internationale Weinbranche: Zur dritten Ausgabe der EUROVINO kamen über 500 Ausstellende sowie Fachpublikum aus Handel, Gastronomie und Hotellerie nach Karlsruhe. In konzentrierter wie persönlicher Atmosphäre entstanden interessierte Gespräche, neue Geschäftskontakte sowie die Möglichkeit, Partnerschaften zu intensivieren.

Die Traditionsmanufaktur Kahla in Thüringen kämpft erneut mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten und hat ein Insolvenzverfahren zur Sanierung eingeleitet. Trotz einer drastisch reduzierten Belegschaft und schwieriger Rahmenbedingungen durch hohe Energiekosten, soll die Produktion am historischen Standort fortgesetzt werden.

Henkell Freixenet erwirbt die restlichen Anteile an Freixenet S.A. und wird nach acht Jahren partnerschaftlicher Zusammenarbeit zum alleinigen Eigentümer des spanischen Weltmarktführers für Cava. Während die Familie Ferrer künftig auf eigene Weingüter setzt, bleibt die Führung der Marke in Wiesbaden konzentriert.

Die finanzielle Schieflage von BrewDog mündet in einer Teilübernahme durch Tilray Brands. Für 33 Millionen Pfund sichert sich der US-Konzern die Markenrechte und elf Bars, während 38 Standorte schließen müssen und das deutsche Geschäft in die Liquidation geht.

Jägermeister stemmt sich gegen die flaue Nachfrage nach Hochprozentigem: Trotz weltweit rückläufiger Spirituosenmärkte habe sich das Unternehmen gegen den Trend behauptet und Marktanteile gewonnen, wie die Mast-Jägermeister SE in Wolfenbüttel mitteilte.

Der französische Konzern Groupe SEB streicht weltweit 2100 Stellen, um auf sinkende Gewinne im Jahr 2025 zu reagieren. Besonders betroffen sind auch Werke und Arbeitsplätze in Deutschland: An drei Traditionsstandorte ist zudem geplant, die Fertigung von Kochgeschirr, Backformen und Messern einzustellen.