Coca-Cola: Erst Kaffee, jetzt Cannabis?  

| Industrie Industrie

Nachdem Coca.Cola mit der Übernahme von Costa Coffee (Tageskarte berichtete) gerade in den Café-Markt eingestiegen ist, scheint der Getränkeriese nun den Cannabis-Sektor in Visier zu nehmen: Wie Bloomberg berichtet, liebäugle Coke via Aurora Cannabis mit der Produktion von cannabishaltigen ‚recovery drinks’. Nach Angaben der Nachrichtenagentur befänden sich beide Unternehmen in „ernsthaften Gesprächen“.

Primär interessiert sich Coca-Cola nach Angaben von Bloomberg unter Berufung auf Coke-Sprecher  Kent Landers zunächst für mit CBD versetzte Getränke. Das heißt Getränke, die nicht „high“ machen, aber schmerzlindernd wirken. Damit würde Coca-Cola einen neuen Weg beschreiten bei den sogenannten „cannabinoid infused beverages“.

Coca-Cola und Aurora teilten in getrennten Erklärungen mit, dass man die Entwicklung am wachsenden Markt von mit Marihuana versetzten Getränken genau beobachte. Weitere Marktspekulationen würden jedoch nicht kommentiert. 

Der Cannabis-Markt befindet sich gerade im Rausch. Gerade erst hat Molson Coors, einer der größten Braukonzerne der Welt, angekündigt ein alkoholfreies Cannabis-Bier auf den Markt zu bringen. Der Clou für Freunde des Rausches: Man wird nicht betrunken, aber dafür „high“. (Tageskarte berichtete) Auch der weltgrößte Spirituosen-Anbieter Diageo verhandelt derzeit mit mehreren Cannabis-Produzenten in Kanada über eine Beteiligung.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Zum Bierbrauen braucht es Sommergerste - und deren Anbaufläche ist in Bayern wieder gesunken. Eine schlechte Nachricht für Liebhaber des bayerischen Bieres? Es lohnt ein zweiter Blick.

Für die etwa 3.400 Winzer in Franken beginnt in diesen Tagen die Hauptweinlese. Die Weinwirtschaft kämpft aktuell mit einer Vielzahl von Problemen. Immer mehr Betriebe geben Flächen auf, andere planen um.

Pressemitteilung

Am 16. und 17. September trifft sich die Hotellerie wieder im MOC München. In rund drei Wochen öffnet die Independent Hotel Show Munich (IHM) zum dritten Mal ihre Türen – mit rund 60 Prozent neuen Ausstellern, neuen Erlebniszonen und einem Bühnenprogramm mit über 45 Sessions auf vier Bühnen.

Pressemitteilung

Das am 24. und 25. November 2026 im Hotel Bristol Berlin stattfindende GreenSign Future Lab liefert Entscheidern aus Hotellerie, Gastronomie und Tourismus konkrete Strategien für betriebliche Zukunftsfragen. Im Zentrum der Konferenz stehen messbare Klimarisiken, bezahlbare Nachhaltigkeit, zukunftsfähige Führung und neue Markttrends wie Longevity.

Der Braukonzern um Warsteiner zieht seine NRW-Bierproduktion am Stammsitz zusammen. Wird auch die Paderborner Brauerei geschlossen? Ein neuer Konzernchef ist am Zug.

Wochenlange Hitze, kaum Regen - das Wetter hat in diesem Jahr die Ernte schrumpfen lassen, so die Prognose des Deutschen Bauernverbands. Drohen nun leere Regale und Preisexplosionen bei bestimmten Produkten?

Am Kaiserstuhl hat die Hauptweinlese begonnen - so früh wie nie zuvor. Seit vergangener Woche werden dort Trauben gelesen, seit Montag auch erste Sauvignon-Blanc-Trauben. Doch was bedeutet der ungewöhnlich frühe Start für den Wein? Und welche Rolle haben die Hitze und Trockenheit gespielt?

Mehrere Hitzewellen ließen Trauben in Frankreich rasch reifen. Die Lese für Champagner beginnt deshalb ungewöhnlich früh. Was heißt das für die Qualität des Schaumweins?

Außergewöhnlich süß sind die ersten gelesenen Weintrauben in Deutschland im Hitzesommer. Der erste Federweiße kommt bereits Ende der Woche auf den Markt.

Der Inhaber der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu, Werner Brombach, ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Seit 1965 war er für die Brauerei tätig, deren alleinige Verantwortung er 1975 übernahm.