Corona-Ausbruch in Block House-Fleischerei

| Industrie Industrie

Rund 20 Mitarbeiter sind in der Hamburger Fleischerei der Steakhouse-Kette Block House positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Angestellten befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne, einer von ihnen war zeitweise in stationärer Behandlung im Krankenhaus, wie eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch sagte. Mitte November wurde demnach der erste Mitarbeiter bei seinem Hausarzt positiv auf das Virus getestet. Nach weiteren Tests sei man auf die jetzige Zahl gekommen, sagte die Sprecherin.

Die Produktion in dem Betrieb mit mehr als 130 Beschäftigten im Stadtteil Hummelsbüttel läuft nach Angaben der Sprecherin weiter. Die Mitarbeiter wurden demzufolge mit FFP2-Masken ausgestattet, zudem soll es diese Woche noch eine weitere Reihentestung geben.

Einzelnen Mitarbeitern stellt das Unternehmen eine Wohnung zur Verfügung, wie die Sprecherin sagte. Bis zu fünf Angestellte leben demnach jeweils in einer der insgesamt sechs Wohnungen zusammen. Unter den Bewohnern seien den Informationen zufolge auch Positiv-Getestete.

Nach ersten Erkenntnissen der Gesundheitsbehörde handelt es sich um kein größeres Infektionsgeschehen. Die Schwere eines Corona-Ausbruchs werde auch durch die Probleme bei der Kontaktnachverfolgung definiert, erklärte eine Sprecher. Solche Schwierigkeiten gab es demnach bei dem Ausbruch in der Fleischerei der Restaurantkette bisher nicht. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sie sind vergleichsweise leicht und gelten als gute Speisebegleiter: Leichtere Weine im Kabinett-Stil aus Deutschland sind nach Einschätzung von Fachleuten im In- und Ausland zunehmend gefragt.

Pressemitteilung

Die Fachmesse für Wein am 28. Februar und 1. März 2027 in der Messe Karlsruhe wirft ihre Schatten voraus: Interessierte haben noch bis 31. Juli 2026 die Gelegenheit, bei ihrer Anmeldung als Ausstellende von Frühbucher-Konditionen zu profitieren. Zudem sind ab sofort die EUROVINO Classrooms als neues Programmformat der EUROVINO 2027 buchbar genauso wie das EUROVINO Discover Programm. 

Der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss hat seine Jahrespublikation veröffentlicht. Der Dachverband der deutschen Messewirtschaft bilanziert darin, welche Entwicklungen die Branche aktuell prägen und welche Herausforderungen und Chancen die Zukunft bestimmen.

Der ehemalige BrewDog-Mitgründer James Watt strebt einen Rückkauf des Unternehmens von Tilray Brands an, stößt jedoch auf deutliche Ablehnung beim aktuellen Eigentümer.

Wie jeden Sommer steht der Italo-Drink mit seinem leuchtenden Orange wieder überall auf den Tischen. Allerdings ist in den Gläsern nicht immer das Original. Jetzt geht der Mutterkonzern dagegen vor.

Handarbeit statt Maschinen: Für Frankens Steillagen-Winzer gibt’s bald mehr Geld. Doch reicht das, wenn immer mehr Betriebe aufgeben und der Markt schrumpft?

Nach der gescheiterten Rettung will die insolvente Brauerei Eichbaum die noch vorhandenen Aufträge bis Ende September abwickeln. Der Betrieb solle mit einem kleinen Abwicklungsteam geordnet auslaufen, heißt es in einer Mitteilung des Mannheimer Unternehmens. 

Das Deutsche Weininstitut registriert einen anhaltenden Trend zu trockenen Weinen. Gleichzeitig nimmt der Anteil von Rotweinen weiter ab, während die Menge der qualitätsgeprüften Weine im Jahr 2025 zurückging.

Die Brauwirtschaft gerät tiefer in die Krise: Der Bierkonsum in Deutschland geht 2026 weiter zurück. Das hat Auswirkungen auf das Sortiment im Handel und die Preise. Insolvenzen, Schließungen und Verkäufe von Brauereien werden an immer mehr Standorten ein Thema. 

Anzeige

Steigende Energiepreise, anhaltender Kostendruck und höhere Anforderungen an Nachhaltigkeit verändern die Rahmenbedingungen für Gastronomie, Hotellerie und Lebensmittelhandel. Gleichzeitig rücken technische Bereiche stärker in den Fokus, die lange Zeit vor allem als notwendige Infrastruktur betrachtet wurden. Dazu gehört die gewerbliche Kühltechnik.