Corona-Ausbruch in Block House-Fleischerei

| Industrie Industrie

Rund 20 Mitarbeiter sind in der Hamburger Fleischerei der Steakhouse-Kette Block House positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Angestellten befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne, einer von ihnen war zeitweise in stationärer Behandlung im Krankenhaus, wie eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch sagte. Mitte November wurde demnach der erste Mitarbeiter bei seinem Hausarzt positiv auf das Virus getestet. Nach weiteren Tests sei man auf die jetzige Zahl gekommen, sagte die Sprecherin.

Die Produktion in dem Betrieb mit mehr als 130 Beschäftigten im Stadtteil Hummelsbüttel läuft nach Angaben der Sprecherin weiter. Die Mitarbeiter wurden demzufolge mit FFP2-Masken ausgestattet, zudem soll es diese Woche noch eine weitere Reihentestung geben.

Einzelnen Mitarbeitern stellt das Unternehmen eine Wohnung zur Verfügung, wie die Sprecherin sagte. Bis zu fünf Angestellte leben demnach jeweils in einer der insgesamt sechs Wohnungen zusammen. Unter den Bewohnern seien den Informationen zufolge auch Positiv-Getestete.

Nach ersten Erkenntnissen der Gesundheitsbehörde handelt es sich um kein größeres Infektionsgeschehen. Die Schwere eines Corona-Ausbruchs werde auch durch die Probleme bei der Kontaktnachverfolgung definiert, erklärte eine Sprecher. Solche Schwierigkeiten gab es demnach bei dem Ausbruch in der Fleischerei der Restaurantkette bisher nicht. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

«Heftig ins Kontor» Corona trifft Warsteiner Brauerei hart

Die Warsteiner Brauerei hat im Corona-Jahr 2020 deutlich weniger Bier verkauft. Der Absatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 16,2 Prozent zurück - im Inland waren es 17,4 Prozent Minus, im Ausland 11,8 Prozent, wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht.

Veltins stundet Rückzahlung für Gastronomie im ersten Quartal

Die Brauerei Veltins hat neue Hilfsmaßnahmen für ihre Vertragspartner in der Gastronomie beschlossen. Danach erhalten die bereits im vergangenen Jahr temporär ausgesetzten Darlehensrückzahlungen über das gesamte erste Quartal nochmals eine Erleichterung.

Saale-Unstrut: Kaum Aussicht auf Eiswein

Zu trocken, zu wenig geerntet, Corona-Krise und (noch) zu wenig Frost. Um Eiswein steht es diesen Winter in Sachsen-Anhalt bisher schlecht. Die Weinbauern an Saale und Unstrut setzen auf Kreativität und Qualität.

Krombacher: Dank alkoholfreier Getränke nur 3,9 Prozent Umsatzrückgang

Deutschlands größte Privatbrauerei Krombacher hat die Folgen der Corona-Krise auf das Biergeschäft mit starken Standbeinen im Einzelhandel und bei alkoholfreien Getränken abfedern können. Der Umsatz der Gruppe ging um nur 3,9 Prozent in 2020 zurück. Der Gastro-Absatz sank um 60 Prozent.

Deutsche trinken mehr Wein

Die Deutschen haben im vergangenen Weinwirtschaftsjahr vom 1. August 2019 bis zum 31. Juli 2020 im Durchschnitt 0,6 Liter mehr Wein pro Person getrunken als im Vorjahreszeitraum. Dies geht aus der aktuellen Weinkonsumbilanz hervor.

Mice-Messe Imex fällt auch 2021 aus

Die Mice-Messe Imex in Frankfurt fällt auch im Jahr 2021 aus. Das teilten die Veranstalter Ray Bloom und Carina Bauer auf der Internetseite der Messe mit. Die Imex war bereits im Jahr 2020 ausgefallen.

Kahla Porzellan will mit neuem Eigentümer wieder durchstarten

Nach dem insolvenzbedingten Neubeginn will der Thüringer Porzellanhersteller Kahla bereits in diesem Jahr die Gewinnzone erreichen. Das Unternehmen will sich mit einem neuen Eigentümer insbesondere auf den deutschen Markt fokussieren.

Alkoholfreier Wein: Wie die prozentarmen Tropfen wirklich schmecken

Wenn dem Wein sein Alkohol als Aromaträger abhandenkommt, ist er nicht mehr der, der er mal war. Aber auch alkoholfreie Weine können Geschmack ins Glas bringen. Fragt sich nur, wie viel davon.

Thüringen exportiert mehr Bier

Der Bierabsatz der Thüringer Brauereien und Bierlager hat sich in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres positiv entwickelt. Vor allem der Export ins Ausland zog kräftig an. Exportiert wurden 483.000 Hektoliter, ein Anstieg um knapp 22 Prozent.

Gerstensaft wird hochprozentig: Das «Lockdown»-Bier aus der Lausitz

Im ersten Lockdown blieben Gastwirte literweise auf ihrem Bier sitzen. Ein Brauereichef und ein junger Brenner aus der Lausitz retten den Gerstensaft mit einer Idee: aus Bier wird Likör.