Coca-Cola enttäuscht beim Umsatz

| Industrie Industrie

Der US-Getränkeriese Coca-Cola rechnet für das laufende Jahr nur noch mit einem Gewinn von bis zu 2,10 Dollar. Analysten hatten jedoch mit 2,23 Dollar gerechnet. Wie das Handelsblatt berichtet, leidet der Konzern wie seine Mitbewerber unter steigenden Fracht- und Rohstoffkosten. Um diese zu kontern, hatte Coca-Cola die Preise angehoben. Das kam bei der durstigen Kundschaft aber nicht so gut an. In der Folge sank der Umsatz im vierten Quartal 2018 auf 7,1 Milliarden Dollar, was einem Minus von sechs Prozent entsprach. 

Helfen könnte eventuell die neue Geschmacksrichtung, die noch im Februar auf den US-Markt kommen soll. Neue Geschmacksrichtungen kommen bei Coca-Cola nur sehr selten auf den Markt. Wie unter anderem der Business Insider kürzlich berichtete, war es das letzte Mal vor mehr als einem Jahrzehnt soweit. Doch nun legt der Softdrink-Riese nach und bringt die Orange Vanilla Coke raus – zunächst aber nur in den USA.

Die neue Sorte wird sich geschmacklich wahrscheinlich zwischen den bereits bekannten Sorten Mezzo-Mix und Vanilla Coke bewegen. Coca-Cola entschied sich für Orange Vanilla als neuen Geschmack nach einem erfolgreichen Test in Kanada, wo verschiedene Geschmacksrichtungen für eine begrenzte Zeit verfügbar waren. Weitere Tests hätten gezeigt, dass die Menschen von der "unerwarteten Bekanntheit" des Geschmacks angezogen wurden. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Fleischwarenkonzern Smithfield Foods kauft die traditionsreiche Marke Nathan’s Famous für 450 Millionen US-Dollar und sichert sich damit dauerhaft die Rechte an den weltbekannten Hotdogs mit dem Wettessen auf Coney Island.

Liköre bleiben mit großem Abstand das beliebteste Segment auf dem deutschen Spirituosenmarkt. Trotz eines allgemeinen Marktrückgangs behauptet die Warengruppe ihre Spitzenposition. Aktuelle Daten beleuchten die Konsumgewohnheiten und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Branche.

Anfang Januar 2026 fand die zweite Ausgabe des EUROVINO Days an der Messe Karlsruhe statt. Das Talk- und Networking-Format bot den zahlreichen Anwesenden aus Weinerzeugung und -vermarktung sowie Handel, Gastronomie und Presse die Möglichkeit, im Rahmen einer Keynote und zwei anschließenden Talkrunden die Expertise hochrangiger und erfahrener Spezialistinnen und Spezialisten aus der Branche zu hören und Erkenntnisse daraus zu ziehen.

Im Dry January sind sie besonders gefragt, aber längst nicht nur dann: alkoholfreier Wein und Sekt. Die Kategorie alkoholfrei ist eine der am schnellsten wachsenden Gattungen im Getränkebereich. Über Trends, Verfahren und Geschmack.

Deutlich weniger Bock auf Bier. Dieser Marktentwicklung müssen sich viele Brauer stellen. Den Verbrauchern werden neue Produkte serviert, in einigen Fällen auch höhere Preise.

Als eine der ersten deutschen Großbrauereien legt Veltins Zahlen für 2025 vor. Von einer Biermarktkrise ist die Rede. Bei der Privatbrauerei im Hochsauerland ist die Stimmung aber gut.

Sie gestalten die Zukunft der Hospitality-Branche – und nicht nur das. Die Emerging Professionals in Consulting (EPiCs) führen den FCSI in ein neues Zeitalter: digitaler, vernetzter und kollaborativer denn je. Nur die intensive Zusammenarbeit von erfahrenen und jungen Mitgliedern auf Augenhöhe kann den Weg in eine gelingende Zukunft weisen.  

Ein Blick hinter die Kulissen: Die Sortieranlage der Brauerei Veltins verarbeitet täglich 100.000 Mehrwegkästen. Dabei werden rund zehn Prozent aufgrund von Fremdkörpern wie Smartphones, Schlüsseln oder Geldbeuteln manuell nachsortiert.

Deutschland ist für Messen ein wichtiger Standort. Der Branchenverband rechnet für 2026 erneut mit Hunderten Veranstaltungen - und knüpft allmählich wieder ans Vorkrisen-Niveau an.

Das Geschäft der Winzerinnen und Winzer hängt stark von günstigem Wetter ab – aber auch von der Marktlage. Die wirtschaftlichen Bedingungen seien «dramatisch», heißt es in einem neuen Bericht.